Parc Hotel Florian in Südtirol mit neuen Baumhaus-Suiten

| Hotellerie Hotellerie

Das italienische Studio Network of Architecture hat die Erweiterung des Parc Hotel Florian in Seis am Schlern in Südtirol abgeschlossen. Die neu errichteten „Floris Green Suites“ erinnern an moderne Baumhäuser, bestehend aus Suiten auf drei Meter hohen Stelzen, um so den Zugang zum darunterliegenden Park zu erhalten.

Die Giebelhäuser erheben sich fast drei Meter über den Boden. Um einfach aneinandergereihte Zimmer zu vermeiden, entwarf das Planungsteam eine Gruppe von in sich abgeschlossenen Baumhäusern. Die Suiten sind so angeordnet, dass eine zweigeschossige Struktur mit fünf Räumen auf jeder Ebene entsteht.

Die Vorderseite der Suiten ist grün verkleidet, während die restlichen Seiten in Holz gehüllt sind. So fügen sich die neuen Gebäude in die umgebende Landschaft ein. Ein Korridor an der Rückseite des Anbaus ermöglicht den Zugang zu den Suiten. Zwischen jeder Suite gibt es eine Terrasse, die mit einer Hängematte ausgestattet ist.

Die Floris-Suiten folgen einem offenen Grundriss und verfügen über ein Schlafzimmer, ein Badezimmer, eine Sitzecke und eine private Sauna. Das Wohnzimmer öffnet sich auf einen geschützten Balkon, während das Schlafzimmer und die Sauna den Blick auf den Park freigeben. Nur die Toilette und das Bidet befinden sich in einem abgeschlossenen Raum. Jede Suite verfügt über einen gefliesten Waschtisch mit Waschbecken und Spiegel, der auch als Schreibtisch genutzt werden kann. Diese freistehende Einheit trennt das Bad vom Wohnbereich.

Verglaste Wände mit Schiebetüren verbinden den Innen- mit dem Außenbereich und erlauben den Bewohnern einen Blick auf den Park und die Berge in der Ferne. Auf der Terrasse zwischen dem Schlafzimmer und der Sauna befindet sich ein Whirlpool.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.