Meininger Hotels expandieren nach Schottland

| Hotellerie Hotellerie

Die Unterschriften unter den Verträgen sind gesetzt, der Umbau eines bisherigen Bürogebäudes zum neuen Meininger Hotel in Edinburgh kann starten. Entstehen sollen 157 Zimmer mit insgesamt 549 Betten, aufgeteilt auf Doppelzimmer, Drei-, Vier und auch Sechsbettzimmer.

Die Immobilie befindet sich in der Nähe des Haymarkets, einer der Hauptverkehrsachsen von Edinburgh, und hat unmittelbaren Zugang zu Straßenbahnhaltestellen und einem Fernbahnhof. Auch in der näheren Umgebung entstehen aktuell viele neue Projekte, wie das 850 Millionen Pfund teure Edinburgh St. James Quarter mit Einzelhandelsflächen, Restaurants und einem Kino.

„Die Location unseres geplanten Hauses in Edinburgh passt perfekt zu unserem Slogan ‚Step Out and Explore‘. Wir wollen unsere Gäste dazu ermuntern, die Stadt kennenzulernen, zu lieben und zu erobern. Die Haymarket Gegend ist dafür bestens geeignet: Zentral gelegen und mit perfekter Anbindung zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten“, so Ajit Menon, CEO von Meininger Hotels, zu den Gründen hinter der Standortentscheidung. 

Schottland als vielversprechender Tourismusmarkt

Die Hauptstadt Schottlands gilt als eine der schönsten Städte Europas und beeindruckt mit reicher Geschichte und Architektur. Als UNESCO-Weltkulturerbe besticht sowohl die Altstadt als auch die Neustadt durch ihren Charme. In Schottland ist Edinburgh die Stadt mit den höchsten Tourismuszahlen – im Vergleich mit dem kompletten Vereinigten Königreich landet sie auf Platz zwei, nach London.

Die Stadt lockt Besucher mit einer Fülle von Highlights, darunter das Edinburgh Castle, der Holyrood Palace und die historische Royal Mile. Berühmt ist die schottische Hauptstadt außerdem für das jährlich stattfindende Tattoo Festival sowie für diverse Kunst- und Kulturevents, wie beispielsweise das Edinburgh Fringe. Auch an Silvester wird hier groß gefeiert – drei Tage lang gibt es zum sogenannten ‚Hogemany‘ Programm in der ganzen Stadt.

Ajijt Menon: „Wir freuen uns, das bewährte und erfolgreiche Meininger Hybrid-Konzept nach Edinburgh zu bringen, wieder in Großbritannien Fuß zu fassen und unsere Präsenz in Europa weiter auszubauen. Edinburgh passt mit seiner lebendigen, vielfältigen und einzigartigen Natur hervorragend zur Meininger Kultur. Edinburgh zieht Familien, Paare, Backpacker, Schulklassen, Freunde und Geschäftsreisende gleichermaßen an und ist damit die perfekte Stadt für unsere Marke.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.