Johannesbad Hotels wollen herzlicher werden

| Hotellerie Hotellerie

Vor wenigen Jahren starteten die Johannesbad Hotels ein Change Management Programm: Neben Marketing- und Vertriebsprozessen wurden auch die Führungsstrukturen des Unternehmens überarbeitet, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Die Mitarbeiter selbst wurden ebenfalls involviert. Hier engagierte die Hotelgruppe für ihre derzeit sieben Hotels den Personalexperten Bernhard Patter, der gemeinsam mit den Teams auf „Erkundungstour“ ging.

„Unsere Idee war, die wahren Ressourcen der einzelnen Mitarbeiter zu entdecken. Die Hotels beschäftigen Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen und Herkunftsländern. Doch sie alle haben vor allem eines gemeinsam - versteckte, individuelle Talente, die sie im Job häufig nicht entfalten können. Warum sollte man diese nicht gezielt einsetzen, um die Hotelgäste damit positiv zu überraschen und vor allem den Mitarbeiter glücklicher zu machen? Ist der Mitarbeiter sehr zufrieden, darf sich vor allem der Hotelgast über eine echte Servicebereitschaft freuen. Darüber hinaus kann man authentische Herzlichkeit in jeder Sprache zum Ausdruck bringen: in einem der Trainings waren von 25 Teilnehmern nur sieben Teilnehmer, die Deutsch als Muttersprache gelernt haben“, so Bernhard Patter, geschäftsführender Gesellschafter der diavendo GmbH.

In verschiedenen Projektstufen - angefangen von der Führungsebene bis hin zu den einzelnen Teams der Hotelgruppe - wurden unterschiedliche Ansätze erarbeitet, die für eine engere Mitarbeiterbindung und eine bessere Gästebindung sorgen sollen sowie die Möglichkeit, dabei auch neue Mitarbeiter zu finden.

„Wir verfügen bereits über zahlreiche außergewöhnliche Talente und engagierte Menschen, die absolut gefordert und gefördert werden möchten. Sie haben auch besondere Hobbies, die teilweise nun in eine aktive Gastbetreuung eingebunden werden. Das wird mit Sicherheit ebenfalls zu einer außergewöhnlichen Gastzufriedenheit führen. Daher sind wir überzeugt davon, dass sich der große Aufwand gelohnt hat. Denn unsere Mitarbeiter sind die wertvollste Ressource, über die wir als Dienstleistungsunternehmen verfügen“, ergänzt Ralf Müller, Geschäftsbereichsleiter Hotellerie Johannesbad Hotels Bad Füssing GmbH & Palace Gastein Hotel Betriebsges.m.b.H.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio in Wilhelmshaven. Das bisherige SleepBEEONE gehört künftig zur Sure Hotel Collection by Best Western und wird schrittweise modernisiert. Das Haus trägt zukünftig den Namen Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western.

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.