Partnerschaft: Fünf „Heritage Hotels“ in Lissabon vermarkten sich über Romantik

| Hotellerie Hotellerie

Premium-Hotels in internationalen Metropolen: Romantik gewinnt mit den „Heritage Hotels“ in Lissabon gleich fünf Boutique-Hotels im historischen Zentrum der portugiesischen Hauptstadt als Partner. Darüber hinaus kündigt Thomas Edelkamp, Vorstandsvorsitzender von Romantik, weitere Neuzugänge an. Das Interesse von Stadthotels an der Marke sei weiter besonders groß.  

„Wir haben in der Pandemie nicht nur unseren Mitgliedern Unterstützung geleistet, sondern Romantik auch auf die Zukunft vorbereitet. Die Zeit haben wir genutzt, um europaweit mit Eigentümern und Hotelbetreibern über optimale Vermarktung zu sprechen. Dass nun gleich fünf erstklassige Boutique-Hotels in einer europäischen Metropole zu Romantik stoßen, ist eine großartige Nachricht“, freut sich Edelkamp.

Die Heritage Hotels in Lissabon befinden sich im Eigentum und unter der Leitung portugiesischer Familien. In traditionsreichen Hotels, in historischen Gebäuden, werde das ursprüngliche Leben Lissabons für Reisende tatsächlich erlebbar, sagt Edelkamp und führt aus, dass die Premium-Hotels damit perfekt zu Romantik passen würden. Zu den „Heritage-Hotels“ in Lissabon zählen das As Janelas Verdes, das Heritage Avenida Liberdade, das Hotel Britania, Hotel Lisboa Plaza und das Solar do Castelo. Die Premium-Hotels wollen ihre Vertriebsposition vor allen Dingen in den deutschsprachigen Quellmärkten und Distributionskanälen stärken und sehen mit der Marke Romantik alle Anforderungen erfüllt.

Nach Allianzen mit den Hotels von Les Collectionneurs in Frankreich, den Secret Retreats in Asien und der Gondwana Collection in Namibia, baut Romantik mit den „Heritage Hotels“ sein internationales Vermarktungsnetzwerk weiter aus.

 „Wir führen seit Monaten viele Gespräch in Deutschland, aber auch über die Landesgrenzen hinaus. Dabei treffen wir auf Gastgeber, die auf der Suche nach einem langfristigen Partner für eine gemeinsame Positionierung sind“, sagt Edelkamp. Neue Romantik-Hotels, aber auch Chalets, hochwertige B&Bs sowie Townhouses und Luxushotels bei den „Pearls by Romantik“, würden daher bald zu der Marke stoßen. Das neue Markenbild der Kooperation, vor allen Dingen aber die Möglichkeit, auch Gastgeber aufzunehmen, die alternative Beherbergungsformen und Erlebnisse anböten, zahle sich aus, so Edelkamp weiter.

Neben den Regionen legt Romantik dabei auch einen Fokus auf die Metropolen. Gerade hier, so Edelkamp, gebe es viele Hotels, die jetzt auf der Suche nach der Romantik-Zielgruppe seien: Privatreisende, die besondere Hotels und ausgezeichnete Gastronomie schätzten. „Seit 50 Jahren reist diese Klientel mit Romantik durch Europa und steht exklusiven Städtetrips sehr aufgeschlossen gegenüber“, so Edelkamp abschließend.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelkooperation Design Hotels nimmt sechs neue Häuser in ihr Portfolio auf. Die Neuzugänge in Asien, Afrika und Amerika setzen auf eine Verbindung von regionaler Tradition, modernem Design und spezialisierten Wellness-Konzepten.

Das Hotel Bareiss in Baiersbronn feierte sein 75-jähriges Bestehen. Der Familienbetrieb entwickelte sich seit 1951 von einem kleinen Kurhotel zu einem international ausgezeichneten Ferienresort unter der Leitung von Hermann und Hannes Bareiss.

Der RBB will eine Immobilie direkt neben dem Hauptgelände des Senders verkaufen. Wie die RBB media GmbH mitteilte, befinden sich in dem Gebäude am Kaiserdamm derzeit ein Hotel, Büro- und Lagerflächen sowie eine Bowlingbahn.

Das Ammersee Hotel in Herrsching stellt sich strukturell neu auf. Durch die Verpachtung an die Lieblingsplatz Hotels setzt das Traditionshaus auf eine Kombination aus digitaler Systemkraft und lokaler Betriebsführung, um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen.

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.

Laut der Kurzreise-Analyse 2026 gewinnen strukturierte Arrangements gegenüber reinen Übernachtungspreisen an Bedeutung. Transparente Gesamtpakete führen zu längeren Aufenthalten und einer höheren Wertschöpfung in regionalen Hotelmärkten.

Die Tourismusbilanz 2025 für Rheinland-Pfalz weist ein moderates Plus bei Gästen und Übernachtungen aus. Während Campingplätze und die Mosel-Region deutlich zulegen, liegen die Gesamtzahlen sowie das Angebot im Ahrtal weiterhin unter dem Niveau von 2019.

Der Hotelpächter von Meseberg, Bert Groche, will sich nach der Ankündigung der Bundesregierung, das angrenzende Schloss als Gästehaus aufzugeben, zurückziehen. Für ihn falle die Daseinsberechtigung weg, erklärte der 63-Jährige.

Nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Frankfurter Hotels setzt die Hybrid-Marke LyvInn auf Expansion. Bis 2029 plant das Unternehmen unter 14 neue Standorte in europäischen Metropolen wie Berlin und Paris.