Play Ransomware-Bande übernimmt Verantwortung für Angriff auf H-Hotels.com

| Hotellerie Hotellerie

Die Play Ransomware-Bande hat die Verantwortung für den Cyber-Angriff am 11. Dezember auf H-Hotels.com übernommen, der zu Einschränkungen in der digitalen Kommunikation geführt hatte (Tageskarte berichtete).

Wie berichtet war es den Angreifern gelungen, durch einen komplexen und hochprofessionellen Angriff die mehrstufigen technischen Barrieren und IT-Schutzsysteme zu durchbrechen und Daten zu entwenden. Im Zuge der laufenden Ermittlungen scheint sich der Verdacht zu erhärten, dass von dem Datenraub auch personenbezogene Daten (z.B. Name, Anschrift, Mailadresse) betroffen sein könnten. Die Tätergruppe hat entsprechende und hinsichtlich der Richtigkeit nicht überprüfbare Angaben gemacht, die auch eine Entwendung personenbezogener Daten nicht ausschließen lassen.

H-Hotels.com arbeitet eng und unter Hochdruck mit IT-Forensikern und den bereits informierten Datenschutzbehörden zusammen, um die Auswirkungen aus den entwendeten Daten so gering wie möglich zu halten. H-Hotels.com wird die betroffenen Personen, sofern personenbezogene Daten entwendet wurden, entsprechend den Vorgaben der Datenschutzbehörde informieren.  

Nun hat Play Ransomware den Angriff auf H-Hotels für sich reklamiert und das Unternehmen heute auf seiner Tor-Website aufgelistet. Es wird behauptet, dass während des Cyberangriffs eine ungenannte Menge an Daten gestohlen wurde.

Die Ransomware-Bande sagt, private und persönliche Daten entwedet zu haben, darunter Kundendokumente, Reisepässe, Personalausweise und mehr. Es wurden jedoch keine Proben veröffentlicht, um diese Behauptungen belegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Kosten für das neue Müritz-Hotel in Klink sind nach Angaben der Investoren von 50 auf 100 Millionen Euro gestiegen. Nach mehreren Verschiebungen soll das Hotel nun im Frühjahr 2027 eröffnen.

ChatGPT kann jetzt verfügbare Restaurantreservierungen von OpenTable anzeigen. Die Integration ist nach Angaben von OpenAI weltweit verfügbar und Teil eines laufenden Rollouts der neuen Reservierungssuche.

Die Allsco GmbH und die Allsco Gravenbruch Hotelbetriebsgesellschaft mbH haben Insolvenzanträge gestellt. Nach einem Bericht der Immobilien Zeitung stehen die Gesellschaften hinter dem Hilton Frankfurt Gravenbruch. Bereits im Juli hatte Bloomberg berichtet, Hilton bereite die Beendigung des Managementvertrags für das Hotel vor.

Die Ahorn Hotels & Resorts haben 92 neue Auszubildende in ihren sieben Hotels begrüßt. Damit beschäftigt die Gruppe in den Ländern Brandenburg, Niedersachsen, Thüringen und Sachsen aktuell 240 Nachwuchskräfte in verschiedenen Gastronomie- und Hotellerieberufen.

Hilton nimmt mit dem Hilton Istanbul Airport sein 100. Hotel in der Türkei in Betrieb. Das Haus bietet 485 Zimmer, Tagungskapazitäten sowie direkte Nähe zum Flughafenterminal.

Hilton führt das Relevant-Set der YouGov Hotel Rankings 2026 Deutschland mit 28,2 Prozent an. Bei der Kundenzufriedenheit erreicht dagegen 25hours den höchsten Net-Score.

Das neue Motel One im historischen Hansa-Haus in Hannover bekommt einen neuen Zeitplan. Die NORD/LB rechnet nun mit einer Übergabe an Motel One Mitte 2027. Bei der Vorstellung des Projekts im Februar 2025 war noch von einer Hoteleröffnung Mitte 2026 die Rede. Um die Immobilie hatten sich bis zu 20 Hotelbetreiber bemüht.

HG bestätigt, dass Hotelbuchungen innerhalb von Googles AI Mode im Rahmen eines Pilotprojekts als „Direktbuchungen“ für den Hotelkonzern verarbeitet werden. Ob Google dafür eine Provision, Werbegebühr oder andere Vergütung erhält, geht aus den Angaben nicht hervor.

IHG meldet für Deutschland ein Netto-Systemwachstum von sieben Prozent. Die Zahl der geöffneten Hotels und Projekte in der Pipeline liegt inzwischen bei 253 – Anfang 2024 waren es nach Konzernangaben noch 110.

Zum 170. Bestehen lädt das Kastens Hotel Luisenhof, das einzige Fünf-Sterne-Superior-Hotel in Hannover, Ende August zu einer besonderen Entdeckungsreise hinter die Türen ein, die sonst nur Mitarbeitende öffnen dürfen.