Neuer Glanz im Mercure Hotel Hannover City

| Hotellerie Hotellerie

„Viel Leidenschaft und Detailarbeit, eine große Portion Ehrgeiz und – nicht zuletzt – mein Team.” Für Sandra Schmidt, Hoteldirektorin im Mercure Hotel Hannover City, waren dies die Voraussetzungen für eine gelungene Soft-Renovierung, die jetzt in dem Vier-Sterne-Haus neben dem Neuen Rathaus abgeschlossen wurde. Es ist eine ganz besondere Neugestaltung, denn – geprägt von Sandra Schmidt – „steckt die Generation Mitgestalter und Sinnsuchende hinter diesem Projekt“, so die 35-Jährige.

„Die Gesamtkomposition und Planung, welche die Betrachtung meines Teams und deren Bedürfnisse wie auch die vollumfängliche kritische Analyse aller operativen Prozesse sicherstellen, sind für mich Kernelemente meines Führungsstils“, sagt Sandra Schmidt. „Hierfür sind der offene Austausch, kritische Rückfragen, eigene Wege und Visionen sowie klare Kommunikation selbstverständlich.“

Schon der erste Blick in die Korridore, mit dem neuen Teppich in Marmor-Optik, verdeutliche die Vision der neuen Gesamtkomposition. „Die Gäste erleben den individuellen Charme des Hauses bei jedem Schritt. Das neue Teppichmuster ,Oil Paint’ in den Zimmern bietet eine raffinierte Textur, die an gezeichnete und gemalte Werke erinnert. Damit wurde eine neue hochwertige Geschichte des Zimmerproduktes erschaffen, inspiriert von dem 1889 entstandenen Ölgemälde im historischem Salle Nollet.“

„Wir tragen es und feiern es ganz besonders!“

„Vom Ergebnis und vom Miteinander auf dem Weg dorthin“ ist auch Julia Neubrand begeistert. Für die Assistentin der Hoteldirektorin und Projektmanagerin „ist das Mercure Hotel Hannover City genau die richtige Adresse für Menschen, die ihre Arbeit aktiv mitgestalten möchten. Für die Renovierung haben wir alle Details mit ausgesucht – ob Teppich oder Wandfarben, ob Lampen oder italienische Sessel. Daher sind wir auf das Ergebnis besonders stolz!”

Nach der langen Corona-Durststrecke herrscht im Hotel jetzt Aufbruchstimmung und Vorfreude. „Diese besondere Stimmung wollten wir auch mit unserem Team-Fotoshooting im Salle Nollet festhalten“, so Sandra Schmidt. Der denkmalgeschützte Saal aus dem Jahr 1889 ist mit seiner neugotischen Ausstattung die Perle des Hauses. Das hochkarätige Inventar hat Königin Marie für den damaligen Bewohner, Hofopernsänger Georg Nollet, einbauen lassen.

Im Salle Nollet werden in diesem Jahr die beliebten Winzerabende ihre Fortsetzung finden: „Wir freuen uns sehr auf die großartigen Weingüter, die wir an diesem einmaligen Ort, inklusive interessanter Hintergrundinformationen,präsentieren dürfen. Gemeinsam mit den Winzern hat unsere Küche erlesene Spezialitäten ausgesucht, die mit den korrespondierenden Weinen spannende Geschmackserlebnisse bilden“, kündigt die Hoteldirektorin an.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.