Mama Shelter verliert Markenstreit

| Hotellerie Hotellerie

Die internationale Hotelgruppe Mama Shelter will in zwei Jahren ihr erstes Hotel in der Schweiz eröffnen. Doch schon jetzt fechten sie dort ihren ersten Markenstreit aus. Dabei geht es um die Frage, ob das Walliser Hotel „Zermama“ in Zermatt seinen Namen behalten darf. Nun wurde ein Urteil gefällt.

Wie handelszeitung.ch berichtet, ging der Streit um den Hotelnamen bereits im letzten Jahr in die erste Runde, denn ursprünglich trug das besagte Hotel in Zermatt den Namen „Hotel Mama Zermatt“. Die Hotelkette Mama Shelter hatte Einwände und die Eigentümer des 29-Zimmer-Hotels im Kanton Wallis nannten ihr Hotel um. Der neue Name: Zermama.

 

Offenbar immer noch zu nah am Namen der Hotelkette, die erneut Einspruch erhob. Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) sprach nun ein Urteil und erklärte, dass das Hotel Zermama weiterhin seinen Namen tragen darf. Laut Bericht steht in dem Urteil, dass das „Zer“ so eng mit dem Element „Mama“ verbunden sei, „dass es ein unteilbares Ganzes bildet“. Der Verbraucher nehme daher nicht an, „dass er eine Variante der Widerspruchsmarke vor sich hat.“

Mama Shelter wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht zum Urteil äußern.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Eröffnung des Motel One in Koblenz ist für den Spätsommer 2026 terminiert. Der Neubau in der Löhrstraße kombiniert 177 Zimmer mit einer öffentlichen Bar und einer Dachterrasse, die einen Panoramablick auf die Festung Ehrenbreitstein bietet.

Minor Hotels schließt das Jahr 2025 mit einer Gewinnsteigerung von 32 Prozent ab. Trotz weitreichender Renovierungen in den Hotels und globaler Unsicherheiten sorgten Kostendisziplin und eine starke Nachfrage in Europa und Asien für ein Rekordergebnis.

Das Werzers Seehotel Wallerwirt investiert 8,5 Millionen Euro in eine strategische Neupositionierung. Durch Modernisierungen und die Erweiterung des Wellnessangebots wandelt sich das Haus am Wörthersee bis April zu einem ganzjährig geöffneten Betrieb.

Der IHA präsentiert Handlungsempfehlungen zum neuen Kurzzeitvermietung-Datenaustausch-Gesetz. Das Gesetz soll für mehr Transparenz sorgen und Kommunen dabei unterstützen, Wohnraum zu schützen und faire Wettbewerbsbedingungen im Beherbergungssektor zu schaffen.

In den aktuellen Geschäftsberichten der globalen Hotelkonzerne taucht ein neuer, gewichtiger Risikofaktor auf. Die Unternehmen warnen vor den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf die bisherigen Vertriebsstrukturen. Branchenexperten, wie Marco Nussbaum, sehen darin ein deutliches Signal für eine mögliche Verschiebung der Machtverhältnisse in der digitalen Distribution.

Das Hotel Steigenberger Camp de Mar auf Mallorca sieht sich mit wirtschaftlichen Konsequenzen durch Medienberichte über angebliche Verbindungen zum iranischen Finanzwesen konfrontiert. Das Hotel ist über einige große Plattformen derzeit nicht buchbar. Das Hotelmanagement betont die rechtliche Unabhängigkeit.

Die wirtschaftliche Krise bei der Revo Hospitality Group führt anscheinend aktuell zu Betriebseinstellungen in Deutschland. Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, stehen nach der im Januar angemeldeten Insolvenz nun zwei Häuser fest, die derzeit nicht buchbar sind.

Hyatt Hotels schließt seine Transformation zum Asset-Light-Unternehmen ab und meldet für 2025 Erlöse von 7,1 Milliarden US-Dollar. Trotz eines bilanziellen Nettoverlusts durch den Konzernumbau übertrifft das operative Ergebnis im Luxussegment die Erwartungen, während die Rekord-Pipeline von 148.000 Zimmern den Wachstumskurs für 2026 sichert.

Mandarin Oriental erweitert das Portfolio in Ägypten durch die Übernahme des Old Cataract in Assuan und des Winter Palace in Luxor. Erstmals bietet die Gruppe zudem eine eigene luxuriöse Flusskreuzfahrt auf dem Nil an.

Longevity ist in aller Munde – doch was steckt dahinter und wie wird das überhaupt ausgesprochen? Ein neues Symposium in Kitzbühel liefert Fakten für Hoteliers, die Langlebigkeit als Geschäftsmodell nutzen wollen.