Medienbericht: Katar will angeblich Bürgenstock-Resort für 1,2 Milliarden Franken verkaufen

| Hotellerie Hotellerie

Das Land Katar ist Großaktionär der ins Taumeln geratenen Bank Credit Suisse. Laut Banken-Branchenmagazin „Inside Paradeplatz“ will die Katara Hospitality, ein Investmentfonds des Staates, dessen Portfolio Hotels auf der ganzen Welt umfasst, jetzt das Bürgenstock-Resort am Vierwaldstätter-See verkaufen, um Verluste aus der Credit Suisse-Krise zu kompensieren – für satte 1,2 Milliarden Franken.

Als Grossaktionär der Credit Suisse habe Katar noch im Dezember 2022 Geld in die Bank gepumpt. Das Investment habe sich als Flop erwiesen - weshalb Katar nun Liquidität generieren müsse, so der Bericht. Daher strebt Katara Hospitality laut dem Branchenmagazin nicht nur den Verkauf des Bürgenstock-Resorts an, sondern auch des Schweizerhofs in Bern und des Savoys in Lausanne an. Keines der Hotels hat die Verkaufsabsichten des Eigentümers Katara Hospitality bislang bestätigt. Bürgenstock-Verwaltungsrat dementiert die Verkaufsgerüchte in der Luzerner Zeitung. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.