Phil, Felix, Gorki: Apartmentservice verleiht „SoApart Awards“

| Hotellerie Hotellerie

Die Branche hat gestern Abend in Leipzig die besten Serviced-Apartment-Anbieter und -Konzepte des Jahres mit den „SoApart Awards 2019“ ausgezeichnet. Zu den Gewinnern gehörten die Gorki Apartments in Berlin, das Felix im Lebendigen Haus am Augustusplatz in Leipzig, das PhilsPlace in Wien sowie das Stayery. Berlin in Berlin.

Der Special-Award ging in diesem Jahr an Matthias Rincón und Ralph Stock von iPartment. Außerdem lobte Apartmentservice bei den siebten „SoApart Awards“ wieder zwei Publikumspreise für „das beliebteste Kleine“ (maximal 50 Apartments) und das „beliebteste Große“ (mehr als 50 Apartments) aus: Hier konnten beim Online-Voting die Adapt Apartments Berlin und das Yays Zoutkeetskracht in Amsterdam die meisten Fans auf sich vereinen. Die Verleihung fand im Rahmen des jährlichen, zweitägigen Branchentreffens im Felix im Lebendigen Haus am Augustusplatz in Leipzig statt. Die hochkarätige Fachtagung bringt rund 200 Betreiber, Entwickler, Investoren und Dienstleister aus dem Segment zusammen.

„Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr viele neue Häuser und Marken nominieren und auszeichnen konnten. Das zeigt wie konzeptstark, ausdifferenziert und professionell sich unser Segment bei allem Wachstum weiterentwickelt hat“, betont Anett Gregorius, Ausrichterin der „SoApart Awards“  und Inhaberin von Apartmentservice. Wie im Vorjahr, fand die Verleihung im Rahmen einer festlichen Gala in Leipzig imFelix im Lebendigen Haus am Augustusplatz statt. Die Jury aus Vertretern der Bereiche Travelmanagement, Investition, Planung, Beratung und Fachmedien zeichnete die aktuell überzeugendsten Serviced-Apartment-Konzepte mit „SoApart Awards“  in vier Kategorien aus. 

Die Gewinner der „SoApart Awards“  2019:

In der Kategorie „die kleinen Feinen“ konnte ein früherer Gewinner erneut die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen: die Gorki Apartments in Berlin. Das individuelle Konzept und die besonderen Gästebeziehungen seien noch immer herausragend, begründete Jury-Mitglied Uwe Niemann, Leiter Markt Hotelfinanzierungen Deutsche Hypothekenbank, die Entscheidung. Bereits 2017 hatte er den Gorki Apartments den Preis in der Kategorie überreichen können.

In der Kategorie „Groß und großartig – Aparthotel“ siegten die Felix Suiten im Lebendigen Haus am Augustusplatz in Leipzig. Erst im letzten Jahr eröffnet, überzeugte die Jury in jeder Hinsicht das moderne und erfolgreich gelebte Mixed-Use-Konzept. Für die Denkmalneu-Gruppe eine doppelte Bestätigung. Bereits für die Felix Suiten im Lebendigen Haus Am Zwinger in Dresden konnte sie in den letzten Jahren drei Preise gewinnen.

 

Ein Haus in Wien, das ebenfalls erst 2018 eröffnet hatte, vereinte in der Kategorie „Groß und

großartig – Apartmenthaus“ die Mehrheit der Jury-Stimmen auf sich: Die PhilsPlace Full-Service Apartments Vienna in Wien befinden sich in einer Wiener Architekturikone und machen besonders auch beim Designkonzept keine Kompromisse, betonte Heinrich Böhm, Partner bei JOI-Design, in seiner Laudatio.

 

In der Kategorie „Neu und besonders“ überzeugte schließlich der neue Brand Stayery mit dem Anfang 2019 eröffneten ersten Stayery.Berlin in Berlin. Die Marke und das Haus punkteten mit einem innovativen und stringent auf Millenials fokussierten Serviced-Apartment-Konzept. Auch der Blick auf die anstehenden Eröffnungen machen Stayery zu einem erfolgversprechenden Gewinner mit großem Wachstumspotenzial.

Zum vierten Mal vergab die Jury auch einen Special-Award für ein besonderes Konzept, das sich vor allem durch seine Story oder seine Initiativen auszeichnet. In diesem Jahr ging dieser an: Matthias Rincón und Ralph Stock, den Gründern und Geschäftsführern von iPartment. Beide hätten schon in den Nischenjahren des Segments ein umfassendes, preisgekröntes Wohn- und Marketingkonzept entwickelt, das es so in der Branche nicht gab, lobte die SoApart-Initiatorin Anett Gregorius in ihrer Laudatio. Sie stehen konsequent für das Longstay-Konzept, engagieren sich für das Segment und wachsen derzeit in beeindruckender Weise. „Das verdient einen Special-Award“, sagt Anett Gregorius.

Schließlich wurden erneut zwei Publikumspreise vergeben: In einem öffentlichen Votum überzeugten als das „Beliebteste Große“ zum dritten Mal die Adapt Apartments Berlin und als das „Beliebteste Kleine“ das Yays Zoutkeetskracht in Amsterdam.

Die „SoApart Awards“  fanden erneut im Rahmen des Branchentreffens SoApart statt.

Die wichtigste Fachtagung für das Serviced-Apartment-Segment im deutschsprachigen Raum stand in diesem Jahr unter dem Motto „Groß, größer, Visionen!“. Rund 200 Teilnehmer diskutierten hier zwei Tage lang das grenzenlose Wachstum im Markt und entwickelten relevante und innovative Zukunftsvisionen.

Die Jury der „SoApart Awards“  bestand in diesem Jahr aus: Heinrich Böhm (Partner bei JOI-Design), Christoph Carnier (Präsident des VDR), Sabine Galas (Chefredakteurin des Business Traveller); Anett Gregorius (Inhaberin und Gründerin von Apartmentservice), Sylvie Konzack (Chefredakteurin des Bleisure Traveller), Sandra Lederer (Chefredakteurin der Hotelbau), Petra Naoum (Veranstaltungs-managerin und interne Auditorin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Auditorin und Hotelprüferin) sowie Uwe Niemann (Leiter Markt Hotelfinanzierungen Deutsche Hypothekenbank).

Die SoApart 2019 wurde von den renommierten Unternehmen PRO URBAN AG, ADAPT APARTMENTS und Adina Apartment Hotels im Rahmen einer exklusiven Partnerschaft unterstützt. Sie repräsentieren mit ihrem Produktportfolio die breite Konzeptvielfalt des Temporären Wohnens und unterstreichen die rasante Entwicklung im Sinne des Tagungsmottos „Groß, größer, Visionen!“.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.

Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.

Der europäische Hotelinvestmentmarkt verzeichnete 2025 mit über 27 Milliarden Euro das stärkste Jahr seit 2019. Getrieben durch verbesserte Performance und günstigere Kreditbedingungen stiegen die Transaktionen europaweit um 23 Prozent, wobei auch der deutsche Markt ein deutliches Plus von 50 Prozent verbuchen konnte.

Die Münchener Arabella Hospitality expandiert nach Ibiza: Mit dem ersten Hotel-Management-Vertrag übernimmt die Gruppe das Ibiza Corso Hotel & Spa. Nach einer umfassenden Renovierung wird das Haus 2027 als Teil der Autograph Collection neu positioniert – inklusive des legendären Clubs Lio Ibiza.

Das Grandhotel Bad Pyrmont wechselt im Sanierungsprozess in ein Regelinsolvenzverfahren. Ein Insolvenzplan soll nun die hohen Mehrkosten beim Brandschutz auffangen und die baldige Wiedereröffnung des geschichtsträchtigen 150-Zimmer-Hauses ermöglichen.

Das ehemalige Renaissance Hotel in Düsseldorf-Mörsenbroich wird zwangsversteigert. Das Amtsgericht setzt den Verkehrswert für den seit 2019 leerstehenden Gebäudekomplex auf über 19 Millionen Euro an. Am 8. Mai 2026 entscheidet sich die Zukunft des markanten Standorts an der Münsterstraße.

Ruhige Nebensaison, neue Seenlandschaft, mehr Übernachtungen im Flughafen-Umfeld: Brandenburgs Tourismus bleibt aus Sicht der Branche stabil. Sorgen macht die Gastronomie.