Neue Marke: Am Flughafen Zürich eröffnet erstes „Radisson Hotel“ im deutschsprachigen Raum

| Hotellerie Hotellerie

Nach einem Komplettumbau und einem Rebranding kündigt die Radisson Hotel Group für den 15. Mai 2019 die Eröffnung des Radisson Hotel Zurich Airport an. Das Hotel ist das zweite Haus, das unter der gehobenen Hotelmarke Radisson in Europa am Markt sein wird und das erste im deutschsprachigen Raum.

Im Rahmen ihrer Repositionierungs- und Rebrandingstrategie eröffnet die Radisson Hotel Group am 15. Mai 2019 das ehemalige Hotel Park Inn by Radisson Zurich Airport in Rümlang neu unter der Marke „Radisson Hotel“. Bereits im März 2018 kündigte die Radisson Hotel Group an, die gehobene Hotelmarke in der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) einzuführen. Das gehobene Full-Service-Hotel ist das zweite Hotel dieser neuen Marke in Europa und das erste im deutschsprachigen Raum. Mit seiner Lage nur wenige Minuten vom Flughafen Zürich entfernt, ergänzt es das direkt im Flughafengebäude gelegene Radisson Blu Hotel, Zurich Airport.

Dem Rebranding und der Neueröffnung gingen seit Frühjahr 2019 umfassende Umbauarbeiten voran. Die öffentlichen Räume sowie sämtliche 211 Zimmer wurden rundum erneuert und sprechen mit ihrem frischen Look sowohl Geschäftsleute als auch Feriengäste an. Auch Tagungs- und Veranstaltungsgäste sind im Radisson Hotel Zurich Airport herzlich willkommen. Die zeitgemässe Meeting-Infrastruktur umfasst zehn Tagungsräume mit natürlichem Tageslicht, modernste Bild- und Tontechnik sowie kostenloses W-LAN. Durch den Standort in Rümlang profitieren die Gäste von kurzen Distanzen: Die Fahrt an den Flughafen Zürich im Hotel-Shuttle dauert lediglich sieben Minuten und mit der S-Bahn steht man bereits nach 20 Minuten in der Zürcher Bahnhofstrasse.

„Das Rebranding bedeutet einen wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung des Hotels und die strategische Ausrichtung der Radisson Hotel Group in der Schweiz“, sagt Daniel Twerenbold, der als District Director Switzerland, Austria & Italy auch sämtliche Hotels der Radisson Hotel Group in der Schweiz verantwortet. 

Neben der Neueröffnung des Radisson Hotel Zurich Airport hat die Radisson Hotel Group im Rahmen ihrer Repositionierungs- und Rebrandingstrategie für den Zeitraum 2018 bis 2022 zahlreiche weitere Projekte identifiziert. Dafür werden in der Region Zentral- und Südeuropa über 60 Millionen Euro investiert. Nach dem aufwändigen „Makeover“ der Hotels in Frankfurt und Köln werden derzeit die Radisson Blu Hotels in Basel und Mailand sowie das Radisson Blu Schwarzer Bock Hotel in Wiesbaden umgebaut bzw. umgestaltet. Ebenfalls auf Kurs ist das Radisson Blu Hotel, Geneva. Mit seinen 250 Zimmern und einem umfassenden MICE-Angebot soll das zwischen Flughafen Genf und Innenstadt gelegene Hotel im Jahr 2022 planmässig eröffnen. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.