Leipzig bekommt ein me and all hotel

| Hotellerie Hotellerie

Eines der aktuell größten innerstädtischen Bauprojekte in Leipzig, das Quartier Krystallpalast, bekommt ein me and all hotel. Das gaben Otto Lindner und Andreas Krökel, me & all Hotels GmbH, sowie Argo Capital Partners, Investor des Projekts, auf der Immobilienmesse Expo Real bekannt.

Nun steht der achte Standort der me and all hotels fest: Es entsteht direkt neben dem Hauptbahnhof in der Leipziger Ostvorstadt im Rahmen der Entwicklung Quartier Krystallpalast. Dieses wird auf dem Gelände des Krystallpalasts – mehrere Jahrzehnte lang Vergnüngungszentrum, Varieté und Zirkus - an der Brandenburgerstraße gebaut.

Geplante Eröffnung des neuen me and all hotel ist im Jahr 2023

Das me and all hotel leipzig wird über rund 300 Zimmer und Serviced Apartments verfügen, die sich auf fünf Etagen verteilen. Auch in Leipzig wird im Erdgeschoss das Herzstück des Hotels liegen, eine Verschmelzung aus Lobby, Lounge, Bar und Restaurant. Hier seien die Leipziger ebenso willkommen wie bei den regelmäßigen Events mit lokalen Künstlern, die dort stattfinden werden, erklärte nun das Unternehmen. Ein großer Fitness- und Wellnessbereich kommen auch noch hinzu.

Neuer Stadtteil im Zentrum Leipzigs

In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig haben fünf Architekturbüros und der Investor ein städtebauliches Quartierskonzept entwickelt, das sich an den Notwendigkeiten einer den Bewohnern dienenden Stadtentwicklung orientiert und das brachliegende Gelände als Narbe der Stadt schließt. Das Quartier Krystallpalast erstreckt sich auf insgesamt 19.000 Quadratmeter und wird aus acht Häusern mit je fünf Stockwerken und zwei öffentlichen Innenhöfen bestehen. Neben dem me and all hotel werden in das Areal Wohnungen, Büros, Einzelhandel sowie Studenten- und Mikro-Apartments einziehen. Geplanter Baustart für das Gesamtprojekt ist 2020.

„Dieses neue Quartier und unser Konzept der me and all hotels passen perfekt zusammen“, freut sich Otto Lindner, Vorstand der Lindner Hotels AG, „denn in diesem Mixed-Use-Projekt werden Wohnen, Arbeiten und Leben vermischt. Genau diese Bereiche verschmelzen auch in den me and all hotels.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.

Anzeige

Der raue Ton, für den die Hotellerie lange bekannt war, funktioniert heute nicht mehr: Führung muss neu gedacht werden, um Mitarbeiter langfristig zu halten und ihnen einen Purpose zu geben, sagt Bernhard Patter, Geschäftsführer der diavendo GmbH. Im Gespräch mit Host Oliver Meyer gibt er in der neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ Tipps, wie Hoteliers mit guter Führung ihre Bottom Line aufbessern.