Neugestaltung des Grand Hotel Hof Ragaz

| Hotellerie Hotellerie

Das Grand Resort Bad Ragaz setzt seine strategische Neupositionierung fort. Ab dem 1. Februar 2026 beginnt eine umfangreiche Modernisierung des Erdgeschosses im Grand Hotel Hof Ragaz. Nachdem bereits im Jahr 2023 die Hotelzimmer renoviert wurden, fokussiert sich das Resort nun auf die Neugestaltung der öffentlichen Bereiche. Das Projekt umfasst eine Neukonzeption von Architektur, Kunst und Kulinarik, um das Angebot an zeitgemäße Lebensstile und veränderte Gästebedürfnisse anzupassen.

Teilweiser Betrieb während der zehnmonatigen Bauphase

Die Bauarbeiten sind auf einen Zeitraum von rund zehn Monaten angesetzt. Während dieser Phase bleibt ein Großteil des Resorts für Gäste zugänglich. Das Grand Hotel Quellenhof, die Spa Suites sowie der Spa- und Tamina Health Center Bereich sind weiterhin uneingeschränkt in Betrieb. Das Grand Hotel Hof Ragaz und das Hotel Palais Bad Ragaz können während der Umbauzeit an den Wochenenden auf der dritten und vierten Etage gebucht werden. Die vollständige Wiedereröffnung beider Häuser ist für Dezember 2026 geplant.

Gastronomisches Angebot und neue Konzepte

Auch während der Transformation bleibt die gastronomische Versorgung sichergestellt. Die Restaurants verve by sven inklusive Bar, das Sven Wassmer Memories sowie das gladys halten ihren Betrieb aufrecht. Die Zollstube steht den Gästen ab dem 16. Februar täglich mittags und abends zur Verfügung.

Mit dem Abschluss der Arbeiten Ende 2026 wird das kulinarische Portfolio des Resorts neu strukturiert. Im Zentrum des Erdgeschosses entsteht eine markante Hotelbar. Flankiert wird diese von zwei neuen Restaurantkonzepten: einem italienischen Restaurant mit klassischer Ausrichtung sowie einem authentischen thailändischen Gastronomieangebot. Die Gestaltung wird maßgeblich von Design, Licht und Musik geprägt, um eine spezifische Atmosphäre zu schaffen.

Internationale Expertise für die Neuausrichtung

Die konzeptionelle Verantwortung für das Projekt liegt bei Robbie Bargh von der Londoner Gorgeous Group Hospitality Agency. Für die Innenarchitektur zeichnet das international tätige Büro Robert Angell Design International verantwortlich.

Simon Spiller, General Manager des Grand Resort Bad Ragaz, betont die Bedeutung des Vorhabens: „Dieser Umbau ist mehr als eine Renovation. Wir schaffen Räume, die Geschichten erzählen und Sinne berühren. Wir setzen neue Maßstäbe für Lifestyle und Wohlbefinden, während die vertraute Geborgenheit unseres Hauses erhalten bleibt.“

Das Grand Resort Bad Ragaz gilt mit seinen Grand Hotels, den Spa Suites und dem Hotel Palais als eines der führenden Luxury Wellbeing & Healthy Living Resorts in Europa. Neben sieben Restaurants umfasst das Angebot ein Thermal Spa, die Tamina Therme sowie medizinische Leistungen im Tamina Health Center.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Direkt am Pazifik-Strand von Surfers Paradise soll ein Trump-Tower entstehen – mit Rekordanspruch: Das Hotel soll der höchste Wolkenkratzer Australiens werden.

Airbnb baut seine Plattform zu einem KI-basierten System um. Durch den Einsatz intelligenter Sprachmodelle sollen die Suche personalisiert, der Kundensupport automatisiert und die internen Abläufe effizienter gestaltet werden.

Das Hotelprojekt Seegut in Bad Wiessee erreicht den nächsten Meilenstein. Während die Rohbauarbeiten am Tegernsee im Zeitplan liegen, kündigt der Investor die Unterzeichnung des Managementvertrags mit einem Hotelbetreiber für Ende Februar an.

Wyndham Hotels & Resorts vermeldet für 2025 ein Rekordjahr beim Zimmerwachstum, während der rückläufige RevPAR dämpfend wirkte. Gleichzeitig sorgen die Insolvenz der Revo Hospitality Group und Wertminderungen auf die Marke Vienna House für erhebliche Belastungen in der Bilanz.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 stützt die Umsatzentwicklung der US-Hotellerie. Während der Gesamtmarkt nur moderat wächst, rechnen Analysten in den Austragungsstädten mit zweistelligen RevPAR-Zuwächsen in den Sommermonaten.

Airbnb führt in Deutschland die neue Funktion „Jetzt buchen, später bezahlen“ ein. Damit können Gäste Unterkünfte mit flexiblen Stornierungsbedingungen reservieren und erst kurz vor Ablauf der Frist bezahlen, was insbesondere die Planung von Gruppenreisen erleichtern soll.

Die Insolvenz der Revo Hospitality Group hat die deutsche Hotellerie in Mark und Bein erschüttert. Dirk Iserlohe, Aufsichtsratsvorsitzender der Dorint-Hotelgruppe, hat sich in zwei öffentlichen Statements zu Wort gemeldet. Doch beim Vergleich seiner Analysen zeigt sich ein bemerkenswerter kommunikativer Spagat zwischen interner Manöverkritik und politischem Lobbyismus.

Die Chocolate on the Pillow Group vollzieht den Markteintritt in Berlin. Mit einem Managementvertrag für ein Vier-Sterne-Superior-Hotel an der Fischerinsel setzt das Unternehmen auf eine Zusammenarbeit mit Immobilieneigentümern und eine Fokussierung auf investierbare Hotelprodukte.

COMO Hotels and Resorts eröffnet im Mai das COMO Cordeillan-Bages. In Kooperation mit der Familie Cazes entsteht in einem historischen Anwesen in Pauillac ein neues Luxusdomizil, das Design von Paola Navone mit exklusivem Zugang zur Welt der Bordeaux-Weine kombiniert.

Eine aktuelle Treugast-Analyse am Beispiel Ruhpolding untersucht die Auswirkungen von Hotelneueröffnungen auf Feriendestinationen. Die Ergebnisse belegen, wie kapazitätsstarke Leitbetriebe das Nachfragewachstum nachhaltig fördern und bestehende Angebotslücken schließen können.