Kennedy 89: Neues Frankfurter Luxushotel setzt auf Mitarbeiterkultur

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotelbranche in Frankfurt bekommt Zuwachs: Im Herbst 2025 wird das Kennedy 89 in Sachsenhausen eröffnet. Als erstes Hyatt-Luxushotel in Frankfurt und Teil der „Unbound Collection by Hyatt“ möchte das Haus durch sein Design und seinen Service auffallen. Ein zentrales Element der Strategie ist der Aufbau eines engagierten Teams, der bereits jetzt im Mittelpunkt steht.

Das Kennedy 89 versteht sich nicht nur als Arbeitsplatz, sondern als ein Umfeld, in dem Mitarbeitende aktiv an der Gestaltung der Hotellerie mitwirken können. Dies soll eine Kultur fördern, in der Veränderungsbereitschaft, Weiterentwicklung und Zusammenarbeit geschätzt werden. Jan-Hendrik Meidinger, General Manager des Kennedy 89, betont, dass Vertrauen, Entwicklung und Förderung wichtige Bestandteile der Unternehmenskultur sind. Er hebt hervor, dass den Mitarbeitenden Verantwortung und Gestaltungsspielraum gegeben werden soll. Um eine offene und direkte Kommunikation zu fördern, werden zudem alle Mitarbeiter im Hotel geduzt.

Kamal, Director of Operations, fasst die Herangehensweise zusammen: „Jeder Mensch zählt – mit seiner individuellen Begabung, seinem Charakter und seiner Leidenschaft. Kennedy 89 möchte gemeinsam die Zukunft der Luxushotellerie in Frankfurt mitgestalten.“

Erfahrung trifft auf Gestaltungswillen

Das entstehende Pre-Opening-Team vereint bereits erfahrene Kräfte mit dem Wunsch, aktiv mitzugestalten. David, Front Office Manager mit langjähriger Hyatt-Erfahrung, sieht in dieser frühen Phase eine Gelegenheit, von Anfang an Verantwortung zu übernehmen und eine Teamatmosphäre zu schaffen, die sich im Gästeerlebnis widerspiegelt. Ziel sei es, den Gästen nicht nur einen Aufenthalt zu bieten, sondern bleibende Erinnerungen.

Auch in der Küche wird auf eine Mischung aus Erfahrung und lokalen Bezügen gesetzt. Philipp und Iliyan werden als Chefs de Cuisine das kulinarische Team leiten. Philipp bringt lokale Kenntnisse mit internationalen Erfahrungen zusammen, während Iliyan seine Leidenschaft für die Luxushotellerie, insbesondere im Bankettbereich, einbringt. Das Restaurant „Eighty Nine“ wird von Outlet Manager Ran geführt. Unter der Leitung von F&B-Director Tamara soll das gesamte Team kontinuierlich seine Fähigkeiten weiterentwickeln.

Ähnliche Prinzipien gelten im Housekeeping. Elke, Housekeeping Managerin, legt Wert darauf, dass ihr Team mit Sorgfalt Räume schafft, in denen sich Gäste wohlfühlen. Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und die gemeinsame Passion für Gastfreundschaft seien dabei von zentraler Bedeutung.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit dem The Companion Vienna eröffnet am Wiener Westbahnhof ein neues Hotelkonzept, das historische Architektur mit moderner Gastronomie verbindet. Unter der Leitung erfahrener Branchengrößen setzt das Haus auf individuelle Zimmergestaltung und ein starkes lokales Netzwerk

Eine aktuelle Studie von Roland Schegg und Jean-Claude Morand untersucht den Wandel der digitalen Sichtbarkeit und erläutert, wie Hotels durch strukturierte Daten ihre Präsenz in modernen KI-Systemen sicherstellen können.

Die Unternehmensgruppe Prinz von Hessen übergibt das Hotel Ole Liese auf Gut Panker schrittweise an Koncept Hotels. Ein Pachtvertrag ab 2027 sowie umfangreiche Modernisierungen sollen die Zukunft des Standortes sichern.

Die Hotelentwicklung in Afrika erreicht mit über 123.000 geplanten Zimmern einen neuen Rekordwert. Während Ägypten das Gesamtvolumen dominiert, verzeichnet Ostafrika die höchsten Bauquoten bei der Umsetzung neuer Projekte.

Hyatt expandiert in Portugal: Mit dem Andaz Lisbon eröffnet die Gruppe ihr erstes Haus der Marke in der portugiesischen Hauptstadt und setzt dabei auf lokale Handwerkskunst und zentrale Lage im historischen Viertel Baixa.

Die Münchener Platzl Hotels ziehen eine positive Bilanz für ihre interne Akademie: Mit über 1.200 Teilnahmen im Jahr 2025 setzt das Unternehmen verstärkt auf die Qualifizierung seiner Mitarbeitenden in Fachbereichen wie Führung und Digitalisierung.

Der Europäische Gerichtshof bestätigt das deutsche Aufteilungsgebot bei Beherbergungsumsätzen. Nebenleistungen wie Frühstück oder Parkplätze unterliegen damit weiterhin dem teilweise oder komplett vollen Steuersatz, um die steuerliche Neutralität gegenüber anderen Dienstleistern zu wahren.

Das Beherbergungsgewerbe in Deutschland startet mit einem leichten Plus in das Jahr 2026. Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Übernachtungszahlen im Januar um 1,2 Prozent auf insgesamt 25,5 Millionen, getragen durch eine stabile Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Ein neuer Bericht der Hotelschool The Hague warnt vor dem Machtverlust der Hotellerie an Tech-Giganten. Während nur zehn Prozent der Betriebe KI strukturell nutzen, verschieben Google und OpenAI die Marktanteile und gefährden die direkte Gästebindung.

Berichte über den Rückzug von OpenAI aus dem Direktgeschäft ließen jetzt die Aktienkurse großer Reiseportale steigen. Die Komplexität von Tourismusbuchungen scheint vorerst eine Hürde für den Verkauf direkt im KI-Chat zu sein.