Lindner zeigt Vielfalt der Belegschaft zum Deutschen Diversity-Tag

| Hotellerie Hotellerie

Die Lindner Hotel Group rückt anlässlich des Deutschen Diversity-Tags am 19. Mai die personelle Vielfalt in ihren Betrieben in den Fokus. Nach Angaben des Unternehmens wird die Zusammenarbeit von Mitarbeitern aus unterschiedlichen Kulturkreisen und mit verschiedenen Lebensentwürfen als wesentlicher Bestandteil des Hotelalltags gewertet. Am Standort Düsseldorf zeigen Beispiele von Beschäftigten aus der Ukraine und Kolumbien die internationale Ausrichtung der Teams.

Mitarbeiter aus verschiedenen Herkunftsländern

Im Me and All Hotel Düsseldorf Oberkassel arbeitet unter anderem Maryna Chernyshova als Front Office Supervisor. Die ehemalige Lehrerin für Deutsch und Englisch kam vor rund vier Jahren aus der Ukraine nach Deutschland. Laut Mitteilung entschied sie sich gezielt für den Wechsel in die Hotellerie, um im direkten Kontakt mit Menschen zu arbeiten. In ihrem Team trifft sie auf Kollegen aus Thailand, Spanien, Portugal sowie aus verschiedenen afrikanischen Ländern.

Nach Angaben von Chernyshova stehe der gegenseitige Respekt an erster Stelle, um die Zusammenarbeit der verschiedenen Nationalitäten zu ermöglichen. Die Mitarbeiter würden kulturelle Einflüsse in den Berufsalltag einbringen, fänden jedoch auch über gemeinsame Interessen wie Musik oder Kino zueinander. Die Hotellerie lebe laut der Lindner Hotel Group von dieser Internationalität, die als Voraussetzung gilt, um Gäste aus aller Welt individuell anzusprechen.

Offene Unternehmenskultur ermöglicht Einbindung 

Ein weiteres Beispiel für die personelle Struktur ist Juan David Cuevas Parada, der als Breakfast Explorer im selben Haus tätig ist. Der aus Kolumbien stammende Mitarbeiter lebt seit etwa fünf Jahren in Deutschland. Als Angehöriger der LGBTQ+-Gemeinschaft hebt er die Offenheit seines Arbeitsumfeldes hervor. Er könne im Job er selbst sein und müsse sich nicht verstellen, was nach seinen Angaben respektiert werde und im Unternehmen selbstverständlich sei.

Ein respektvolles und inklusives Miteinander wird von der Hotelgruppe als entscheidender Faktor für die Gästeansprache angeführt. Die unterschiedlichen Perspektiven innerhalb der Belegschaft sollen dazu beitragen, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich internationale Gäste willkommen fühlen. Das Unternehmen betont, dass diese Vielfalt kein vorübergehender Trend, sondern eine dauerhafte Stärke der Branche darstelle.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Aroundtown plant die Umwandlung weiterer Büroimmobilien in Serviced Apartments und Mixed-Use-Objekte. Projekte befinden sich unter anderem in Berlin, Frankfurt am Main, Dortmund, Hannover und Athen in Planung oder Umsetzung.

Die HSMA Deutschland veranstaltet Anfang September 2026 den #HSMAday in Berlin. Im Fokus stehen laut Verband Themen wie Künstliche Intelligenz, Plattformökonomie, Cybersicherheit und wirtschaftliche Herausforderungen für die Hotellerie.

Marriott International gründet ein Joint Venture mit der Familie Leali und integriert die italienische Luxus-Wellnessmarke Lefay in sein weltweites Portfolio. Die Integration in die Vertriebskanäle des Hotelkonzerns soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Fair Job Hotels hat in Düsseldorf sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Im Mittelpunkt standen Rückblicke auf die Entwicklung des Vereins, Ehrungen für Gründungsmitglieder sowie Diskussionen über Arbeitsmarkt, Führung und Künstliche Intelligenz.

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group beteiligt sich am Thermenresort Loipersdorf und übernimmt künftig dessen Management. Gemeinsam mit Merkur Versicherung und Granit sind Investitionen in Therme und Hotel vorgesehen.

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat die Amtshaftungsklage des Inhabers des Kronenschlösschens nach den Ermittlungen zum Weinkeller-Einbruch von 2021 weitgehend abgewiesen. Die Richter hielten den damaligen Anfangsverdacht und die darauf gestützte Durchsuchung für vertretbar.

Marriott International hat in Indien das 10.000. Objekt im globalen Portfolio eröffnet. Vorstandsvorsitzender Anthony Capuano würdigte den Meilenstein des Konzerns, dessen Netzwerk mittlerweile 146 Länder und Territorien umfasst.

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group übernimmt im Rahmen einer Partnerschaft mit der Merkur Versicherung und Granit das Management des Thermenresorts Loipersdorf und plant umfassende Modernisierungen bis Sommer 2027.

Das Mandarin Oriental Palace in Luzern feiert im Juni das 120-jährige Bestehen des ursprünglichen Palace Hotel Luzern. Das im Mai 1906 eröffnete Haus am Vierwaldstättersee verbindet historische Elemente mit aktuellen Hotelangeboten.

Die deutschen Beherbergungsbetriebe haben im April 2026 insgesamt 39,5 Millionen Übernachtungen gezählt. Während die Nachfrage aus dem Inland zurückging, legten die Übernachtungen ausländischer Gäste leicht zu.