Mit dem Yoga-Kurs zur eigenen Mitte

| Hotellerie Hotellerie

Einen Yoga-Kurs im Urlaub machen viele. Gleich den ganzen Urlaub auf den Weg zur eigenen Mitte auszurichten, ist da schon ungewöhnlicher. In Griechenland, Spanien oder Italien entstehen dennoch neue Resorts, in denen die Gäste von früh bis spät ihre Asanas üben können. Yoga-Retreats würden ihr die Möglichkeit bieten, sich zu regenerieren, gesund zu leben und im Urlaub etwas Intelligenteres zu tun, als am Strand zu liegen, so die Erklärung einer Reisenden im neueröffneten „Zen Rocks Mani“ in Griechenland. 

Sie hätten mehrere Jahre nach dem richtigen Ort für das Projekt gesucht, verriet die Gründerin nun der NZZ. In ihrem Resort gehe es angenehm undogmatisch vor: Die Morgenmeditation startet nicht schon im Morgengrauen, für das leibliche Wohl der Gäste sorgt ein eigener Koch, gegessen wird gemeinsam. 
 

Ebenfalls auf den Yoga-Zug aufgesprungen ist Julia Landor, die in Italien ein eigenes Resort eröffnet hat. Dazu kaufte sie laut NZZ zwei verwahrloste Bauernhäuser und restaurierte sie. Auch in ihrem Resort essen die Gäste gemeinsam, zudem liegt Rom nur eine knappe Stunde entfernt.

Auf Ibiza erwartet Yoga-Fans hingegen ein Resort der Luxusklasse. Das „Ibiza Yoga Retreat“ setzt nicht auf karge Kost und klösterliches Ambiente, stattdessen warten ein elegantes Landhaus und zwei Küchenchefs auf die Gäste.

Im Mahashakti Yoga Resort im Tessiner Onsernone Tal sieht das schon ganz anders aus: Hier müssen die Gäste zunächst mit der Seilbahn fahren und dann 15 Minuten laufen. Strom gibt es im Resort nicht, dafür mongolische Jurten und einen Pool mit Flusswasser.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.

Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.

Der europäische Hotelinvestmentmarkt verzeichnete 2025 mit über 27 Milliarden Euro das stärkste Jahr seit 2019. Getrieben durch verbesserte Performance und günstigere Kreditbedingungen stiegen die Transaktionen europaweit um 23 Prozent, wobei auch der deutsche Markt ein deutliches Plus von 50 Prozent verbuchen konnte.

Die Münchener Arabella Hospitality expandiert nach Ibiza: Mit dem ersten Hotel-Management-Vertrag übernimmt die Gruppe das Ibiza Corso Hotel & Spa. Nach einer umfassenden Renovierung wird das Haus 2027 als Teil der Autograph Collection neu positioniert – inklusive des legendären Clubs Lio Ibiza.

Das Grandhotel Bad Pyrmont wechselt im Sanierungsprozess in ein Regelinsolvenzverfahren. Ein Insolvenzplan soll nun die hohen Mehrkosten beim Brandschutz auffangen und die baldige Wiedereröffnung des geschichtsträchtigen 150-Zimmer-Hauses ermöglichen.

Das ehemalige Renaissance Hotel in Düsseldorf-Mörsenbroich wird zwangsversteigert. Das Amtsgericht setzt den Verkehrswert für den seit 2019 leerstehenden Gebäudekomplex auf über 19 Millionen Euro an. Am 8. Mai 2026 entscheidet sich die Zukunft des markanten Standorts an der Münsterstraße.

Ruhige Nebensaison, neue Seenlandschaft, mehr Übernachtungen im Flughafen-Umfeld: Brandenburgs Tourismus bleibt aus Sicht der Branche stabil. Sorgen macht die Gastronomie.

Der Falkensteinerhof in Vals startet mit neuer 4-Sterne-Superior-Klassifizierung in die Wintersaison 2025/26. Neben baulichen Erweiterungen fokussiert das familiengeführte Haus auf ein geschärftes Kulinarik-Konzept und ergänzte Angebote für Familien.

Die Primestar Group eröffnet am 1. März das June Six Salzburg. In Zusammenarbeit mit der Soravia Gruppe und Marriott International wird das ehemalige Mayburg Salzburg als Tribute Portfolio Hotel neu positioniert.

Das Tourismusjahr 2025 war in Thüringen weitgehend von Stabilität geprägt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lag die Zahl der Gästeübernachtungen mit rund 10,1 Millionen nur geringfügig unter der des Vorjahres.