Kampf gegen Hamburger Hotelbauten

| Hotellerie Hotellerie

Eine Fahrt durch den Hamburger Stadtteil Hammerbrook vermittle mittlerweile das Gefühl, im Hotel-Manhattan der Stadt unterwegs zu sein, schreibt die Welt. Eine Bettenburg reihe sich dort an die nächste. Doch auch in anderen Gebieten in der Nähe der Innenstadt würden Hotels aus dem Boden schießen. Die Redaktion sorgt sich daher nicht nur um die optische Verödung der Stadt, auch die steigenden Grundstückspreise seien ein Problem. So werde vor allem Hamburg-Mitte von Hotelbetreibern überrannt – ein Instrument, um dagegenzuhalten, habe der Bezirk jedoch nicht. 

Helfen soll der sogenannte Hotelentwicklungsplan. Dazu soll im ersten Schritt eine Bestandsaufnahme erstellt werden. Werde dadurch deutlich, dass der Bedarf an einer Stelle gedeckt sei, sollte es auch möglich sein, eine Genehmigung zu versagen, hofft die Grünen-Fraktion. Vor allem die anonymen Bettenburgen sind ihnen dabei ein Dorn im Auge. Was sie bräuchten, seien quartiersfördernde Angebote und keine britischen Junggesellen-Abschiede, die grölend zum nächsten Kiosk marschieren, wie Grünen-Politiker Michael Osterburg der Welt erklärte. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein neuer Bericht der Hotelschool The Hague warnt vor dem Machtverlust der Hotellerie an Tech-Giganten. Während nur zehn Prozent der Betriebe KI strukturell nutzen, verschieben Google und OpenAI die Marktanteile und gefährden die direkte Gästebindung.

Berichte über den Rückzug von OpenAI aus dem Direktgeschäft ließen jetzt die Aktienkurse großer Reiseportale steigen. Die Komplexität von Tourismusbuchungen scheint vorerst eine Hürde für den Verkauf direkt im KI-Chat zu sein.

Mit dem Fairmont Hanoi eröffnet Accor das erste Haus der Marke in Vietnam. Das Hotel in der Altstadt setzt auf eine Kombination aus Konferenzflächen, internationaler Gastronomie und einem Wellnessangebot auf über 3.500 Quadratmetern.

Die Hotelkooperation Design Hotels nimmt sechs neue Häuser in ihr Portfolio auf. Die Neuzugänge in Asien, Afrika und Amerika setzen auf eine Verbindung von regionaler Tradition, modernem Design und spezialisierten Wellness-Konzepten.

Das Hotel Bareiss in Baiersbronn feierte sein 75-jähriges Bestehen. Der Familienbetrieb entwickelte sich seit 1951 von einem kleinen Kurhotel zu einem international ausgezeichneten Ferienresort unter der Leitung von Hermann und Hannes Bareiss.

Der RBB will eine Immobilie direkt neben dem Hauptgelände des Senders verkaufen. Wie die RBB media GmbH mitteilte, befinden sich in dem Gebäude am Kaiserdamm derzeit ein Hotel, Büro- und Lagerflächen sowie eine Bowlingbahn.

Das Ammersee Hotel in Herrsching stellt sich strukturell neu auf. Durch die Verpachtung an die Lieblingsplatz Hotels setzt das Traditionshaus auf eine Kombination aus digitaler Systemkraft und lokaler Betriebsführung, um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen.

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.

Laut der Kurzreise-Analyse 2026 gewinnen strukturierte Arrangements gegenüber reinen Übernachtungspreisen an Bedeutung. Transparente Gesamtpakete führen zu längeren Aufenthalten und einer höheren Wertschöpfung in regionalen Hotelmärkten.