Meininger Hotel Leipzig gewinnt German Design Award 2019

| Hotellerie Hotellerie

Für seine künstlerische Dynamik ist Leipzig weltberühmt. Kein Wunder, dass auch Hotels in der sächsischen Metropole auf kreatives Design setzen. Der Rat für Formgebung würdigte jetzt das Meininger Hotel Leipzig Hauptbahnhof bei den German Design Awards 2019: Für seine Inneneinrichtung erhielt das Hotel von der Jury die Auszeichnung „Special Mention“. 

Übernachten im Kunstwerk 

Das 2017 eröffnete Hotel setzte für die Inneneinrichtung auf das Motto „Art in Progress“. Das Ergebnis ist eine bewohnbare Installation, in der Gäste selbst zu Protagonisten werden. „In Leipzig bewegt und formt uns die Kunst der Stadt“, erklärt Sebastian Kiy, Operations Manager des Meininger Hotel Leipzig Hauptbahnhof. „Diese ‚Art in Progress‘ haben wir uns im Hotel zum Thema gemacht und mit einem kreativen Mix aus Formen und Farben ein – vielleicht noch nicht ganz vollendetes – Kunstwerk geschaffen, in dem unsere Gäste die Hauptrolle spielen.“
 

Die Jury des Rats für Formgebung begründet ihre Entscheidung mit den Worten „Das Konzept der bewohnbaren Installation wurde kreativ und auf gestalterisch hohem Niveau realisiert. Eine tolle Arbeit, die dem Anspruch an Qualität und Originalität gerecht wird.“ Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rats für Formgebung und zählt zu den anerkanntesten Design-Wettbewerben weltweit. Die hochkarätig besetzte Jury setzt sich aus international anerkannten Designexperten zusammen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.