MHP Hotel AG macht deutlich mehr Umsatz

| Hotellerie Hotellerie

Die MHP Hotel AG hat im ersten Halbjahr 2022 eine erfreuliche Geschäftsbelebung verzeichnet. Der an der Börse München notierte Hotelbetreiber erhöhte seinen Umsatz auf 37,4 Millionen Euro nach 5,1 Millionen Euro im gleichen Vorjahreszeitraum, der stark von der COVID-19-Pandemie geprägt gewesen war.

Der Umsatzsprung ist zum einen auf eine deutliche Geschäftsbelebung ab dem zweiten Quartal nach dem Ende der Reise-Einschränkungen und anderer Corona-Restriktionen zurückzuführen. Zum anderen trugen auch die beiden Neueröffnungen Autograph  Collection Hotel Luc Berlin (seit 1. Februar 2022) und JW Marriott Frankfurt (seit 1. April 2022) zum Erlösanstieg bei.

MHP konnte vor allem im zweiten Quartal wichtige Performance-Zahlen deutlich verbessern. So betrug die Belegungsquote des Hotelportfolios im Zeitraum April bis Juni 2022 bereits wieder 61 % (Q1: 27 %). Der durchschnittliche Zimmerpreis belief sich im Q2 auf 198 Euro (Q1: 160 Euro) und lag dabei im Mai und Juni bereits wieder über dem Vor-Corona-Niveau von 2019.

Für das zweite Halbjahr dieses Jahres geht der Vorstand von einer weiteren Markterholung und einer entsprechenden Umsatzbelebung aus. Nach dem bisherigen Geschäftsverlauf bestätigt er das Umsatzziel von 90 bis 100 Millionen Euro für die MHP Hotelgruppe im Gesamtjahr 2022, sofern keine unvorhersehbaren Entwicklungen eintreten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.