Leonardo Hotels übernimmt das Crowne Plaza Berlin - Potsdamer Platz

| Hotellerie Hotellerie

Das neue Jahr startet für Leonardo Hotels mit einem Neuzugang: Zum 1. Januar 2025 hat die Hotelgruppe das Crowne Plaza Berlin – Potsdamer Platz übernommen. Während einer Übergangszeit, die bei laufendem Betrieb für Renovierungen und Umgestaltungen genutzt wird, firmiert das Hotel zunächst unter Hotel Berlin Potsdamer Platz by Leonardo Hotels. Ab dem Frühjahr 2025 wird es den Namen The Posthouse Berlin tragen und zur Marke Leonardo Limited Edition gehören.

Das Haus liegt nahe des Potsdamer Platzes und gegenüber dem Tempodrom und bietet 256 Zimmer und Suiten, ein Fitnessbereich mit Sauna, ein Restaurant und eine Bar sowie acht Tagungsräume.

The Posthouse Berlin wird das siebte Haus von Leonardo Hotels in Berlin und das erste Hotel der Leonardo Limited Edition in der Hauptstadt. Insgesamt beinhaltet das Portfolio der Hotelgruppe in Deutschland knapp 70 Hotels und fünf Marken. Zur Leonardo Limited Edition gehören Hotels wie The Grand Brighton, in Deutschland zählen bisher The Nikolai in Hamburg und der Mannheimer Hof zu der Kollektion.

„Ich bin begeistert, dass wir in Berlin ein Haus der Limited Edition eröffnen“, so Yoram Biton, Managing Director der Leonardo Hotels Central Europe. „Nach der Renovierung wird The Posthouse Berlin sich in das exklusive und individuelle Portfolio der Limited Edition einfügen, zu dem so wundervolle Hotels wie das Alden Hotel in Zürich, The Midland in Manchester und The Dilly in London gehören. Mit The Posthouse werden wir unser Hotelangebot in Berlin um ein Haus im Premium-Segment erweitern und unseren Gästen unvergessliche Erlebnisse auf höchstem Niveau bieten.“

Auch The Posthouse Berlin hat eine Geschichte zu erzählen: In dem denkmalgeschützen Gebäude befand sich das bedeutendste Postzentrum Berlins, das bis in die 1990er Jahre genutzt wurde. Die Renovierung wird die Historie des Hauses als ehemaliges Postamt herausarbeiten – immer wieder erinnern Symbole und Muster an die einstige Funktion des Baus. Der Stil greift Elemente der zwanziger und dreißiger Jahre auf, und bringt sie in die Neuzeit. Federführend für die Umgestaltung ist der Innenarchitekt Andreas Neudahm.

Leonardo Hotels Central Europe mit Sitz in Berlin verantwortet ein Portfolio von 111 Hotels mit über 18.000 Zimmern in 48 Destinationen und zehn Ländern: Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Spanien, Italien und Frankreich. Leonardo gehört zur Fattal Hotel Group, die 1998 von David Fattal gegründet wurde.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.

Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.

Der europäische Hotelinvestmentmarkt verzeichnete 2025 mit über 27 Milliarden Euro das stärkste Jahr seit 2019. Getrieben durch verbesserte Performance und günstigere Kreditbedingungen stiegen die Transaktionen europaweit um 23 Prozent, wobei auch der deutsche Markt ein deutliches Plus von 50 Prozent verbuchen konnte.

Die Münchener Arabella Hospitality expandiert nach Ibiza: Mit dem ersten Hotel-Management-Vertrag übernimmt die Gruppe das Ibiza Corso Hotel & Spa. Nach einer umfassenden Renovierung wird das Haus 2027 als Teil der Autograph Collection neu positioniert – inklusive des legendären Clubs Lio Ibiza.

Das Grandhotel Bad Pyrmont wechselt im Sanierungsprozess in ein Regelinsolvenzverfahren. Ein Insolvenzplan soll nun die hohen Mehrkosten beim Brandschutz auffangen und die baldige Wiedereröffnung des geschichtsträchtigen 150-Zimmer-Hauses ermöglichen.

Das ehemalige Renaissance Hotel in Düsseldorf-Mörsenbroich wird zwangsversteigert. Das Amtsgericht setzt den Verkehrswert für den seit 2019 leerstehenden Gebäudekomplex auf über 19 Millionen Euro an. Am 8. Mai 2026 entscheidet sich die Zukunft des markanten Standorts an der Münsterstraße.

Ruhige Nebensaison, neue Seenlandschaft, mehr Übernachtungen im Flughafen-Umfeld: Brandenburgs Tourismus bleibt aus Sicht der Branche stabil. Sorgen macht die Gastronomie.

Der Falkensteinerhof in Vals startet mit neuer 4-Sterne-Superior-Klassifizierung in die Wintersaison 2025/26. Neben baulichen Erweiterungen fokussiert das familiengeführte Haus auf ein geschärftes Kulinarik-Konzept und ergänzte Angebote für Familien.