Kempinski mit neuem Resort in Indonesien

| Hotellerie Hotellerie

Mit seinen malerischen Stränden wird Lombok auch gerne als kleine Schwester Balis bezeichnet. Als eine der ersten internationalen Hotelgruppen wird Kempinski Hotels hier ein Luxusresort betreiben, das 2027 die ersten Gäste empfangen soll. Der soeben unterzeichnete Managementvertrag ist bereits die zweite Zusammenarbeit mit dem indonesischen Entwickler PT. Teluk Agung Alami, mit dem die Hotelgruppe seit drei Jahren im The Apurva Kempinski Bali zusammenarbeitet.

Das Apurva Kempinski Lombok liegt an einem 14,3 Hektar großen Strand in einer Bucht an der Südwestküste der Insel und wird mit 200 Suiten und Villen ab einer Mindestgröβe von 65 Quadratmetern die geräumigsten Zimmer in ganz Indonesien anbieten. Während ein Spa- und Wellnessbereich die gesunden und heilenden Aspekte des Landes verkörpert, werden fünf Restaurants die kulinarische Tradition des Archipels zelebrieren. Eine Grünanlage und Tagungseinrichtungen sollen das Resort zu einem Ziel für Hochzeiten und Veranstaltungen auf der Insel machen.

"Die Südküste von Lombok ist ein Paradies mit üppigen Hängen und beeindruckenden Buchten, umgeben von einigen der klarsten tropischen Gewässern Südostasiens. Wir freuen uns, erneut mit PT. Teluk Agung Alami  zusammenzuarbeiten und das zukünftige The Apurva Kempinski Lombok als eines der führenden Resorts Indonesiens zu managen", so Bernold Schroeder, Chief Executive Officer der Kempinski-Gruppe und Vorstandsvorsitzender der Kempinski AG. "Das Resort auf Lombok wird das bereits erfolgreiche The Apurva Kempinski Bali wunderbar ergänzen und den Gästen die Möglichkeit geben, die beiden Destinationen mit uns zu erleben. Der neue Vertrag stärkt unsere Position als stetig expandierende Hotelmanagementgruppe mit herausragenden Objekten und spiegelt unsere großen Ambitionen für die Region wider."

Und William Katuari, Inhaber PT Teluk Agung Alami, ergänzt: “Wir freuen uns sehr auf das neue Projekt auf Lombok und gemeinsam mit Kempinski setzen wir die Insel auf die Weltkarte  für Luxusreisende.”

Das Apurva Kempinski Lombok ist Teil eines Projekts, das bis zu zehn Hotels und Resorts am Mekaki-Strand sowie eine Bio-Farm, eine Ranch und ein Reitzentrum vorsieht – eine ähnliche gemischte Nutzung wie man es aus Nusa Dua auf Bali kennt. Das gesamte Projekt wird sich über 157 Hektar erstrecken und die gesamte Mekaki Bucht umfassen. Der dahinter liegende Mekaki Hill ist ein anspruchsvoller Aufstieg, für den Wanderer mit spektakulären Ausblicken auf die Bucht belohnt werden. Das Apurva Kempinski Lombok wird eines der größten Grundstücke der Anlage einnehmen.

Die indonesische Regierung unterstützt hier und in weiteren Gegenden des Landes das Wachstum im Tourismus; dazu gehören die Verlängerung der Start- und Landebahn des internationalen Flughafens von Lombok, die Modernisierung des Hafens Lembar im Westen der Insel, um Luxusyachten und Kreuzfahrtschiffe aufnehmen zu können, sowie den Bau eines neuen internationalen Krankenhauses. Im März wird das erste MotoGP-Rennen in Indonesien auf dem kürzlich fertiggestellten Pertamina Mandalika International Street Circuit ausgetragen, eine von mehreren internationalen Veranstaltungen, die die lokalen Behörden in den kommenden Jahren auf die Insel zu holen hoffen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Jufa Hotel in der Hamburger HafenCity verzeichnet einen Meilenstein von einer Million Übernachtungen. Parallel dazu steigt die Zahl der Gäste aus Norddeutschland in der Steiermark an.

Mercurius Real Estate plant im Frankfurter Gallus-Viertel den Bau von 577 Serviced Apartments. Das Projekt „Green Cam“ ersetzt eine ursprünglich vorgesehene Büronutzung und soll zusätzlich Gewerbe-, Gastronomie- und Freizeitflächen umfassen.

Die Mitgliedshäuser von Relais & Châteaux haben ihren gemeinsamen Umsatz im Jahr 2025 nach Angaben der Vereinigung um sieben Prozent auf 3,308 Milliarden Euro gesteigert. Grundlage der Auswertung seien die Angaben von 94 Prozent der Mitgliedshäuser, teilte die Kooperation mit.

Das Wein- und Spa-Resort Terra Saar soll im September 2026 in Saarburg eröffnen. Geplant sind 80 Zimmer, 20 Winzerhäuser, ein großer Spa-Bereich sowie gastronomische Angebote mit Fokus auf die Weinregion Saar. Mit Bildergalerie.

Das Circus-Hotel am Berliner Rosenthaler Platz wird Ende Oktober seinen Standort schließen. Das berichtet die Berliner Zeitung unter Berufung auf Mitgründer Andreas Becker. Das benachbarte Hostel der Betreibergruppe bleibt laut Bericht bestehen.

IHG erweitert das britisches Portfolio um ein neues Haus der Marke Vignette Collection im Londoner Stadtteil Canary Wharf. Die Eröffnung des Objekts ist für den Sommer 2026 geplant.

Die Hotels der Kooperation Familotel haben im Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben einen Nettoumsatz von 336,9 Millionen Euro erzielt. Wie das Unternehmen mitteilt, lagen damit sowohl die Umsätze als auch die durchschnittlichen Erlöse pro Zimmer über den Vorjahreswerten.

Der Hotelverband Deutschland hat die Finalisten seiner diesjährigen Branchenawards benannt. Die ausgewählten Start-ups und Preferred Partner präsentieren ihre Konzepte im Juni am Nürburgring.

Die Motel One Group hat ihr erstes Hotel der Marke The Cloud One Hotels in Portugal eröffnet. Das neue Haus befindet sich in Lissabon und umfasst 88 Zimmer, darunter Suiten sowie Zimmer mit privater Terrasse. Mit Bildergalerie.

CIC Hospitality aus Norwegen übernimmt den Betrieb des Flightgate Munich Airport Hotel in Hallbergmoos bei München. Das Haus mit 212 Zimmern wird künftig unter der Marke Radisson Individuals geführt.