München gewinnt: 13 Prozent RevPar-Steigerung in 2012

| Hotellerie Hotellerie

Gemeinsam mit Fairmas präsentiert hoga um acht exklusiv erste Ergebnisse des Hoteljahres 2012. Fest steht: München ist ein Gewinner. Mit einer RevPar-Steigerung von 12,81 Prozent dürfte die Isarmetropole den Hotelmarkt in Deutschland im Jahr 2012 mit angeführt haben. Weniger die durchschnittliche Jahresauslastung (plus 1,22 Prozent), als vielmehr der Anstieg des Durchschnittspreises um 13,46 Euro, auch aufgrund lukrativer Kongresse, tragen zu der außergewöhnlichen Entwicklung bei.

Getragen durch eine positive Messekonjunktur konnte auch die Hauptstadt den RevPar um 9,85 Prozent im Jahr 2012 erhöhen. Die Auslastung der Berliner Hotellerie stieg um 4,8, die Durchschnittsrate um 4,82 Prozent.

Ebenfalls im Plus bewegte sich im Jahr 2012 die Hansestadt Hamburg. Der RevPar an der Elbe stieg um 3,69 Euro, was 4,46 Prozent entspricht. Hintergrund: Eine um 2,33 Prozent gestiegene Auslastung und um 2,08 Prozent höhere Zimmerpreise.

Und auch die Bankenstadt am Main reiht sich in die Gewinnerliste ein: Die Frankfurter Hoteliers erwirtschafteten einen um 2,97 Prozent gestiegenen Ertrag pro verfügbarem Zimmer. Dieser basiert auf einer besseren Auslastung (plus 1,51 Prozent) und einer leichten Preissteigerung (plus 1,44 Prozent)

Weitere aktuelle Hotelkonjunkturdaten von Fairmas in den nächsten hoga um acht-Newslettern.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wyndham Hotels & Resorts vermeldet für 2025 ein Rekordjahr beim Zimmerwachstum, während der rückläufige RevPAR dämpfend wirkte. Gleichzeitig sorgen die Insolvenz der Revo Hospitality Group und Wertminderungen auf die Marke Vienna House für erhebliche Belastungen in der Bilanz.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 stützt die Umsatzentwicklung der US-Hotellerie. Während der Gesamtmarkt nur moderat wächst, rechnen Analysten in den Austragungsstädten mit zweistelligen RevPAR-Zuwächsen in den Sommermonaten.

Airbnb führt in Deutschland die neue Funktion „Jetzt buchen, später bezahlen“ ein. Damit können Gäste Unterkünfte mit flexiblen Stornierungsbedingungen reservieren und erst kurz vor Ablauf der Frist bezahlen, was insbesondere die Planung von Gruppenreisen erleichtern soll.

Die Insolvenz der Revo Hospitality Group hat die deutsche Hotellerie in Mark und Bein erschüttert. Dirk Iserlohe, Aufsichtsratsvorsitzender der Dorint-Hotelgruppe, hat sich in zwei öffentlichen Statements zu Wort gemeldet. Doch beim Vergleich seiner Analysen zeigt sich ein bemerkenswerter kommunikativer Spagat zwischen interner Manöverkritik und politischem Lobbyismus.

Die Chocolate on the Pillow Group vollzieht den Markteintritt in Berlin. Mit einem Managementvertrag für ein Vier-Sterne-Superior-Hotel an der Fischerinsel setzt das Unternehmen auf eine Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern und eine Fokussierung auf investierbare Hotelprodukte.

COMO Hotels and Resorts eröffnet im Mai das COMO Cordeillan-Bages. In Kooperation mit der Familie Cazes entsteht in einem historischen Anwesen in Pauillac ein neues Luxusdomizil, das Design von Paola Navone mit exklusivem Zugang zur Welt der Bordeaux-Weine kombiniert.

Eine aktuelle Treugast-Analyse am Beispiel Ruhpolding untersucht die Auswirkungen von Hotelneueröffnungen auf Feriendestinationen. Die Ergebnisse belegen, wie kapazitätsstarke Leitbetriebe das Nachfragewachstum nachhaltig fördern und bestehende Angebotslücken schließen können.

Mit der Eröffnung von 27 neuen Hotels hat Marriott International im Jahr 2025 die Marke von 200 Häusern in der DACH-Region überschritten. Das Wachstum wird maßgeblich durch Konvertierungen in allen Segmenten getrieben.

Mit der Eröffnung des Adagio Access Nanterre baut Adagio die Kapazitäten im Großraum Paris weiter aus. Das neue Haus mit 132 Apartments in direkter Nähe zum Geschäftsviertel La Défense zielt primär auf Geschäftsreisende und Langzeitgäste ab.

Booking Holdings verzeichnet ein über den Erwartungen liegendes Wachstum bei den Bruttobuchungen und passt die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben an. Zudem investiert der Konzern verstärkt in Technologie und Marketing.