Neues Holiday Inn Express-Hotel am Mannheimer Hauptbahnhof übergeben

| Hotellerie Hotellerie

Der Projektentwickler GBI hat den Neubau des Holiday Inn Express im Zentrum Mannheims fertiggestellt und an den Betreiber Foremost Hospitality übergeben. Das Haus in der Heinrich-von-Stephan Straße 18 bietet 160 Zimmer.

„Trotz der besonderen Umstände der Übergabe jetzt im Corona-Lockdown sind wir von den guten Perspektiven des Hotelstandorts unverändert überzeugt“, erläutert Jan Winterhoff, Director of Hotel Development des Projektentwicklers GBI: „Wir sehen zum einen gute Chancen, dass in Mannheim nach dem Ende der Pandemie der jahrelange Aufwärtstrend wegen der guten Basis vergleichsweise schnell wieder einsetzt. Gleichzeitig wird innerhalb der Stadt ein solcher Standort in zentraler Lage für Reisende besonders attraktiv sein.“

 

„Wir sehen mit Zuversicht in die Zukunft, Mannheim ist nicht nur ein interessanter Wirtschaftsstandort im Zentrum der Rhein-Neckar-Region, sondern bietet zudem einen spannenden Mix aus Urbanität, Kultur und Natur“, betont Timo Kläner, Geschäftsführer von Foremost Hospitality, einem der führenden deutschen Hotelbetreiber. „Somit verteilt sich die Nachfrage auf mehrere Gästegruppen“. Für Business-Gäste stehen dabei zwei Konferenzräume mit jeweils bis zu 10 Plätzen bereit. „Und die offen gestaltete Lobby ermöglicht es Hotelgästen, in kreativer Umgebung zu arbeiten oder zu entspannen. Diese Möglichkeit ist in unseren anderen Häusern hervorragend angenommen worden“, so Kläner und zeigt sich optimistisch: „In der Nach-Corona-Zeit werden Gäste diese Aufenthaltsbereiche erneut genauso zu schätzen wissen.“

Das neue Holiday Inn Express soll von dem direkten Zugang zur Innenstadt profitieren, in der die Gäste die wichtigsten Anlaufpunkte fürs Shopping sowie die historischen Stätten wie Wasserturm, Barockschloss und Chinesisches Teehaus im Luisenpark finden. Dank der Lage am Hauptbahnhof profitieren Reisende von der Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. So sind alle wichtigen Ziele in der Stadt, im geschichtsträchtigen Heidelberg oder im benachbarten Rhein-Main-Gebiet schnell anzusteuern. Zum Flughafen Frankfurt ist man ebenfalls nur 30 Minuten unterwegs, ein Zug fährt jede halbe Stunde. „Große weite Welt, regionale Geschichte und erholsame Natur. Diese Vielfalt ist ein wichtiger Pluspunkt des Standorts“, betont Betreiber-Geschäftsführer Kläner. Und Entwickler Winterhoff ergänzt: „Ein 2.400 Quadratmeter großes Areal in dieser guten Lage einer so prosperierenden Stadt bleibt normalerweise ein unerfüllter Traum. Diese Projekt war hier in Mannheim nur möglich, weil die Hallen des ehemaligen Briefverteilzentrums der Deutschen Post nicht mehr gebraucht und abgerissen wurden.“

Die GBI Unternehmensgruppe ist Deutschlands größter Projektentwickler im Hotel-Segment. Im vierten Jahr in Folge kürte das renommierte Immobilienberatungs-Unternehmen bulwiengesa die GBI als größter deutschen Hotel-Projektentwickler. Die Hotelprojekte umfassen laut der Auswertung insgesamt 140.000 Quadratmeter Nutzfläche.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.