Marriott übertrifft Erwartungen bei Quartalsumsatz und Gewinn

| Hotellerie Hotellerie

Marriott International Inc. hat am Dienstag seine Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt. Dabei übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Wall Street deutlich. Marriott führte eine gestiegene Auslastung, höhere Preise und längere Hotelaufenthalte an. Laut Kathleen Oberg, Chief Financial Officer von Marriott, ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Vergleich zu 2019 um 25 Prozent gestiegen.

„Die Verlagerung der Ausgaben auf Erlebnisse und nicht auf Waren, die anhaltend hohe Beschäftigung und die Aufhebung von Reisebeschränkungen und die Öffnung der Grenzen in den meisten Märkten der Welt beflügeln das Reiseverhalten", sagte Anthony Capuano, Chief Executive Officer von Marriott, in einer Telefonkonferenz mit Investoren.

Das Unternehmen sagte, dass sich die Übernachtungen von internationalen Gästen in Europa vom ersten zum zweiten Quartal mehr als verdoppelt haben. Andererseits lagen die Buchungen von Unternehmen im Juni 2022 9 Prozent unter denen des gleichen Monats in 2019, verglichen mit einem Rückgang von etwa 20 Prozent im ersten Quartal.

Laut Marriott deuten die Buchungstrends darauf hin, dass Reisende Freizeit- und Geschäftsreisen weiter verstärkt kombinieren.

Der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) stieg weltweit um 70,6 Prozent, in den Vereinigten Staaten und Kanada um 66,1 Prozent und in den internationalen Märkten um 87,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 70 Prozent auf 5,34 Milliarden Dollar. Die Analysten hatten mit 4,92 Milliarden Dollar gerechnet. Die Aktien des Unternehmens stiegen im Mittagshandel um etwa 1 Prozent.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Booking Holdings sieht seine Marken zwar zunehmend in Antworten von KI-Systemen vertreten. Der daraus resultierende Verkehr bleibt nach Angaben des Unternehmens jedoch gering. Gleichzeitig bestätigte der Konzern einen OpenAI-Test für ein CPC-Werbemodell sowie eine enge Zusammenarbeit mit Google.

Das Mandarin Oriental Punta Negra ist offiziell eröffnet. Im Rahmen einer Zeremonie mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft nahm die Hotelgruppe ihr erstes Haus auf der Balearischen Insel in Betrieb.

Microsoft warnt vor einer weltweiten Cyberangriffswelle auf Hotelnetzwerke und Anmeldeseiten. Die Angreifer leiten den Datenverkehr von Gästen um, um Schadsoftware zu verbreiten und Zugangsdaten von Geschäftsreisenden zu entwenden.

Booking Holdings hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz, Bruttobuchungen und Gewinn gesteigert. Für das Gesamtjahr erwartet der Online-Reisekonzern weiterhin ein Wachstum der Bruttobuchungen im hohen einstelligen Prozentbereich und verweist in seinem Ausblick auf anhaltende Belastungen im internationalen Flugverkehr.

Airbnb baut sein Hotelangebot weiter aus und bringt mehr als 75 Boutiquehotels von Lark auf die Plattform. Beide Unternehmen sehen in der Kooperation einen Ausbau ihrer Vertriebs- und Hotelstrategie.

Das Best Western Hotel Ambassador in Baunatal setzt nach Angaben von BWH Hotels Central Europe auf Inklusion im Hotelbetrieb. Zwei Menschen mit Behinderung arbeiten dort auf regulären Arbeitsplätzen im Service und in der Küche.

Signo Hospitality übernimmt das Mercure Hotel Mannheim am Friedensplatz. Mit dem Standort wächst das Portfolio des Hotelmanagement-Unternehmens auf zehn Hotels an sieben Standorten.

Die NGG kritisiert den Umgang mit den Beschäftigten der insolventen Revo-Gruppe. Nach Angaben der Gewerkschaft haben rund 500 Mitarbeiter Kündigungen erhalten, obwohl Prism die 24 Hotels unter der Marke Sunday Hotels weiterführen will.

Der Vatikan bereitet die Umwandlung der Domus Internationalis Paulus VI im historischen Zentrum Roms in ein Hotel vor. Nach Angaben der Vermögensverwaltung liegt die Genehmigung vor, ein Betreiber wurde bereits identifiziert.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten kritisiert den Umgang mit den Beschäftigten nach der Insolvenz der Hotelgruppe Revo. So plant etwa der indische Konzern Prism, 24 Hotels zu übernehmen. Rund 500 bisherige Beschäftigte hätten Kündigungen erhalten.