Motel One eröffnet im Leipziger Postgebäude

| Hotellerie Hotellerie

Im historischen Hauptpostgebäude der Stadt Leipzig, wo das sächsische Postwesen seinen Ursprung fand, hat Motel One ein neues Haus mit 300 Zimmern eröffnet. Die alte Hauptpost am Augustusplatz wurde im Zuge der Arealentwicklung „Das lebendige Haus“ von der Denkmalneu-Gruppe umfassend renoviert. Das Konzept selbst setzt auf eine Mischung aus Wohnen, Gewerbe und Gastronomie und beherbergt unter anderem Büros, Appartements, Restaurants, Tagungsräume und ein Fitnesscenter. Motel One konnte in das geschichtsträchtige Gebäude mit dem alten „POST“ Schriftzug und der dazugehörigen Uhr einziehen. Naheliegend ist daher die Designinspiration, die sich mit dem Thema Post und Kommunikation beschäftigt. Der Leipziger Künstler Paule Hammer schuf dazu ein überdimensionales Werk für den Eingangsbereich.  

Design im denkmalgeschützten Postgebäude

Im Glanz des historischen Postgebäudes eröffnet Motel One ein neues Haus direkt am Augustusplatz und damit an der Oper und dem Gewandhaus. Im Eingangsbereich soll das 28 Quadratmeter große Gemälde „Geträumte Weltkarte“ des Künstlers Paule Hammer für einen echten Blickfang sorgen. Die Rezeption besteht aus stilisierten Briefumschlägen und wird durch einen Poststempel, in Anlehnung an den traditionellen analogen Versand, ergänzt. Im Frühstücks- und Workbereich in der 7. Etage tauchen die Gäste in die lange Tradition des Postamtes ein. Eine extravagante Wandgestaltung erzählt die deutsche Postgeschichte. Die Brücke in die Gegenwart schlagen eigens für Motel One gestaltete „Briefmarken“ von sechs Absolventen der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. 

Mit Blick über ganz Leipzig

Im 8. Stock des Motel One können Gäste, wie auch Leipziger, in der Cloud One Bar mit Dachterrasse die Stadt von oben entdecken. Eine Wand mit beleuchteten Binärcodes stellt den Bezug zum heutigen Postversand per Computer dar. Die gestaltete Metallverkleidung zeigt die Skyline von Leipzig und wird durch hochwertiges Interieur und Dekorartikel in Gold und Kupfer ergänzt. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Hotelpächter von Meseberg, Bert Groche, will sich nach der Ankündigung der Bundesregierung, das angrenzende Schloss als Gästehaus aufzugeben, zurückziehen. Für ihn falle die Daseinsberechtigung weg, erklärte der 63-Jährige.

Nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Frankfurter Hotels setzt die Hybrid-Marke LyvInn auf Expansion. Bis 2029 plant das Unternehmen unter 14 neue Standorte in europäischen Metropolen wie Berlin und Paris.

Zwei Ibis Budget Hotels in Berlin und Dresden stehen zum Verkauf. Die Objekte in Hoppegarten und Kesselsdorf können einzeln oder als Portfolio erworben werden und bieten verschiedene Optionen für Investoren im Budget-Segment.

Nach der Insolvenz des Hotels Maakt in Stralsund übernimmt die Dormero-Gruppe das Haus. Die Eröffnung mit 100 Zimmern ist für April geplant, unterstützt durch eine politische Initiative.

Seit 20 Jahren prägt Dirk Luther die Kulinarik im Alten Meierhof in Glücksburg. Mit zwei Michelin-Sternen und einer konsequenten Qualitätsphilosophie hat er das Haus an der Flensburger Förde als feste Größe in der deutschen Gastronomielandschaft etabliert.

Premiere in London: Im historischen The Whiteley-Gebäude eröffnet das erste Six Senses des Vereinigten Königreichs. Das Haus setzt auf eine Kombination aus Art-déco-Design, Wellness und einem neuen exklusiven Mitgliederclub.

Der touristische Aufschwung in Schleswig-Holstein setzt sich fort und erreicht erneut ein Rekordergebnis. 2025 zählte das Statistikamt Nord fast 9,7 Millionen Gästeankünfte und fast 38,6 Millionen Übernachtungen.

In der alpinen Hotellerie sichern Frauen durch spezialisierte Konzepte – von der biologischen Küche bis zum Design-Fokus – den Markterfolg. Neun Portraits zeigen, wie weibliche Führungskräfte in Südtirol, Österreich und Deutschland durch individuelle Strategien in ihren Häusern moderne Maßstäbe setzen.

Die Insel Mainau im Bodensee öffnet sich für Übernachtungsgäste. Der neue Bebauungsplan sieht Hoteloptionen am Schwedenhof und im Hafenbereich vor, schließt jedoch eine komplette Umwandlung des Schlosses aus.

Im Kartellverfahren deutscher Hotels gegen Booking.com verlangt das Bezirksgericht Amsterdam zunächst einen konkreten Schadensnachweis der Kläger. Während Booking.com das Urteil als Bestätigung seiner Argumentation bewertet, sieht der Hotelverband Deutschland wichtige Weichen zugunsten der Hotels gestellt.