Personalsuche: Scandic setzt auf Inklusion und Videobewerbungen

| Hotellerie Hotellerie

Die Scandic-Hotelkette hat eine Leitlinie zu Vielfalt und Inklusion verabschiedet. Darin verbietet die Unternehmensführung jegliche Form von Diskriminierung. Außerdem verpflichtet sich das Unternehmen, auf Inklusion zu achten und die Vielfalt der Gesellschaft widerzuspiegeln. Bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter setzt Scandic auf eine moderne Personalstrategie. So schaltet Scandic seine Stellenanzeigen in den sozialen Netzwerken und bietet Videobewerbungen an.

"Neue Mitarbeiter sollen ab dem ersten Tag spüren, dass Vielfalt Teil der Scandic-DNA ist.", sagt Michel Schutzbach, Country Managing Director Europe bei der Scandic-Hotelgruppe.

Die Verankerung von Leitwerten wie Nachhaltigkeit und Persönlichkeit kommt Scandic bei der Personalrekrutierung, -bindung und -weiterbildung entgegen - auch und gerade beim aktuellen Fachkräftemangel in der Branche. "Nur wenn wir als Arbeitgeber überzeugen können, sind wir nachhaltig erfolgreich.", sagt Schutzbach.

Kandidaten können mit Persönlichkeit punkten

Die Personalstrategie von Scandic sieht vor, Mitarbeiter mit Persönlichkeit zu finden, die zu Scandic passen und die richtige Dienstleistungsmentalität haben. Scandic schätzt Menschen, die sich für Kollegen, Gesellschaft und Umwelt engagieren. Darüber hinaus sollten Kandidaten authentisch, offen und einladend sein sowie ein Auge fürs Detail haben. Gern gesehen sind zudem kreative und mutige Bewerber, die Verantwortung übernehmen wollen. Bevor eine Stelle extern ausgeschrieben wird, haben Scandic-Angestellte die Möglichkeit, sich zu bewerben. Das ist ein wichtiger Teil der Personalarbeit, denn alle Mitarbeiter sollen die Gelegenheit bekommen, sich bei Scandic weiterzuentwickeln. Sämtliche offenen Stellen sind deshalb im Intranet zu finden. Doch es ist auch üblich, dass Vorgesetzte geeignete Mitarbeiter ermutigen, sich zu bewerben.

Videobewerbung ersetzt klassische Bewerbung

Erst wenn sich im Unternehmen kein geeigneter Bewerber findet, wird nach externen Kandidaten gesucht. Dabei verwendet Scandic seit August 2017 die Plattform Jobylon. Die damit erstellten Smartphone-optimierten Stellenanzeigen werden automatisch auf der Scandic-Webseite, im Intranet, in den sozialen Netzwerken sowie bei den Jobbörsen der Agentur für Arbeit und Hotel Career veröffentlicht. Darüber hinaus ermittelt Jobylon die Interaktionsraten der einzelnen Kanäle und das Endgerät des Nutzers. Daraus lassen sich wertvolle Rückschlüsse für künftige Stellenanzeigen ziehen.

Auch das Prozedere bei Vorstellungsgesprächen will Scandic mithilfe von Technologie verändern. Kandidaten können sich mittels Jobylon anhand einer Frage via Video bewerben. Die Hotelkette will so Kandidaten erreichen, die sich sonst nicht beworben hätten.

"Der Bewerbungsprozess ist wie ein Aushängeschild für unser Unternehmen", sagt Schutzbach. "In Zeiten des Fachkräftemangels ist es umso wichtiger, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Wir fahren gut damit, Bewerber sehr respektvoll zu behandeln und lange Wartezeiten zu vermeiden. Innovative Technologien wie Jobylon helfen uns, auch auf dem heutigen Arbeitsmarkt viele gute Mitarbeiter zu finden und für uns zu begeistern."

Über die Scandic Hotels Gruppe

Scandic ist mit 18.000 Teammitgliedern und einem Netzwerk aus 280 Hotels in mehr als 130 Destinationen die größte Hotelgruppe Nordeuropas. Scandic Friends ist das größte Loyalitäts-Programm der Hotelbranche in Skandinavien. Unternehmerische Verantwortung war immer ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie von Scandic und die Hotelgruppe gilt für die konsequente Einbindung von Nachhaltigkeitsstandards in allen Betriebsbereichen als Pionier ihrer Branche. Scandic Hotels ist an der Nasdaq Börse in Stockholm gelistet. www.scandichotelsgroup.com

Zurück

Vielleicht auch interessant

LaPosch – Living Lands hat in Biberwier in Tirol eine umfangreiche Erweiterung eröffnet. Zehn neue Unterkünfte, ein neues Torhaus mit Gastronomie und ein Gartenbad ergänzen das bestehende Chalet-Dorf.

Wyndham Hotels & Resorts hat das Vienna House by Wyndham Frankfurt South eröffnet. Das Hotel in Sachsenhausen startet mit 104 Zimmern und soll bis Ende 2027 auf 139 Zimmer und Suiten erweitert werden.

B&B Hotels hat erste Häuser der Revo Hospitality Group übernommen und betreibt damit erstmals mehr als 250 Hotels in Deutschland. Weitere Standorte sind bereits vertraglich gesichert und befinden sich in der Vorbereitung.

Das Mercure Bonn City Center hat Anfang Oktober 2026 direkt am Hauptbahnhof eröffnet. Das von DQuadrat Living betriebene Haus wird nun bis zum ersten Quartal 2027 bei laufendem Betrieb renoviert.

he Living Circle führt die Bergwelt Grindelwald seit dem 1. Oktober 2026 operativ. Das Hotel und die Betriebsgesellschaft hatte die Gruppe bereits Ende November 2025 übernommen; bis zur Übergabe blieb Swiss Design Collection Betreiberin.

Leonardo Hotels hat zum 1. Oktober 2026 drei ehemalige Revo-Hotels mit insgesamt 735 Zimmern als Betreiber übernommen. Die Häuser liegen in München, Hannover und Braunschweig.

Ex-prizeotel-Chef Connor Ryterski startet mit einem Hamburger Family Office die Hotelmarke Kumo. Zwei Neubauten in Hamburg und Köln sollen ab 2029 eröffnen.

Das Waldorf Astoria Rabat Salé hat das Restaurant Aldabaran im 33. Stock des Mohammed VI Tower eröffnet. Alain Ducasse verantwortet damit sein erstes Restaurant in Marokko.

Nach bundesweiten Durchsuchungen in Hotels und Reinigungsfirmen sitzen zehn Beschuldigte in Untersuchungshaft. Oberstaatsanwältin Christine Höfele zufolge sollen Beschäftigte wie einst Sklaven für den Profit der mutmaßlichen Täter in Abhängigkeit gehalten worden sein.

Jochen Swoboda, CEO der Gesellschaft, erklärt, Seminaris werde in seiner bisherigen Form nicht weiterbestehen, und weist eine wirtschaftliche Schieflage als Grund für den Betreiberwechsel zurück. Aroundtown hatte die Fortführung der acht Hotels unter der Marke Seminaris angekündigt; vier Häuser wurden am 1. Oktober bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten.