Mama Shelter verliert Markenstreit

| Hotellerie Hotellerie

Die internationale Hotelgruppe Mama Shelter will in zwei Jahren ihr erstes Hotel in der Schweiz eröffnen. Doch schon jetzt fechten sie dort ihren ersten Markenstreit aus. Dabei geht es um die Frage, ob das Walliser Hotel „Zermama“ in Zermatt seinen Namen behalten darf. Nun wurde ein Urteil gefällt.

Wie handelszeitung.ch berichtet, ging der Streit um den Hotelnamen bereits im letzten Jahr in die erste Runde, denn ursprünglich trug das besagte Hotel in Zermatt den Namen „Hotel Mama Zermatt“. Die Hotelkette Mama Shelter hatte Einwände und die Eigentümer des 29-Zimmer-Hotels im Kanton Wallis nannten ihr Hotel um. Der neue Name: Zermama.

 

Offenbar immer noch zu nah am Namen der Hotelkette, die erneut Einspruch erhob. Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) sprach nun ein Urteil und erklärte, dass das Hotel Zermama weiterhin seinen Namen tragen darf. Laut Bericht steht in dem Urteil, dass das „Zer“ so eng mit dem Element „Mama“ verbunden sei, „dass es ein unteilbares Ganzes bildet“. Der Verbraucher nehme daher nicht an, „dass er eine Variante der Widerspruchsmarke vor sich hat.“

Mama Shelter wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht zum Urteil äußern.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Motel One Group übernimmt das Hyperion Hotel Salzburg und führt das denkmalgeschützte Palais Faber künftig unter der Marke The Cloud One Hotels weiter. Auch die Mitarbeiter werden übernommen.

Das Berliner Luxushotel Adlon kann nach einer Abstimmung der Gesellschafter vorerst nicht verkauft werden. Die zuständige Immobiliengesellschaft will ihre Pläne aber weiter verfolgen.

Ennismore und Central Pattana bringen die Marke 25hours im ersten Quartal 2029 nach Bangkok. Das Hotel mit 345 Zimmern entsteht am Siam Square. Nach dem Standort in Jakarta handelt es sich um das zweite Hotel der Marke in Asien.

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.