Lobby und Alstersalon des Hotel Atlantic in Hamburg neu gestaltet

| Hotellerie Hotellerie

Die Empfangshalle des Hotel Atlantic an der Hamburger Außenalster wurde vollständig neu gestaltet. Das Design orientiert sich an der Ausstattung der Luxusliner, auf denen früher Reisende vom Hafen der Hansestadt die Passage über den Ozean unternahmen, und wasserblaue Farbtöne unterstreichen dies. Gleichzeitig ist die Lobby selbst auch die zentrale Verbindung zur Gastronomie des Fünf-Sterne-Superior-Hotels, die ebenfalls von der Idee des „Weltentdeckens“ geprägt ist.

In neuem Glanz zeigt sich auch der Alstersalon: Das Frühstücksrestaurant in hellen Farben mit floralen Akzenten, die von exotischen Reisezielen erzählen. Diese beiden Wiedereröffnungen folgen auf die Neueröffnung des Restaurants Grill & Health und das vollständige Re-Design der Atlantic Bar (beide 2019) sowie des Atlantic Restaurants (Anfang 2020) im Grandhotel. Die künstlerische Gesamtleitung der Neugestaltung lag in den Händen von Titia große Broermann.

"Hotel für Weltentdecker"

Franco Esposito, Geschäftsführender Direktor des Atlantic, sagt: „Das Atlantic ist von seinem Kern ein Hotel für Weltentdecker – das waren ursprünglich die Erste-Klasse-Passagiere der Hamburg-Amerika-Linie, die von hier ihre Seereisen antraten. Diese Idee des Aufbruchs in die Welt und die damit verbundene kosmopolitische Haltung, für die das Atlantic steht, machen wir für unsere Gäste neu und spannend erlebbar. Das haben wir mit der Neugestaltung unserer Restaurants und der Atlantic Bar begonnen und setzen es nun in der Lobby und dem Alstersalon fort. Gemeinsam mit der Restaurierung unserer wunderschönen Festsäle, die wir ebenfalls in den vergangenen Monaten vollzogen haben, lassen wir den Charme des Grandhotels jetzt neu erstrahlen.“

Die Lobby ist das Herzstück des Atlantic und präsentiert sich jetzt in hellem Blau und Grau mit goldfarbenen Akzenten und Elementen in dunkler Eiche. Die zur Atlantic Bar geöffneten und mit hellblauen Seidentapeten bespannten Kassettentüren geben den Blick frei bis zum Atrium, dem weißen Innenhof. „Mit ihren hanseatisch-maritimen Referenzen und Design-Inspirationen aus aller Welt steht unsere Lobby für die Verbindung zwischen Hamburg und dem Aufbruch mit Luxuslinern nach Übersee“, erläutert Franco Esposito. „Gleichzeitig beginnt hier für unsere Gäste eine Entdeckungsreise durch das Hotel selbst.“

Der 320 Quadratmeter große Teppich soll Assoziationen an den Atlantischen Ozean wecken, über den die Übersee-Passage der Reisenden führte. Das speziell für das Atlantic entworfene Modell ist in Wasserfarben gehalten. In einer unebenen Struktur handgetuftet aus Wolle mit einem seidenen Garn, erweckt der Teppich den Eindruck von Lichtreflexen auf dem Wasser. Die ikonische Atlantic Weltkugel ist als Motiv eingewebt.

Historische Stuckarbeiten freigelegt

Ein Blickfang ist die restaurierte historische Decke der 5,90 Meter hohen Lobby. Hoteldirektor Esposito freut sich über die gelungene Erneuerung: „Während des Umbaus haben wir unter der mit Rigips verkleideten Decke hier wie auch in den Festsälen historische Stuckarbeiten freigelegt. Die Stuckateure haben die anspruchsvolle Restaurierung und das Nachgießen des Original-Stucks hervorragend ausgeführt.“  

Die gesamte Gestaltung der Lobby, in der 50 Personen Platz nehmen können, zeigt Reminiszenzen an die historischen Luxusliner. Sie wurde neu möbliert mit Sofas in Braun sowie Sesseln in Blau und Grau, bezogen mit Samtstoffen. Kissen setzen farbige Noten während Messingdetails, zum Beispiel an Wand- und Tischleuchten, als goldene Akzente glänzen. Die Tische in unterschiedlichen Größen sind aus dunkler Eiche. Chinesisch lackierte kleine Schränke und Tischleuchten bilden asiatische Highlights, während ein großer Tisch, in den die geografischen Koordinaten des Atlantic eingelassen sind, den Bereich des Check-ins vom Rest der Lobby separiert.

Empfangstresen im Design von Überseekoffern

Ebenfalls verändert wurde die Rezeption, die sich wie bisher im vorderen Bereich der Lobby befindet. Hier werden die Hotelgäste nun an einem acht Meter langen Empfangstresen begrüßt und verabschiedet, der in seinem Design aus dunklem Eichenholz mit Lederbesatz und messingfarbener Dekoration an die Überseekoffer erinnert, mit denen Passagiere früher auf Kreuzfahrt gingen. In die Wandvertäfelung dahinter sind Nischen eingearbeitet, die mit maritimen Artefakten wie Kompassen oder Schiffsmodellen, das Thema des Weltendeckens und Reisens über die Meere aufnehmen.

Der Alstersalon
 

Der Alstersalon ist das Frühstücksrestaurant des Atlantic. „Mit der Helligkeit und Optik ist auch das Thema ‚Wintergarten‘ eingeflossen“, erzählt Franco Esposito. „Der Stil des Alstersalons besitzt eine Leichtigkeit und zeigt gleichzeitig im Design das Beste vieler Welten. Hier trifft die Hamburger Alster auf exotische Einflüsse.“

So sind die Wände an den Stirnseiten mit hellgrünen Tapeten bespannt, auf denen florale Muster, Palmen und Papageien abgebildet sind. Auch die weiße Decke ist mit einem Petrolton abgesetzt, und die als Sondermodell in Italien gefertigten Stühle sind mit blauen Stoffen bezogen. Die Tische sind aus heller Eiche und in ihre Platten wurde die stilisierte Atlantic Weltkugel eingelassen. An der der Fensterfront gegenüberliegenden Seite wird auf Buffets aus hellem, leicht strukturierten und mit dezenten Goldverzierungen versehenen Holz eine Auswahl Frühstücksspeisen angerichtet.

Eigens für den Alstersalon wurde ein Teppich mit grafischem Muster in Grün und Erdtönen entworfen und hergestellt. Ebenfalls Einzelanfertigungen sind die Messingwandleuchten in Laternen-Optik und mit grün-beigen Seidenschirmen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Was rechtfertigt einen Zimmerpreis von mehreren tausend Franken pro Nacht? Viele würden spontan an spektakuläre Einrichtung, Sterne-Gastronomie oder den Blick auf den St. Moritzersee denken. Für Pia Baumann, Director Front of House im Luxus-Hotel Grace La Margna in St. Moritz, liegt die Antwort an einer ganz anderen Stelle: bei den Menschen.

Das Riva Hotel Konstanz erweitert sein Angebot zum 1. September um zwei neue Penthouse-Suiten mit Blick auf den Bodensee. Damit erhöht sich die Gesamtkapazität des Fünf-Sterne-Superior-Haus auf insgesamt 73 Zimmer und Suiten.

Das legendäre Hotel Adlon soll verkauft werden - doch dafür braucht es die Zustimmung der bisherigen Gesellschafter. Nun kommt aus deren Kreisen Kritik an dem Vorhaben.

Die Accor-Marke Mercure Hotels & Resorts eröffnet mit dem Mercure Gothenburg ihr erstes Hotel in Schweden. Zugleich ist es das zweite Accor-Hotel im Land. Das Haus wird von CIC Hospitality im Rahmen eines Franchisevertrags betrieben. 

Motel One folgt im Wiener Vio Plaza auf H2 und übernimmt das Haus mit 265 Zimmern im kommenden Jahr langfristig. Der Gebäudekomplex in Wien-Meidling kombiniert Hotelnutzung mit großflächigem Einzelhandel, Büroflächen und Wohnungen.

Das Seehotel Niedernberg führt seine neu eröffnete Wellnessanlage Miranu Spa ab August mit einer Doppelspitze aus Lisa Hört und dem ehemaligen Kampfjetpiloten Frank Rosnizeck. Die Anlage erweitert das bestehende Angebot unter anderem um sechs neue Behandlungsräume und mehrere Saunen.

Seminaris erprobt im SeeHotel Potsdam einen humanoiden Serviceroboter für die Kontrolle frisch gereinigter Hotelzimmer. Bis Ende 2026 sollen auch die sieben weiteren Häuser der Gruppe mindestens einen „Billie“ einsetzen.

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.

Unternehmen und Agenturen setzen bei der Organisation ihrer geschäftlichen Veranstaltungen auch im Jahr 2026 auf klassische Tagungshotels. Das geht aus einer Befragung der BWH Hotels Central Europe hervor.