Mutter, Vater, Kind - Wie Luxushotels familienfreundliche Programme stricken

| Hotellerie Hotellerie

Familienpakete machen im Luxussegment des Gastgewerbes viel her und bringen vor allem in den Sommermonaten viel ein. Besondere Unterhaltungsprogramme für Kinder und ansprechende Angebote für die ganze Familie – Luxushotels lassen sich so einiges einfallen.

Four Seasons etwa launchte jüngst ein neues „Ultimate Family Escape Package“, das gezielt nichtstädtische Familien anspricht und ihnen den Großstadtaufenthalt attraktiv und kindorientiert verkauft. In diesem Fall machen die Häuser in Boston, New York und Washington D.C. gemeinsame Sache, um den nordöstlichen Hotelmarkt familienfreundlich zu beherrschen. 

JW Marriott hingegen hat sich ein kinderfreundliches Programm ausgedacht rund um Kreativität, Aktivität und Kultur. Das Hotel will damit nicht nur die körperliche Bewegung der Familienmitglieder erhöhen, sondern sie auch kulturell fördern und Hotelpartner am Erfolg teilhaben lassen, beispielsweise durch die Erstellung eines „Travel Journal“ im Guggenheim Museum.

In Europa bemüht sich die Luxushotelmarke Rocco Forte Hotels besonders um ihre jüngsten Gäste. Das brandneue "Families R Forte"-Programm bietet Annehmlichkeiten bereits für Babys. Der Familien-R-Forte-Pass ermutigt Kinder, die Hotels zu erkunden, ihren Aufenthalt in kreativ in Geschichten festzuhalten und in jedem besuchten Rocco Forte-Hotel einen eigenen Reisepass zu erhalten. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Motel One folgt im Wiener Vio Plaza auf H2 und übernimmt das Haus mit 265 Zimmern im kommenden Jahr langfristig. Der Gebäudekomplex in Wien-Meidling kombiniert Hotelnutzung mit großflächigem Einzelhandel, Büroflächen und Wohnungen.

Das Seehotel Niedernberg führt seine neu eröffnete Wellnessanlage Miranu Spa ab August mit einer Doppelspitze aus Lisa Hört und dem ehemaligen Kampfjetpiloten Frank Rosnizeck. Die Anlage erweitert das bestehende Angebot unter anderem um sechs neue Behandlungsräume und mehrere Saunen.

Seminaris erprobt im SeeHotel Potsdam einen humanoiden Serviceroboter für die Kontrolle frisch gereinigter Hotelzimmer. Bis Ende 2026 sollen auch die sieben weiteren Häuser der Gruppe mindestens einen „Billie“ einsetzen.

Vor fast 120 Jahren gründete Lorenz Adlon das berühmte Adlon in Berlin – nun hadert sein Ururenkel mit der Namensgebung. Am liebsten würde er das Adlon und seinen Namen zurückkaufen, verriet Felix Adlon der Süddeutschen Zeitung.

Das Hotel Adlon soll verkauft werden.Für Unmut bei Gesellschaftern sorgt dabei vor allem die Erfolgsbeteiligung für die Immobiliengesellschaft Jagdfeld. Das Unternehmen erhält nach übereinstimmenden Angaben 20 Prozent des Kaufpreises, sollte dieser höher als 310 Millionen Euro ausfallen.

Unternehmen und Agenturen setzen bei der Organisation ihrer geschäftlichen Veranstaltungen auch im Jahr 2026 auf klassische Tagungshotels. Das geht aus einer Befragung der BWH Hotels Central Europe hervor.

Die Übernachtungen erreichten im ersten Halbjahr 2026 einen neuen Höchststand, mehrtägige Geschäftsreisen lagen 2025 fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Marco Nussbaum berichtet zugleich von Belegungsproblemen in der Business Hotellerie und fordert eine Diskussion über „investorengetriebene Überkapazitäten“.

Eine gemeinsame Hotelbeteiligung, eine mit 100 Millionen Euro bewertete Software und ein Streit vor Gericht: Grand Metropolitan und das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin widersprechen sich in zentralen Fragen. Jetzt sorgt ein Eigentümerwechsel für eine neue Wendung.

IHG Hotels & Resorts und die Harilela Group erweitern ihre Partnerschaft und gliedern drei Häuser der Marke The Hari in die Vignette Collection ein. Die Vereinbarung umfasst Standorte in London, Hongkong und Singapur.

Die Österreichische Hotelvereinigung fordert gesetzliche Vorgaben zur Echtheitsprüfung von Online-Bewertungen nach italienischem Vorbild. Eine Umfrage belege, dass die Mehrheit der Verbraucher nur verifizierte Hotelbeurteilungen befürworte.