Mit The Wellem Düsseldorf startet The Unbound Collection by Hyatt in Deutschland

| Hotellerie Hotellerie

Die Hyatt Hotels Corporation hat die Eröffnung des neuesten Hotels von Hyatt in Düsseldorf bekanntgegeben: The Wellem in Düsseldorf eröffnet als erstes Hotel der Unbound Collection by Hyatt in Deutschland. Das Hotel mit 102 Studios und Suiten wurde zuvor unter der Marke Hyatt House betrieben und befindet sich im Andreas Quartier. Mit der Eröffnung von The Wellem lanciert Hyatt die Marke The Unbound Collection by Hyatt auf dem deutschsprachigen Markt und eröffnet damit gleichzeitig das siebte Hotel der Kollektion in Europa. Trotz erneutem Lockdown eröffnet das Haus nach dem Rebranding wie geplant, gemäß den geltenen Vorgaben zunächst nur für Business-Gäste.

Kunst & Kultur - das Erbe von Jan Wellem 

Das Anwesen ist nach Jan Wellem benannt, der Düsseldorf zusammen mit seiner Frau Anna Maria Luisa vom Haus Medici maßgeblich zu einem wichtigen Zentrum für Kultur und bildende Kunst gemacht hat. Als Hommage an seinen Namensgeber beherbergt The Wellem eine Sammlung zeitgenössischer Kunst, die im gesamten Gebäude und in den Suiten ausgestellt ist. Dazu zählen Werke international bekannter Künstler wie Jeff Koons, HA Schult und Julian Schnabel.

Gäste haben auch die Möglichkeit, sich exklusiv von einem privaten Art Concierge begleiten zu lassen, der ihnen die einzelnen Kunstwerke vorstellt und sie auch beim Kauf berät. Der Art Concierge bietet zudem Führungen durch die nahe gelegenen Museen und Kunstgalerien einschließlich der Kunstsammlung K20 und der Kunstakademie der Stadt Düsseldorf an, sobald diese wieder für Besucher geöffnet sind.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir schon bald wieder touristische Gäste in Düsseldorf empfangen und begeistern werden. Wir sehen das Rebranding unseres Hauses zu einem Unbound Collection by Hyatt Hotel als Investition in die Zukunft, die wir bereits heute aktiv planen und gestalten möchten“, erklärt General Manager Till Westheuser. „Als erstes Haus von The Unbound Collection by Hyatt in Deutschland bietet das Hotel außerdem den perfekten Rahmen für Gäste, die besonderen Wert auf ein außergewöhnliches und individuelles Hotelerlebnis legen. Wir freuen uns darauf, dass unsere zukünftigen Gäste hier ihre eigenen Geschichten schreiben.“  

Historisches Design

Der 1913 im neobraocken Stil erbaute Palast war ursprünglich ein Gerichtsgebäude und der Sitz des ehemaligen Amts- und Landgerichts Düsseldorf. Es war damit auch Schauplatz für einige bedeutende historische Ereignisse des 20. Jahrhunderts. Im Laufe der Jahre wurde der denkmalgeschützte Justizpalast kontinuierlich restauriert und der Original-Charakter des Gebäudes erhalten. 

Studios und Suiten

In den 102 Studios und Suiten des The Wellem steht den Gästen Entertainment-Technologie in Form von Bluetooth-Lautsprechern und SuitePads zur Verfügung, die zudem Kommunikation mit der Rezeption ermöglichen. Jedes Zimmer verfügt über einen separaten Schlaf- und Wohnbereich. Die 89 Quadratmeter großen Terrace Art Suiten im fünften Stock haben alle einen Zugang zur privaten Dachterrasse.

Gastronomie

Zum Hotel gehören sechs F&B-Outlets, die sich im Gebäude selbst sowie in der direkten Nachbarschaft befinden. Im MASH beispielsweise genießen die Gäste Steaks, im FRANK’s Restaurant werden Gerichte der gehobenen Küche modern interpretiert und mit saisonalen Produkten aus der Region zubereitet und im Mutter Ey Café werden hausgemachte Kuchen serviert. In der Lobby-Bar finden die Gäste außerdem eine Location für gesellige Abende und mit dem FRANK’s Jazz Club bietet das Hotel ein Highlight für alle, die auf der Suche nach außergewöhnlichen Erfahrungen sind.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.