Medienberichte über Streit um Forderungen beim Mandarin Oriental Wien

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Im Zusammenhang mit dem Mandarin Oriental Hotel in Wien berichten mehrere Medien über eine Auseinandersetzung zwischen dem Generalunternehmer und dem Projektentwickler. Demnach stehen Forderungen in Höhe von 15 bis 23 Millionen Euro im Raum, wie das Magazin „trend“ berichtet.

Angaben des Bauunternehmens

Laut „trend“ macht das Bauunternehmen Hagenauer offene Forderungen geltend. „Ich kann bestätigen, dass mein Mandant beträchtliche Außenstände hat und gesetzlich verpflichtende Sicherheiten von Seiten des Auftraggebers nicht geleistet wurden“, wird Rechtsanwalt Alfred Nemetschke in dem Bericht zitiert.

Nach Angaben von Hagenauer sei das Unternehmen vom Vertrag mit der Projektgesellschaft Brisen Development zurückgetreten.

Darstellung des Projektentwicklers

Die Projektgesellschaft Brisen Development weist die Darstellung zurück. Wie „trend“ berichtet, erklärt das Unternehmen, alle fälligen Rechnungen seien bezahlt worden. In dem Schreiben heißt es zudem: „Brisen hat erhebliche, dokumentierte Gegenforderungen gegenüber dem Generalunternehmer.“

Weiter wird laut „trend“ ausgeführt, dass das Projekt nach Angaben von Brisen mit Verzögerung übergeben worden sei und zum Zeitpunkt der Übergabe eine Vielzahl offener Mängelpunkte bestanden habe.

Weitere Berichte zum Konflikt

Auch andere Medien berichten über den Vorgang. „Falstaff Profi“ greift die Angaben unter Berufung auf „trend“ auf.

Wie „rolling pin“ unter Bezug auf ImmoFokus berichtet, bestreitet Brisen Development einen Zahlungsverzug. Demnach seien noch offene Beträge Teil eines laufenden Abrechnungsprozesses.

Angaben zum Hotelbetrieb

Das Mandarin Oriental Vienna wurde laut „rolling pin“ am 1. Dezember 2025 eröffnet. Das Projekt umfasst nach den vorliegenden Berichten 136 Zimmer und befindet sich im Gebäude des ehemaligen Handelsgerichts in der Wiener Innenstadt.

Nach Angaben der Projektgesellschaft läuft der Hotelbetrieb weiter. Gäste seien von dem Konflikt nicht betroffen. Auch zum Verkauf der im Gebäude integrierten Wohneinheiten wird berichtet, dass ein Teil bereits veräußert wurde, wie „trend“ schreibt.

Weitere Informationen

Wie „trend“ berichtet, wurden auch Finanzierer des Projekts sowie die Mandarin Oriental Gruppe in London über die unterschiedlichen Positionen der Vertragsparteien informiert.

Weitere Angaben zum aktuellen Stand möglicher rechtlicher Schritte gehen aus den vorliegenden Berichten nicht hervor.


 

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