Markteintritt in Berlin: SV Hotel eröffnet Me and All Hotel an der East Side

| Hotellerie Hotellerie

Das Unternehmen SV Hotel hat den offiziellen Betrieb des Me and All Hotel Berlin East Side mit einer Eröffnungsfeier am 22. Januar 2026 gestartet. Rund 150 geladene Gäste aus den Bereichen Hotellerie, Medien und Stadtgesellschaft nahmen an der Veranstaltung im Berliner Stadtteil Friedrichshain teil. Es handelt sich um das erste Haus der Marke Me and All, das unter dem Management der Schweizer SV Hotel geführt wird und gleichzeitig das erste Objekt aus dem Hyatt-Portfolio für den Betreiber darstellt.

Schlüsselübergabe und strategische Partnerschaft

Im Rahmen des Festaktes erfolgte die symbolische Schlüsselübergabe durch Thomas Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Fondara Immobilien AG und Vertreter der Eigentümerseite. Er übergab das Gebäude an Marco Meier, Managing Director von SV Hotel, sowie an Hoteldirektorin Lena Bigalke. Ebenfalls anwesend waren Charles Guyonnaud und Gabriela Basovska als Vertreter von Hyatt. Damit festigt SV Hotel seine Präsenz auf dem deutschen Markt und setzt auf ein Konzept, das lokale Verwurzelung mit internationaler Systemgastronomie verbindet.

Kulinarisches Angebot und regionale Kooperationen

Die Gastronomie des Hauses präsentierte sich während der Eröffnung mit einem Fokus auf gemeinschaftliches Essen. Das hoteleigene Restaurant Neva servierte mediterran inspirierte Speisen in Form von Meze. Bei der Getränkeauswahl setzt das Hotel auf Kooperationen mit regionalen Partnern. So wurden Produkte von Herstellern wie Thomas Henry, der Whisky-Destillerie Stork Club sowie Weine vom Weingut Martin Bauer ausgeschenkt. Diese Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren ist fester Bestandteil des Markenkonzepts, um eine Brücke zum Berliner Kiez zu schlagen.

Zimmerkonzept und Markenausrichtung

Während der Veranstaltung erhielten die Gäste Einblicke in die Gestaltung der Räumlichkeiten und das Design der Zimmer. Die Marke Me and All verfolgt einen Ansatz, der über die reine Beherbergung hinausgeht und das Hotel als Treffpunkt für die Nachbarschaft positionieren möchte. „Das Me and All Hotel Berlin East Side ist kein klassisches Hotel; es ist ein Ort für Begegnung, Austausch und echte Berlin-Momente. Genau dieses Gefühl wollten wir beim Opening spürbar machen. Dass sich Gäste, Nachbarschaft und Szene hier so selbstverständlich mischen, zeigt: Wir sind angekommen“, erklärte Marco Meier anlässlich der Eröffnung.

Musikalische Begleitung und kulturelle Einbindung

Das Rahmenprogramm der Eröffnung wurde durch Berliner Künstler gestaltet, um den urbanen Charakter des Standorts zu unterstreichen. Unter anderem traten das DJ-Duo Jämi sowie die Künstlerin Stella deStroy auf. Mit interaktiven Angeboten wie einer Tätowierstation und Showroom-Präsentationen wurde versucht, den Erlebnischarakter der Lifestyle-Hotellerie abzubilden. Das Haus liegt unmittelbar an der Spree und zielt auf eine Zielgruppe ab, die eine informelle Atmosphäre in zentraler Lage sucht.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Untersuchung des Fraunhofer IAO beschreibt drei zukunftsweisende Modelle für das Jahr 2035: Den Synergy Hub als regionales Zentrum, das Self-Driving Hotel für mobiles Arbeiten und das Placemaker Hotel als sozialen Anker in den Städten. Die Studie zeigt auf, wie Hotels künftig weit über die reine Übernachtung hinaus an Bedeutung gewinnen.

Die Kooperation Ringhotels begrüßt zum 1. Januar 2026 zwei neue Mitgliedshäuser im Erzgebirge und im Weserbergland. Beide Betriebe werden von jungen Gastgebern geführt und stärken das Angebot im Bereich des naturnahen Aktivtourismus.

Die Tourismusregion Alpbachtal verzeichnet einen Neuzugang im Bereich des nachhaltigen Tourismus. Mit den Naturapartments Alpbach haben die Inhaber Matthias Margreiter und Rainer Keplinger den ersten Beherbergungsbetrieb der Region eröffnet, der die Zertifizierung als „Bio Hotel“ trägt.

Die Traube Tonbach in Baiersbronn hat zum Jahreswechsel zwölf Mitarbeiter für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet. Die Jubilare bringen es gemeinsam auf über 300 Jahre Berufserfahrung in dem Fünf-Sterne-Superior-Resort.

Nach der Naturkatastrophe im Mai 2025 reagiert das Lötschental mit einer schnellen infrastrukturellen Lösung. Am Freitag eröffnete auf der Lauchernalp das temporäre Hotel Momentum. Der Bau wurde in kurzer Zeit realisiert, auch um den massiven Verlust an Übernachtungskapazitäten im Walliser Bergdorf Blatten etwas abzufedern.

Wo Geröll und Eis ein ganzes Dorf zerstörte, wächst jetzt ein Symbol für Mut: Blatten feiert die Eröffnung des «Momentum» – und gibt einer traumatisierten Dorfgemeinschaft neue Perspektiven.

The Ascott Limited baut die Kooperation mit dem FC Chelsea aus und eröffnet erste Themensuiten in Jakarta. Während in Indonesien die Vereinsgeschichte und das Stadionerlebnis im Fokus stehen, ist für 2026 ein markenspezifisches lyf-Hotel direkt an der Londoner Stamford Bridge geplant.

Hyatt hat die Eröffnung des Kennedy 89 in Frankfurt am Main bekanntgegeben. Das neue Haus gehört zur The Unbound Collection by Hyatt. Das architektonische Konzept orientiert sich am Geist der frühen 1960er-Jahre und nimmt Bezug auf den Frankfurt-Besuch von John F. Kennedy.

Die Stadt Kaiserslautern schafft die rechtlichen Voraussetzungen für ein neues Hotelprojekt. Damit wird der Weg geebnet, ein seit längerer Zeit ungenutztes Areal für den Tourismus wieder zugänglich zu machen und die regionale Bettenkapazität im gehobenen Segment zu erweitern.

Das Hotel Remarque in Osnabrück kehrt zu seinen Wurzeln zurück. Seit dem 15. Dezember ist die Beschriftung der internationalen Kette Vienna House by Wyndham vom Dach des Gebäudes entfernt. Stattdessen trägt das Haus nun wieder den Namen Hotel Remarque.