Neuer Eigentümer für Bad Griesbacher Hotels nach Betreiberinsolvenz

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotels „Maximilian“, „Fürstenhof“ und „Das Ludwig “ im niederbayerischen Bad Griesbach haben einen neuen Besitzer. Ein niederländisches Investorenkonsortium hat die drei Häuser der Vier- und Fünf-Sterne-Kategorie zum 1. April übernommen. Wie Resort-Generalmanager Ralf Müller gegenüber der Passauer neuen Presse erklärte, wurden auch die rund 260 Beschäftigten übernommen. Müller, der bereits zuvor als Generalmanager tätig war, wird das Resort weiterhin leiten. Auch ein Großteil der Belegschaft aus den Häusern „Maximilian“, „Fürstenhof“ und „Das Ludwig“ wurde übernommen.

Die Guessa Capital Invest B.V. mit Sitz in Amsterdam hat die Immobilien übernommen. Die Geschäftsführung der neu gegründeten Hotelbetriebsgesellschaften Bad Griesbach GmbH liegt bei Cees Schutte und Tyorne de Groot.

Vormals wurden die Hotels von der RIMC Hotels & Resorts-Gruppe betrieben, die die Häuser auch erwerben wollte. Vor einigen Monaten hat dann aber eine BG Hotelbetriebsgesellschaft mbH einen Insolvenzantrag gestellt. Geschäftsführer der Gesellschaft war RIMC-Boss Marek Riegger. 

Vor gut einem Jahr schrieb RIMC bei der Übernahme der drei Hotels, dass es das Ziel sei, den niederbayerischen Standort unter einer Marriott-Marke zu internationalisieren. Nach der Übernahme hat RIMC Hotels & Resorts dazu eine Franchise-Vereinbarung mit Marriott International unterzeichnet, um nach der geplanten Renovierung, das Hotel Maximilian unter der Marke Marriott Hotels zu betreiben. Daraus ist nichts geworden. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Immobilienkonzern Aroundtown hat fünf Hotelimmobilien aus seinem Portfolio an einen neuen Betreiber übergeben. Künftig werden die Häuser unter der Marke Sunday Hotels, die zur Unternehmensgruppe Prism (ehemals OYO) gehört, geführt, wie das Unternehmen mitteilt.

Laut einem Accor-Bericht priorisieren Gäste die Gesundheit vor der Erschwinglichkeit bei der Speisenauswahl. Der Konzern reagiert mit einer Quote für pflanzliche Gerichte und einer Neuausrichtung seiner Nachhaltigkeitsstrategie.

Das aja Grömitz hat sämtliche 222 Zimmer sowie das Restaurant modernisiert. Die Maßnahmen wurden innerhalb von fünf Wochen im laufenden Betrieb durchgeführt und umfassen ein neues Gestaltungskonzept in Zusammenarbeit mit Hamburger Innenarchitekten.

Das Hotel Bella Vista in Trafoi soll laut Mitteilung am 22. Mai 2026 nach einem umfassenden Umbau wiedereröffnen. Das Haus in Südtirol wurde nach Angaben des Unternehmens architektonisch neu ausgerichtet. Verantwortlich für das Konzept ist der Architekt Matteo Thun, der einen neuen Gebäudeteil mit 24 Suiten entworfen hat.

Eine Studie von Amadeus zeigt: Deutsche Reisende sind bereit, für Ruhe, Sauberkeit und Zusatzleistungen im Hotel mehr zu zahlen. Gleichzeitig verändern sich Erwartungen an Erholung, Technologie und Nachhaltigkeit.

BWH Hotels Central Europe nimmt ein weiteres Haus in sein Portfolio auf. In der Skat-Stadt Altenburg wird ein modernisiertes Hotel unter der Marke Best Western betrieben.

Ringhotels hat seine Jahreshauptversammlung in Höxter mit einem humanoiden Roboter eröffnet. Im Mittelpunkt standen laut Mitteilung zudem Themen wie Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und personelle Veränderungen im Beirat.

In der Hauptstadt sind für die nächsten Monate und Jahre mindestens 116 neue Hotels mit insgesamt mehr als 8.100 Betten geplant. Die Grünen im Senat fordern jetzt einen Entwicklungsplan für Hotels und eine stärkere Steuerung neuer Projekte

Das Hotel Upstalsboom Kühlungsborn feierte sein 15-jähriges Bestehen mit einem moderierten Podiumstalk und einem gemeinsamen Abendessen für Mitarbeiter und Gäste. Die Veranstaltung ist Teil des 50-jährigen Jubiläums der Hotelgruppe.

The Ascott Limited eröffnet im Herbst 2026 das lyf Piccadilly Manchester mit 280 Zimmern. Das neue Haus setzt auf großflächige Gemeinschaftsbereiche und bietet Veranstaltungskapazitäten für bis zu 800 Personen im Zentrum der englischen Stadt.