Numa europaweit auf Wachstumskurs

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Die Numa Group hat die Ergebnisse ihres ersten Halbjahres 2022 veröffentlicht. Das Unternehmen hat seine europaweite Wachstumsstrategie fortgeführt und ist jetzt mit 60 Future Hotels in sieben europäischen Ländern aktiv.

Numa erreichte eine Buchungsauslastung von 86 Prozent seiner Einheiten an 20 Standorten in Europa und ein RevPAR-Wachstum von 85 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im ersten Halbjahr 2022 betrug der durchschnittliche Net RevPAR des Portfolios 88 Euro und überschritt erstmals 120 Euro.

Mit LaSalle Investment Management hat Numa im April eine paneuropäische Portfoliostrategie für Stadthotels im Volumen von 500 Millionen Euro lanciert. Die strategische Partnerschaft ist Teil von LaSalles wachsendem Geschäftsbereich „Value-Add Investments“ und zielt auf den Erwerb, die Sanierung und den Betrieb von Stadthotels, Serviced- und Langzeit-Apartments, Boutique-Hotels sowie Umnutzungsprojekten. 

Schon zum Jahresbeginn war es Numa gelungen, 45 Millionen US-Dollar frisches Wachstumskapital zu beziehen. Mit einem Umsatzwachstum von mehr als 500 Prozent und einer durchgängigen Auslastung von mehr als 85 Prozent konnte Numa neue Kapitalgeber von seinem Geschäftsmodell überzeugen. Damit sind neben dem Lead-Investor DN Capital und Co-Lead Headline Kapitalgeber wie Soravia, Cherry Ventures, Scope Hanson und Kreos Capital Beschleuniger von NUMAs starkem Wachstum.

Christian Gaiser, CEO der Numa Group, bewertet: „Numas strategische Zusammenarbeit mit LaSalle sowie das frische Kapital waren zwei bedeutende weitere Meilensteine im ersten Halbjahr für uns. Sie verdeutlichen, dass die Institutionalisierung des Segments Serviced Apartments auch in Deutschland vorangeht. Numa bietet mit seinem hochtechnologisierten Konzept eine professionelle Investmentlösung für den fragmentierten europäischen Gastgewerbemarkt, insbesondere in Bezug auf Objekte im Eigenbetrieb“.

Expansion in Europa

Nach dem Markteintritt und einer darauffolgenden strategischen Übernahme in Spanien in 2021 erweitert Numa auch seine Hotel-Präsenz in Italien. Neben der Eröffnung des Numa Vici und des Numa Portico in Rom ist das Unternehmen jetzt in Mailand und Florenz mit acht Future Hotels in Italien aktiv. Neue Standorte werden in den kommenden Wochen angekündigt.

Das Unternehmen hat über eine weitere strategische Partnerschaft mit Carucel in Norwegen den ersten Schritt nach Skandinavien vollzogen. Im Zentrum von Oslo wird Numa neuer Hotel-Betreiber einer historischen Immobilie. Das denkmalgeschützte ehemalige Haupt-Postamt soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2023 als vollständig digitalisiertes Hotel eröffnen.

Auch in den portugiesischen Markt startet Numa mit dem Betrieb einer ikonischen Immobilie. In Lissabon öffnet Numa ein Hotel im ehemaligen Hauptsitz der Federação Portuguesa de Futebol im zweiten Quartal 2024 mit 77 Einheiten.

In Österreich entstehen in Zusammenarbeit mit C&P Immobilien 56 Numa-Einheiten und ergänzen damit das Angebot des mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichneten Numa Wood in Wien.

"Numa ist jetzt in sieben europäischen Ländern am Markt. Wir haben neben Spanien auch Italien, Portugal und Skandinavien als wichtigste europäische Zukunftsmärkte mit großer strategischer Bedeutung identifiziert. Wir glauben, dass unser bewährtes Erfolgsmodell perfekt zu den lokalen Marktbesonderheiten der jeweiligen Standorte passt. Weitere Markteintritte in Europa sind für die nächsten Wochen bereits in Vorbereitung. Und auch neue Objekte in unseren bereits bestehenden Märkten, zum Beispiel in Lissabon und Porto, sind in der Numa-Pipeline. Damit übertreffen wir unsere ambitionierten Expansionsziele in diesem Jahr“, freut sich CEO Christian Gaiser.

Ausbau der Präsenz am deutschen Heimatmarkt

„Der deutsche Hotelimmobilienmarkt befindet sich ähnlich wie in den Nachbarländern in einem starken Umbruch – Zielgruppen und Bedarfe verändern sich erheblich. Als führender Anbieter von technologiegestützten alternativen Unterkünften ist es unser klares Ziel, mit unserer Marke eine völlig neue Generation von Hotels und Kurzzeitunterkünften zu etablieren und so die Branche zu transformieren“, ergänzt Gaiser. „Mit dem innovativen Numa-Konzept der digitalisierten Future Hotels und unserer Technologie ist es uns gelungen, trotz der äußerst fordernden Markt-Umstände in allen Städten profitabel zu sein. So konnten wir weitere namhafte deutsche Investoren, Immobilieneigentümer und Projektentwickler von der Institutionalisierung des Segments alternativer Unterkünfte überzeugen.“

Das Unternehmen konnte im ersten Halbjahr Verträge für den Betrieb zahlreicher Hotels in deutschen Großstädten abschließen. In Hamburg wird in Zusammenarbeit mit PATRIZIA ein bisher von der Accor-Gruppe als Novotel betriebenes Objekt mit 185 Zimmern das derzeit größte Objekt im NUMA-Portfolio. Das Unternehmen plant in Frankfurt am Main den Betrieb von 137 Apartments im Main Yard von ORT Capital, der derzeit größten Quartiersentwicklung in Frankfurt. In München wird Numa ein Objekt von 777 Capital Partners mit 55 Einheiten – und mit OMEGA ein weiteres mit 40 Einheiten betreiben. Damit kommt Numa zusammen mit den bereits bestehenden Objekten auf über 200 Einheiten in der bayerischen Landeshauptstadt. Mit der Eröffnung des „Numa Sketch“ ist in diesem Jahr ein weiteres Objekt in Berlin an den Start gegangen, weitere folgen schon im Herbst 22.


 

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