Motel One-Chef im Interview: „Keins unserer Häuser ist nicht rentabel.“

| Hotellerie Hotellerie

Zur offiziellen Eröffnungen des neuen Motel One-Hotels in Leipzig ist Dieter Müller in die sächsische Metropole gereist und gab der BILD-Zeitung ein Interview. Müller bedauert, dass ihm seine Leute mal wieder im größten Zimmer des Hauses einquartierten.

„Ich würde viel lieber Standard wohnen“, sagt Dieter Müller zur BILD-Zeitung, als er im Interview erzählt, dass man ihm immer das größte Zimmer gibt. Ansonsten freut sich der Unternehmer in dem Gespräch, dass alle Hotels, die er betreibt, Geld verdienen und dass sein Sohn Daniel ebenfalls im Unternehmen mitarbeitet. Für alle Hoteliers, die Probleme haben, auf die gewünschte Rate zu kommen, hat Müller eine klare Botschaft: „Wir sind es gewohnt, dass wir den Preis bekommen, den wir aufrufen“.

Müller war nach Leipzig gekommen, um im historischen Hauptpostgebäude der Stadt, in dem das sächsische Postwesen seinen Ursprung fand, ein Motel One- Hotel mit 300 Zimmern zu eröffnet. Die alte Hauptpost am Augustusplatz wurde im Zuge der Arealentwicklung „Das lebendige Haus“ von der Denkmalneu-Gruppe umfassend renoviert. Das Konzept selbst setzt auf eine Mischung aus Wohnen, Gewerbe und Gastronomie und beherbergt unter anderem Büros, Appartements, Restaurants, Tagungsräume und ein Fitnesscenter. Motel One konnte in das geschichtsträchtige Gebäude mit dem alten „POST“ Schriftzug und der dazugehörigen Uhr einziehen. Naheliegend ist daher die Designinspiration, die sich mit dem Thema Post und Kommunikation beschäftigt. Der Leipziger Künstler Paule Hammer schuf dazu ein überdimensionales Werk für den Eingangsbereich.
 

Mit Blick über ganz Leipzig

Im 8. Stock des Motel One können Gäste, wie auch Leipziger, in der Cloud One Bar mit Dachterrasse die Stadt von oben entdecken. Eine Wand mit beleuchteten Binärcodes stellt den Bezug zum heutigen Postversand per Computer dar. Die gestaltete Metallverkleidung zeigt die Skyline von Leipzig und wird durch hochwertiges Interieur und Dekorartikel in Gold und Kupfer ergänzt. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erhält erstmals Hotels direkt am Terminal. Geplant sind zwei Häuser mit insgesamt 140 Zimmern, die Ende 2027 eröffnen sollen.

Anzeige

In Folge 5 des HotelPartners Podcast „AUSGEBUCHT!“ interviewt Gastgeber und HotelPartner-CEO Oliver Meyer Myriam Schlatter, CEO der Laudinella Group, zur beeindruckenden Entstehung ihrer Hotelgruppe. Sie erzählt.

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Hotelzimmermieten nicht grundsätzlich von der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung ausgenommen sind. Entscheidend ist, ob die angemieteten Unterkünfte nach dem Geschäftsmodell eines Unternehmens dauerhaft für den Betrieb vorgehalten werden müssen.

Eine Studie von Christie & Co sieht die Münchner Luxushotellerie weiterhin auf Wachstumskurs. Besonders hohe Auslastungen und Zimmerpreise wurden im Herbst 2025 registriert.

Waren die Urlaubsziele in Schleswig-Holstein in den ersten Monaten des Jahres besser besucht als 2025? Ein genauerer Blick zeigt große Unterschiede zwischen größeren Hotels und kleineren Häusern.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob feiert am 5. Juli seinen 235. Geburtstag mit einem öffentlichen Jubiläumsfest. Besucher erwarten Hausführungen, kulturelle Darbietungen und eine Versteigerung zugunsten des Liedstadtfestivals.

Die Hyatt Hotels Corporation hat auf ihrem Investorentag neue Finanzziele für den Zeitraum bis 2028 präsentiert und eine Aufstockung ihres Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben.

Die Hotelbuchungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten liegen bisher unter den Erwartungen. Gründe hierfür sind komplexe Einreiseformalitäten, hohe Reisekosten sowie Verzerrungen durch die Kontingentverwaltung der FIFA.