Mountain-View-Hotel in Willingen will Zentrum für Virtuelle Realität werden

| Hotellerie Hotellerie

Eintauchen in virtuelle Welten, in die Rolle von Piraten, Sience-Fiction-Helden oder Weltraum-Abenteuer auf beeindruckende Weise erleben: Nach wenigen Großstädten wie Hamburg, Köln und zuletzt Oberhausen ist Willingen der nunmehr sechste Standort von Sandbox VR in Deutschland. Die renommierte VR Erlebniswelt rückt das Upland in den Fokus der internationalen VR-Community. Der Start im Mountain View Hotel Willingen ist für den Frühsommer im Rahmen der Hoteleröffnung geplant.

Faszinierende Technik trifft auf vielseitige Unterhaltung

Das Konzept von Sandbox VR ist ebenso innovativ wie mitreißend: In Gruppen von zwei bis sechs Personen betreten die Spieler eines der vier hochmodernen „Holodecks“. Das sind Räume, die Simulationen und virtuelle Welten mittels holografischer Projektion erzeugen. Ausgestattet mit VR-Brillen, Headsets, Bewegungssensoren und optionalen Requisiten sind sie nach einer kurzen Einweisung Teil eines beeindruckenden digitalen Spielerlebnisses. Die Spieler werden selbst Teil der Handlung und erleben in der Gruppe gemeinsam Abenteuer wie in der realen Welt. Nervenkitzel und Adrenalin sind garantiert! Aktuelle Spiele sind unter anderem ein familienfreundliches Piratenabenteuer, Squid Game, Star Trek: Discovery Away Mission, Deadwood Valley oder Amber Sky 2088.

Willingen als Teil einer globalen VR-Revolution

Die Sandbox VR Erlebniswelt gibt es weltweit nur in wenigen großen Städten. In Europa ist Willingen einer von nur neun Standorten. Entsprechend begeistert sind die Geschäftsführer der Willinger Brauhausgesellschaft, dass es gelungen ist, dieses Angebot nach Willingen zu holen: „Wir freuen uns, dass wir einen international so erfolgreichen Partner gewinnen konnten, der unser Mountain View Hotel Willingen perfekt ergänzt. Dieses Angebot hebt Willingen als Top-Destination für Innovation und Freizeit auf ein neues Niveau.

Willingen-Vergleich mit Aspen hat überzeugt

Die Entscheidung für Willingen erfolgte nach gründlicher Prüfung durch die Sandbox VR-Zentrale in den USA. Torsten Schneider, Geschäftsführer von Next Level Erlebnisse, dem deutschen Lizenznehmer und Partner, reiste persönlich nach Willingen, um den Vertrag mit den vier Geschäftsführern der Willinger Brauhausgesellschaft zu unterzeichnen. „Wir waren direkt von dem Gedanken begeistert, eine Location in Willingen zu eröffnen. Da die US-Vorgaben an Städte, die sich für eine Sandbox-VR-Location eignen grundsätzlich anders aussehen, hat es einige Überzeugung gekostet. Am Ende konnte der Vergleich von Willingen mit Aspen in Colorado sowie die aktuelle Entwicklung in Willingen die US-Zentrale überzeugen“, führt Schneider aus. „Diese Kooperation spiegelt die gemeinsame Vision wider, Willingen mit innovativen Angeboten zu bereichern“, ergänzt Arndt Brüne als einer der Geschäftsführer der Willinger Brauhausgesellschaft, die für den Bau des Mountain-View-Hotel Willingen verantwortlich zeichnet.

Ein Highlight für Touristen, Tagungsgäste und Einheimische

Das neue Angebot richtet sich an eine breite Zielgruppe: Urlaubsgäste, Tagungskunden, Eventgäste, Einheimische sowie Technik- und Gaming-Enthusiasten können sich auf ein einzigartiges Freizeitangebot freuen. Insbesondere bei schlechtem Wetter bietet Sandbox VR eine willkommene Alternative. Die Kosten für ein 40-minütiges Spiel belaufen sich je nach Gruppengröße und Lizenzrechten auf 35 bis 55 Euro pro Person.

Mit einem Angebot, das technologische Faszination und emotionale Erlebnisse vereint, wird das Mountain View Hotel Willingen nicht nur Unterkunft, sondern auch ein Magnet für Freizeitspaß und Unterhaltung. Die Eröffnung von Sandbox VR in Willingen markiert einen weiteren wichtigen Schritt für die Region als Innovationsstandort. Das Angebot ergänzt zudem die Freizeitpalette der Urlaubsdestination Willingen um ein weiteres wetterunabhängiges und hochaktuelles Angebot.

Sandbox VR, gegründet 2016 in Kalifornien, steht für realitätsnahe Spielerlebnisse in der virtuellen Welt. Das Unternehmen betreibt weltweit 60 Standorte, darunter erst fünf in Deutschland. In Europa gibt es darüber hinaus noch einen Standort in der Schweiz und drei in Großbritannien. Bis 2026 sind 12 Standorte in Deutschland geplant – jeder mit rund 25 bis 30 neuen Arbeitsplätzen.

In Willingen entsteht für 15 Millionen Euro das Mountain-View-Hotel mit 200 Betten. Finanziert von der Willinger Brauhaus-Gesellschaft, soll es Mitte 2025 eröffnen. Das Hotel im Herzen Willingens zielt auf Aktiv-Urlauber wie Wanderer, Mountainbiker und Skifahrer ab, ergänzt das bestehende Tagungs-Angebot der Investoren und bietet moderne Ausstattung sowie naturnahes Design mit regionalen Themen. Die Lage in Bahnhofsnähe und direkt gegenüber des Ettelsbergs macht es besonders attraktiv. Das Projekt stellt eine Investition in den Zukunftstrend des nachhaltigen Kurzurlaubs mit Schwerpunkt Outdooraktivitäten dar. Die geplante Fußgängerbrücke über die Bahngleise soll dem Hotel eine Anbindung zum Ettelsberg und dadurch eine Top-Lage schaffen. Der Ettelsberg mit seinen Aktivangeboten wird als großer Pluspunkt gesehen.


 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel „Der Sonnenhof“ in Bad Wörishofen wird seit Januar 2026 ohne die Marke Steigenberger geführt. Die Hotelbetriebsgesellschaft Sonnenhof mbH hat den Franchisevertrag zum Jahreswechsel beendet, wie diverse Medien berichten.

Hilton expandiert mit ihrer Marke Tapestry Collection nach Deutschland und plant für 2027 die Eröffnung eines Hauses mit 183 Zimmern in Köln. In Kooperation mit Foremost Hospitality wird hierfür das ehemalige Senats-Hotel in der Innenstadt umgebaut.

Mit dem Premier Inn Hannover City Centre eröffnet das zweite Hotel der Marke in Hannover. Bei dem Neubau in der niedersächsischen Landeshauptstadt handelt es sich um das 66. Hotel des Unternehmens in Deutschland.

Hilton integriert die Marke Yotel als ersten Partner in das neue Segment Select by Hilton. Die Kooperation ermöglicht Yotel den Zugriff auf das globale Vertriebsnetz und das Loyalitätsprogramm von Hilton, während die Marke eigenständig bleibt.

Accor weist Vorwürfe zu Menschenrechtsverstößen zurück und kündigt interne sowie externe Untersuchungen an. Der Konzern bestreitet zudem Verbindungen zu Jeffrey Epstein.

Mit der Eröffnung des Masana Algarve führt Hyatt ihre Marke Destination in Portugal ein. Das Resort in der Nähe von Albufeira bietet 33 Wohneinheiten und ist Teil einer Wachstumsstrategie des Konzerns auf der Iberischen Halbinsel.

Der Landkreis Harz hat das Brockenhotel und die Gastronomie an Timberjacks verpachtet. Der Betreiberwechsel ist für den 1. April 2026 vorgesehen. Timberjacks habe sich in einem europaweiten Teilnahmewettbewerb mit seinem Konzept „Brocken Mountain Lodge“ durchgesetzt.

Für die Grafenau Hotel Betriebs GmbH & Co. KG wurde eine vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Laut Impressum ist die Gesellschaft dem Sonnenhof in Grafenau zugeordnet. Laut Bericht soll eine Zusammenarbeit zwischen InterSPA und Michel-Hotels gestoppt worden sein.

Der Bodenmaiser Hof im Bayerischen Wald wird umfassend umgebaut und bleibt bis Juni 2026 geschlossen. Laut Hotelchefin Sandra Geiger-Pauli entspricht das Projekt in seinem Umfang einem Neubau.

Ein Bericht von Hospitality Investor zeigt: US-Investoren richten ihren Fokus 2026 verstärkt auf Europas Hotelmarkt. Nicht verkaufte Portfolios und Marktbedingungen spielen dabei eine Rolle.