Luxushotels beflügeln Schörghuber-Bilanz: Hotelbereich wächst um fast 30 Prozent

| Hotellerie Hotellerie

Die Schörghuber Gruppe blickt, trotz schwieriger Marktbedingungen, auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurück. Besonders im Geschäftsbereich Hotel konnte das Münchner Familienunternehmen mit deutlichem Umsatzwachstum punkten. Der Hotelbereich – geführt von der Arabella Hospitality SE – profitierte maßgeblich von zwei neuen Luxusprojekten: dem Rosewood Munich und dem wiedereröffneten Rosewood Schloss Fuschl.

Mit einer Umsatzsteigerung von 29,2 Prozent und verbesserten Kennzahlen wie einer gestiegenen Zimmerauslastung (von 71,2 auf 71,6 Prozent) sowie einem Anstieg der durchschnittlichen Zimmerpreise auf 246,43 Euro (Vorjahr: 215,31 Euro) zeigt sich das Segment gut positioniert. Der Erlös pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) legte ebenfalls zu – von 153,23 Euro auf 176,42 Euro.

Zur positiven Entwicklung beigetragen haben auch die drei Hotels und vier Golfanlagen auf Mallorca, die unter dem Dach der Arabella Hospitality betrieben werden. Das Unternehmen sieht sich damit als Vorreiter für hochwertigen Tourismus, der mit nachhaltigen Standards vereinbar ist.

Insgesamt betreibt die Arabella Hospitality SE derzeit 17 Hotels in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auf Mallorca. Der Geschäftsbereich ist Teil des diversifizierten Portfolios der Schörghuber Gruppe, das auch die Sektoren Immobilien, Projektentwicklung, Getränke und Seafood umfasst.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

1912 Hotels hat den Betrieb des Strandhotels Ahlbeck auf Usedom übernommen. Das Unternehmen plant eine strategische Neuausrichtung des Hauses mit 105 Zimmern inklusive eines neuen Gastronomiekonzepts.

Die Frankfurter Oreda GmbH hat ein insolventes Hotelprojekt in Mittenwald restrukturiert und die Suche nach einem Endinvestor eingeleitet. Durch eine Anpassung des Baurechts und der Zimmerkapazitäten wurde die Grundlage für einen wirtschaftlichen Betrieb des künftigen Wellnesshotels geschaffen.

In Fusch an der Großglocknerstraße entsteht bis Ende 2026 das Designer Motel glockna mit 100 Betten. Das Konzept von Helmut Wimreiter setzt auf eine Kombination aus moderner Architektur, Gastronomie und einer spezialisierten Infrastruktur für mobile Reisende.

Das Kastens Hotel Luisenhof in Hannover hat eine von Azubis gestaltete Veranstaltung für deren Angehörige durchgeführt. Die angehenden Fachkräfte übernahmen die Planung, die Organisation des Menüs sowie die Durchführung des Service und des Rahmenprogramms in Eigenregie.

Adagio hat in Villeneuve-d’Ascq bei Lille ein neues Haus mit 97 Einheiten eröffnet. Der Standort ist Teil einer strategischen Partnerschaft mit der Sergic Gruppe und erweitert das französische Netzwerk des Unternehmens auf 84 Betriebe.

Eine aktuelle Analyse untersucht den Einfluss von künstlicher Intelligenz auf den Buchungsprozess in der Hotellerie. Dabei rückt die algorithmische Empfehlung als zwingende Voraussetzung für die spätere Transaktion in den Fokus.

Airbnb integriert Hotels durch neue Funktionen wie die Zimmertypauswahl fester in sein Buchungssystem. Das Unternehmen setzt dabei verstärkt auf urbane Märkte und die Erschließung jüngerer Zielgruppen als Ergänzung zum bestehenden Angebot.

Die Hotelkette Santé Royale plant den Rückzug aus Bad Langensalza. Hintergrund ist ein langjähriger Streit mit der örtlichen Kur- und Tourismusgesellschaft über die Nutzung der Therme und vertragliche Bedingungen.

Ein insolventes Hotelprojekt in Mittenwald wird nach Angaben der Beteiligten neu strukturiert und vermarktet. Oreda sucht im Auftrag des Insolvenzverwalters einen Investor für die Fertigstellung.

Das Bollants Spa im Park in Bad Sobernheim bleibt nach einem Wasserschaden bis voraussichtlich Mitte Juni 2026 geschlossen. Die Zeit wird laut Unternehmen für laufende Renovierungsarbeiten im Zuge der Neuausrichtung genutzt.