Neues Premier Inn Hotel in Regensburg

| Hotellerie Hotellerie

Premier Inn hat für ein neues Hotel in Regensburg einen zwanzigjährigen Pachtvertrag im Dörnberg-Stadtquartier abgeschlossen. Ab 2022 wird die britische Marke dort ein Hotel mit 169 Zimmern betreiben.

Das neue Premier Inn befindet sich im Businesspark Nu Work, der den westlichen Abschluss der Quartiersentwicklung bildet. Die Fertigstellung ist für Sommer 2022 geplant. Das Dörnberg wird im Joint Venture zwischen den Münchner Entwicklern Hubert Haupt Immobilien und Bucher Properties umgesetzt. Es befindet sich in der Nähe des Hauptbahnhofs und der Regensburger Altstadt, die 2006 zum UNESCO-Welterbe ernannt wurde.

„Regensburg zieht mit seiner denkmalgeschützten Altstadt nicht nur Touristen an“, sagt Dr. Michael Hartung, Managing Director Development von Premier Inn Deutschland. „Mit drei Hochschulen ist die Domstadt ein großer Wissenschafts- und Tagungsstandort. Die starke lokale Wirtschaft trägt ihr Übriges zu den mehr als eine Millionen Übernachtungen im Jahr bei.“

Neben dem Businesspark Nu Work umfasst Das Dörnberg ca. 1.500 Wohneinheiten unterschiedlicher Größe, einen 52.000 Quadratmeter Landschaftspark und das Quartierszentrum Dörnbergforum mit ca. 20.000 Quadratmetern Fläche für Einzelhandel, Büro, Dienstleistung und Gesundheit. Zu den Mietern zählen Marken wie Edeka, Alnatura, Postbank und der John Reed Fitness Music Club.   

„Ein Fokus unserer Expansion liegt auf Standorten in gemischt genutzten Stadtquartieren“, erläutert Dr. Hartung weiter: „Wir sind überzeugt, dass genau diese Viertel heute und auch in Zukunft besonders gefragt sein werden.“

Bauherr Hubert Haupt dazu: „Mit dem Nu Work schaffen wir Arbeitsbedingungen jenseits des klassischen Schreibtischdenkens und das in einem ansprechenden Umfeld in Bestlage Regensburgs. Ein Premier Inn Hotel fügt sich hier als stimmige Ergänzung perfekt ein.“

53 gesicherte Premier Inn-Standorte in Deutschland

Die im Jahr 2016 gestartete Expansion von Premier Inn Deutschland schreitet voran. Nach dem Start des ersten Hotels an der Frankfurter Messe sind mittlerweile 21 Hotels in ganz Deutschland in Betrieb. Insgesamt hat sich Premier Inn 53 Standorte mit rund 10.000 Zimmern in mehr als 20 Großstädten gesichert.

Die britische Muttergesellschaft von Premier Inn, das an Londoner Börse notierte Traditionshaus Whitbread PLC, hat bereits rund 1 Milliarde Pfund (ca. 1,1 Mrd. Euro) in die Expansion nach Deutschland investiert und Mitte des Jahres eine Kapitalerhöhung von einer weiteren Milliarde Pfund für weiteres Wachstum vorgenommen. Insgesamt sieht Whitbread ein Potenzial von ca. 300 Premier Inn Hotels im deutschen Markt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.