Neue Suite im The Ritz-Carlton Vienna

| Hotellerie Hotellerie

Ob die Symphonie Nr. 9 von Beethoven oder die 40. Sinfonie von Mozart – Musik liegt in Wien quasi in der Luft. Als eine Ode an das musikalische Vermächtnis der Stadt wurde im The Ritz-Carlton, Vienna nun die "Symphony Suite" eröffnet.

Aus der Feder des Interior Designers Ivan Gradišar stammend, steht das Design ganz im Zeichen der Violinschlüssel, Tonleitern, Oktaven und Noten der Musikstadt. „Die ursprüngliche Idee für die Symphony Suite des The Ritz-Carlton, Vienna war es, die reiche Geschichte dieses einzigartigen Ortes mit seinem Engagement für die Zukunft in Einklang zu bringen. Es ging darum, das Alte mit dem Neuen harmonisch zu verweben und so ein einzigartiges Erlebnis in der Gegenwart zu bieten", beschreibt Ivan Gradišar und betont weiter: „Unsere Idee war es, den Innenraum in Zonen zu gliedern, die den Elementen der Sonatenform folgen – die Materialien und das Raumgefühl folgten dieser Ursprungsidee." Angelehnt an die musikalische Geschichte Wiens strebte Ivan Gradišar bewusst eine harmonische Gestaltung der Suite an, um das Interior rhythmisch in Einklang zu bringen und um Komfort zu schaffen, der sich nicht nur auditiv, sondern auch visuell erleben lässt.

Metaphorisch gesprochen folgt der Aufbau der neuen Symphony Suite der musikalischen Form der Sonate, die zwei gegensätzliche Themen – Vergangenheit und Zukunft – zum Tragen kommen lässt. Diese Gegensätze lassen sich bereits im Eingangsbereich erleben, wo der formale und klassische Stil mit modernen roten Einrichtungsstücken kombiniert wird. Charakterisiert wird die Suite durch drei Bögen als räumliche Elemente, die das zeitgenössische Wiener Straßenleben über den Fensterblicken widerspiegeln sollen. Durch die Verbindung der einzelnen Zimmer bilden die Bögen einen Raum mit einer Decke, die von der historischen Spanischen Hofreitschule in Wien inspiriert wurde. Die raffinierte Auswahl an Materialien und Möbeln perfektioniert die Komposition und leitet die Gäste von thematischen Kontrasten bis hin zu ruhigeren Gefühlen im Schlafzimmer und im Badezimmer. Denn von dort aus richtet sich die Blickrichtung direkt auf den Beethoven-Park und erinnert dadurch an die Uraufführung von Beethovens Symphonie Nr. 9 im Jahr 1824 in Wien.

Aber auch in der Symphony Suite macht der Ton die Musik: Ihren Charakter erhält die Suite nicht zuletzt durch Musikstücke, die eigens von den Wiener Symphonikern komponiert wurden und die über die Musikanlage abgespielt werden können. Bei einer Buchung warten zusätzlich kostenfreie Besuche der Generalproben der Wiener Symphoniker sowie private Führungen durch den Wiener Musikverein auf die Gäste.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erhält erstmals Hotels direkt am Terminal. Geplant sind zwei Häuser mit insgesamt 140 Zimmern, die Ende 2027 eröffnen sollen.

Anzeige

In Folge 5 des HotelPartners Podcast „AUSGEBUCHT!“ interviewt Gastgeber und HotelPartner-CEO Oliver Meyer Myriam Schlatter, CEO der Laudinella Group, zur beeindruckenden Entstehung ihrer Hotelgruppe. Sie erzählt.

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Hotelzimmermieten nicht grundsätzlich von der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung ausgenommen sind. Entscheidend ist, ob die angemieteten Unterkünfte nach dem Geschäftsmodell eines Unternehmens dauerhaft für den Betrieb vorgehalten werden müssen.

Eine Studie von Christie & Co sieht die Münchner Luxushotellerie weiterhin auf Wachstumskurs. Besonders hohe Auslastungen und Zimmerpreise wurden im Herbst 2025 registriert.

Waren die Urlaubsziele in Schleswig-Holstein in den ersten Monaten des Jahres besser besucht als 2025? Ein genauerer Blick zeigt große Unterschiede zwischen größeren Hotels und kleineren Häusern.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob feiert am 5. Juli seinen 235. Geburtstag mit einem öffentlichen Jubiläumsfest. Besucher erwarten Hausführungen, kulturelle Darbietungen und eine Versteigerung zugunsten des Liedstadtfestivals.

Die Hyatt Hotels Corporation hat auf ihrem Investorentag neue Finanzziele für den Zeitraum bis 2028 präsentiert und eine Aufstockung ihres Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben.

Die Hotelbuchungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten liegen bisher unter den Erwartungen. Gründe hierfür sind komplexe Einreiseformalitäten, hohe Reisekosten sowie Verzerrungen durch die Kontingentverwaltung der FIFA.

Das Jufa Hotel in der Hamburger HafenCity verzeichnet einen Meilenstein von einer Million Übernachtungen. Parallel dazu steigt die Zahl der Gäste aus Norddeutschland in der Steiermark an.

Mercurius Real Estate plant im Frankfurter Gallus-Viertel den Bau von 577 Serviced Apartments. Das Projekt „Green Cam“ ersetzt eine ursprünglich vorgesehene Büronutzung und soll zusätzlich Gewerbe-, Gastronomie- und Freizeitflächen umfassen.