Neues 5-Sterne-Hotel: Dunas de Formentera eröffnet zur Sommersaison

| Hotellerie Hotellerie

Formentera ist bekannt für seine fast unberührt wirkende Natur und die tiefblauen Buchten – nicht umsonst wird die kleine Baleareninsel auch „Karibik des Mittelmeers“ genannt. Große Hotelkomplexe sucht man hier vergebens, dafür dominieren kleine Unterkünfte die Insel.

Am Strand Playa Migjorn auf Formentera lädt ab Sommer 2024 ein neues 5-Sterne-Hotel seine Gäste zu Erholung inmitten der Natur ein: das „Dunas de Formentera“. Das Hotel wird von der Hotelmanagement-Gruppe Marugal eröffnet. Die 45 Zimmer des neuen Hotels verteilen sich auf mehrere Gebäude, die sich über die Dünenlandschaft am Playa Migjorn erstrecken.

„Bei der Architektur ließen wir uns von der lokalen Kultur und umliegenden Natur inspirieren. Dadurch, dass der Sand unmittelbar die einzelnen Gebäude berührt und ein sanfter Duft nach Wacholder und Meersalz durch die Räume weht, verschmilzt das Innere mit dem Äußeren“, erklärt Antonio Obrador, der gemeinsam mit seinem Team für das Design des Hotels zuständig ist. Entsprechend besteht die Farbpalette aus sanften Sand- und Terracottatönen, die durch ein vom mediterranen Licht inspiriertes Off-White ergänzt werden. Bei den verwenden Materialien dominiert ebenfalls die Natur mit Holz, Jute und traditioneller Keramik. Das gesamte Mobiliar wurde exklusiv für das Dunas de Formentera designt.
 

Das Restaurant bietet seinen Gästen eine kleine Karte. Auf dieser zu finden: fangfrischer Fisch und lokale Zutaten wie Kräuter und mediterranes Gemüse. Auf dem Holzofengrill werden neben Meeresfrüchten und anderen lokalen Spezialitäten wie Balearische Kuchen auch Pizzen hergestellt. 

Das Dunas de Formentera liegt nicht nur inmitten der Natur, es hat sich auch dem Naturschutz verschrieben. Bereits beim Umbau der Gebäude wurde auf effiziente Wärmedämmung geachtet, innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen 80 Prozent des Energiebedarfs durch Fotovoltaik gedeckt werden. Außerdem wird das Abwasser aufbereitet und für die Bewässerung der Anlage verwendet. Mülltrennung und eine plastikfreie Einkaufspolitik sind weitere Beispiele für das Nachhaltigkeitskonzept der Hotelbetreiber. Nicht zuletzt wird auch der Infinity-Pool mit Blick in die Bucht anstatt mit Chemie mit einer speziellen Elektrolyt-Lösung aus den Salinen gereinigt. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.