Munich Hotel Partners trennt sich wegen Corona vom Le Méridien Hotel Frankfurt

| Hotellerie Hotellerie

Die Munich Hotel Partners (MHP) und der Hoteleigentümer, die FSCT DE Property 1 Real Estate GmbH & Co KG, sind übereingekommen, den bestehenden Pachtvertrag für das Le Méridien Hotel Frankfurt zum 31. Januar 2021 zu beenden.

Für das seit dem 1. April 2015 im Pachtbetrieb der Münchner befindliche Haus konnte vor dem Hintergrund der andauernden Belastungen durch die Corona-Krise keine gemeinsame Lösung gefunden werden, um eine weitere Fortführung des Pachtverhältnisses zur Zufriedenheit aller Parteien sicherzustellen. Nun soll das Hotel an eine andere Betriebsgesellschaft verpachtet werden, die das Hotel weiterhin als „Le Méridien Frankfurt“ führt.
 

„Die nicht enden wollende Corona-Krise und der zweite Lockdown machten eine Neubetrachtung unumgänglich“, erklärt Ralf Selke, Managing Partner bei MHP. „Viele unserer Eigentümer erkennen die schwierige Situation in der Hotel-Branche und suchen gemeinsam mit uns langfristige Lösungen. Im Falle des Le Méridien Hotel Frankfurt haben diese Gespräche zu einer einvernehmlichen Trennung und einem Betreiberwechsel zum 1. Februar 2021 geführt.“

Die Munich Hotel Partners GmbH (MHP) ist eine unabhängige deutsche Hotel-Investment- und Hotel-Management-Plattform mit Sitz in München. Aktuell gehören die Le Méridien Hotels in Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, München und Wien sowie das Sheraton Düsseldorf Airport Hotel zum Portfolio. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.