Lenkerhof gourmet spa resort expandiert

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Pünktlich zur Sommersaison öffnete das neu renovierte Lenkerhof gourmet spa resort am 30. Mai nach dem aufwändigsten Umbau in seiner Geschichte als 5-Sterne-Superior-Hotel seine Türen wieder. In sieben Wochen wurden zwölf Zimmer komplett modernisiert, die Restaurantbestuhlung auf den Terrassen erneuert sowie im ganzen Haus diverse alte Fenster ersetzt und Markisen angebracht sowie Lifte erneuert. Das Investitionsvolumen für den Umbau betrug insgesamt 2,5 Millionen Franken.

Die drei neuen Deluxe-Junior-Suiten, sechs Premium Doppelzimmer und drei kleinere Einzelzimmer mit Verbindungstüren verfügen neu über Parkett-Fussböden, schallisolierte Türen sowie moderne Badezimmer mit Tageslicht und Regenduschen. Die Zimmer wurden heller und offener gestaltet und mit Sofas ausgestattet. Sämtliche Balkone und Terrassen wie auch das Restaurant wurden neu bestuhlt. Wo bisher noch nicht vorhanden, wurden elektrische Markisen installiert.

Parallel dazu wurde der über 200-jährige Hotelteil an die jüngsten ökologischen und gesellschaftlichen Standards angepasst. Dazu gehören unter anderem neue Fenster und öffentliche Toiletten für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. „Mit dem Umbau des letzten Teils des ursprünglichen Lenkerhofs beginnt eine neue Ära. Wir sind nun parat für den nächsten großen Schritt“, sagt Direktor Jan Stiller. Die anstehende Expansions-Etappe beinhaltet den Bau von drei Apartmenthäusern mit 17 sogenannten „serviced apartments“. Die geplanten Neubauten sollen unterirdisch mit dem Haupthaus verbunden werden und Zugänge zur Betelberg-Bahn und der Skipiste bieten. Für die Wohnungen gibt es bereits Interessenten, darunter viele Stammkunden des Hauses.

Zur Zukunftsvision der Betreiber gehört außerdem eine zusätzliche, rund 1500 bis 2000 Quadratmeter große Wellness-Erweiterung, die über dem bestehenden Spa-Bereich entstehen und unter anderem eine Textil-Sauna sowie eine Gesundheitspraxis beherbergen soll. Daneben plant das Lenkerhof gourmet spa resort die Umstellung vom Saison- zum Ganzjahresbetrieb. Um den zukünftigen Gästen Schlechtwetteralternativen bieten zu können, ist ein gedecktes Shop-in-Shop-Erlebnis mit Flächen für lokale Produzenten vorgesehen. „Wir möchten gewissermaßen die Läden vom Dorf hier nachstellen“, sagt Jan Stiller. Zur Diskussion stehen außerdem Indoor-Aktivitäten wie ein Kino oder Golfabschlag. Das letzte Wort haben die Behörden.


 

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