Marriott plant Courtyard-Hotel in Mannheim

| Hotellerie Hotellerie

Marriott Hotels will seine Präsenz in Mannheim auszubauen und im leerstehenden „York“-Hochhaus am Stadteingang das erste Marriott-Hotel der Marke Courtyard in der Stadt eröffnen. Das ehrgeizige Vorhaben könnte bereits im Jahr 2025 Wirklichkeit werden. Das BBC-York-Gebäudes steht seit etwa acht Jahren leer und verfällt langsam.

Die K1 Holding und der Projektentwickler Nef Real Estate Investment gründeten die Projektgesellschaft York Mannheim, die schließlich das Gebäude erwarb. Der Kaufpreis beläuft sich auf etwa 10 Millionen Euro (Tageskarte berichtete).

Wie die Immobilien Zeitung schreibt, sind weitere Investitionen von etwa 30 Millionen Euro geplant. Auch mit Marriott Hotels und deren Franchisenehmer sei man sich handelseinig geworden, bestätigte Jochen Dirk Müller, Projektleiter der K1 Holding gegenüber der Zeitung.

Laut Bericht plant Marriott Hotels, das gesamte neunstöckige Gebäude mit einer Fläche von rund 8.100 Quadratmetern zu nutzen und etwa 216 Zimmer zu schaffen, darunter 60 Langzeitresidenzen unter dem Markennamen Residence Inn by Marriott. Bierwirth & Kluth Management (Borealis-Gruppe) soll Franchisenehmer am Standort werden. Ein Pachtvertrag für die kommenden 20 Jahre soll bereits unterzeichnet worden sein.

Sobald der Bauantrag gestellt und die Baugenehmigung erteilt sei, könne man mit den Arbeiten beginnen, heißt es in dem Bericht weiter. Die Finanzierung sei bereits geregelt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Radisson Hotel Group kündigt das neue Radisson Blu Hotel & Conference Centre in Salzburg an. Durch eine Konversion entsteht bis Mitte 2026 in Kooperation mit der GCH Hotel Group ein Tagungshotel mit über 1.700 Quadratmetern Eventfläche nahe dem Hauptbahnhof.

Die Radisson Hotel Group debütiert in Neuseeland: Das neu eröffnete Radisson RED Auckland setzt im Herzen des Kunstviertels auf theatralisches Design und verfügt über die landesweit größte Dachterrasse.

Die The Chocolate on the Pillow Group schließt das Rebranding in Hannover ab: Nach einer Investition von 4 Millionen Euro wurde das ehemalige Ghotel als Four Points Flex by Sheraton neu eröffnet.

Die GCH Hotel Group übernimmt das Management des markanten Pyramiden-Hotels in Fürth. Ab März 2026 firmiert das Haus unter der Marke Radisson Individuals und setzt auf eine Verbindung von eigenständiger Architektur und internationalem Vertrieb.

Die tschechische Region Liberec kauft für rund 7,5 Millionen Euro das ikonische Bauwerk auf dem Ještěd. Der Deal umfasst neben dem markanten Fernsehturm auch das geschichtsträchtige Berghotel und Restaurant, deren Erhalt und Sanierung nun durch die öffentliche Hand gesichert werden.

Der Europa-Park baut seine Marktführerschaft in der deutschen Freizeitgastronomie weiter aus. Bei der Wasserwelt Rulantica soll ein siebtes Hotel mit 350 Betten entstehen. Während die Auslastung der bestehenden Häuser Rekordwerte erreicht, rücken bei der neuen Erweiterung vor allem Nachhaltigkeit und ein neues Verkehrskonzept in den Fokus der Planer.

Strategische Erweiterung in der Rhön: Die Ritter von Kempski Group übernimmt die renommierte Fachklinik Dr. von Weckbecker. Mit Millioneninvestitionen und einem Fokus auf präventive Medizin soll der Standort Bad Brückenau zukunftssicher aufgestellt werden.

Das Hilton Berlin am Gendarmenmarkt schließt einen weiteren Abschnitt seiner Modernisierung ab. Das Haus eröffnet in seiner markanten Glaskuppel die „Beletage“ sowie eine neu gestaltete Executive Lounge. 

Urlaub an der Nordseeküste, auf den Ostfriesischen Inseln und in der Lüneburger Heide: Die Zahl der Gäste und Übernachtungen übertrifft erstmals das Vor-Corona-Niveau.

Die Schweizer Beherbergungsbranche erreicht 2025 mit fast 44 Millionen Übernachtungen einen neuen Rekord. Während Stadthotels und Fernmärkte wie China und die USA das Wachstum treiben, belasten steigende Kosten und sinkende Margen die Betriebe.