Modemagazin Elle präsentiert zwei Hotelmarken

| Hotellerie Hotellerie

Die Modezeitschrift Elle steigt mit der Gründung von Elle Hospitality in das Hotelgeschäft ein. Das Unternehmen bringt zwei Boutique-Hotel- Marken an den Start - Maison Elle und Elle Hotel. Die ersten Hotels werden in Mexico und Paris eröffnet.

Laut Elle ist die Marke Maison Elle so positioniert, dass sie für Gäste erschwinglich sei und ein trendiges Design biete. Als "High-End-Konzept der Gastfreundschaft" bezeichnete Elle das Elle Hotel, das bei der Gestaltung der Zimmer, Suiten und Gemeinschaftsräume lokale Designer und Kunsthandwerker einbezieht.

Das erste Maison Elle-Hotel soll in diesem Herbst in Paris im 17. Arrondissement in der Nähe des Arc de Triomphe eröffnet werden. Das Hotel mit 25 Zimmern wird von Studio V, einer Tochtergesellschaft der französischen Hotelgruppe Valotel, betrieben.

Weitere Eröffnungen von Maison Elle sind in anderen Stadtteilen von Paris sowie in den europäischen Märkten und in China geplant.

Das Debüt von Elle Hotel ist für den Sommer 2023 in Jalisco in Mexiko geplant. Das Hotel wird in Zusammenarbeit mit der in Mexiko ansässigen Immobilien- und Investmentgruppe Actur entwickelt.

„Unsere Gäste suchen nicht nur nach Hotels, sondern auch nach einem Sinn und einem Gefühl der Zugehörigkeit. Aus diesem Grund steht die emotionale Verbindung einer Marke mit dem Kunden durch Gastfreundschaft und Design im Mittelpunkt unseres Ansatzes für das Maison Elle“, sagt Pascal Donat, CEO von Valotel und Studio V.

Obwohl Elle Hospitality der erste Ausflug von Elle in die Hotellerie ist, hat die globale Medienmarke in den letzten Jahren auch in andere Bereiche der Erlebniswelt expandiert und Cafés, Schönheitssalons und Spas unter der Marke Elle eröffnet.  Die Marke Elle ist im Besitz der französischen Lagardere-Gruppe.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die wirtschaftliche Krise bei der Revo Hospitality Group führt anscheinend aktuell zu Betriebseinstellungen in Deutschland. Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, stehen nach der im Januar angemeldeten Insolvenz nun zwei Häuser fest, die derzeit nicht buchbar sind.

Hyatt Hotels schließt seine Transformation zum Asset-Light-Unternehmen ab und meldet für 2025 Erlöse von 7,1 Milliarden US-Dollar. Trotz eines bilanziellen Nettoverlusts durch den Konzernumbau übertrifft das operative Ergebnis im Luxussegment die Erwartungen, während die Rekord-Pipeline von 148.000 Zimmern den Wachstumskurs für 2026 sichert.

Mandarin Oriental erweitert das Portfolio in Ägypten durch die Übernahme des Old Cataract in Assuan und des Winter Palace in Luxor. Erstmals bietet die Gruppe zudem eine eigene luxuriöse Flusskreuzfahrt auf dem Nil an.

Longevity ist in aller Munde – doch was steckt dahinter und wie wird das überhaupt ausgesprochen? Ein neues Symposium in Kitzbühel liefert Fakten für Hoteliers, die Langlebigkeit als Geschäftsmodell nutzen wollen.

Das Hotel EdeR FriDA in Maria Alm schließt umfangreiche Erweiterungsmaßnahmen ab. Mit elf neuen Zimmern, innovativen Themenkategorien und großflächigen Erlebnisbereichen baut die Eder Collection ihr Angebot für Familien in den Alpen weiter aus.

In Halstenbek bei Hamburg soll auf einer langjährigen Brachfläche eine großdimensionierte Topgolf-Anlage samt Hotel mit 150 Zimmern entstehen. Der Investor Greenreb plant ein Projekt im zweistelligen Millionenbereich.

Der Hotelinvestmentmarkt erreicht laut JLL einen Wendepunkt: Ein starker Kreditmarkt und hohe Kapitalverfügbarkeit treiben das globale Transaktionsvolumen 2026 an. Besonders Luxusobjekte und der asiatische Markt stehen im Fokus der Investoren.

 

Die Hotel-Pipeline in Europa erreichte Ende 2025 neue Höchststände. Besonders Projekte in der frühen Planungsphase sowie im Luxussegment verzeichneten Rekordwerte, wobei Deutschland nach dem Vereinigten Königreich den zweitgrößten Markt für Hotelentwicklungen darstellte.

Hilton hat die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das gesamte Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Während der Erlös pro verfügbarem Zimmer ein geringes Wachstum verzeichnete, meldet das Unternehmen einen Höchststand bei den projektierten Hotelzimmern.

Eine aktuelle Studie von SiteMinder belegt die wachsende Bedeutung inländischer Gäste für den deutschen Hotelmarkt. Sinkende Stornoquoten und eine Verschiebung der Buchungen in die Nebenmonate sorgen für mehr Planungssicherheit und eine stabilere Auslastung.