Premier Inn unterschreibt bei focus real estate für Hotel in Erfurt

| Hotellerie Hotellerie

Der Münchner Investor und Projektentwickler focus real estate hat für sein Gebäudeensemble am Gothaer Platz in Erfurt den Immobilieninvestor und Hotelbetreiber Premier Inn als langfristigen Mieter gewonnen. Die ursprünglich vorgesehene Centro Hotel Group übergab die Betreiberrolle an Premier Inn.

Der Münchner Investor und Projektentwickler focus real estate hat für sein Gebäudeensemble am Gothaer Platz in Erfurt den Immobilieninvestor und Hotelbetreiber Premier Inn als langfristigen Mieter gewonnen. Die ursprünglich vorgesehene Centro Hotel Group übergab die Betreiberrolle an Premier Inn, das zur britischen Whitbread PLC gehört. Die kapitalstarke Muttergesellschaft hat als traditionsreiches Hospitality-Unternehmen ein internationales Portfolio von mehr als 800 Hotels und 80.000 Zimmern und sieht Deutschland als ihren Haupt-Wachstumsmarkt. Mathias Schotten, Senior Development Manager, Premier Inn Deutschland: „Erfurt ist schon länger eine unserer Top-50-Städte. Wir freuen uns daher sehr über den neuen Premier Inn Standort und die langfristige Partnerschaft mit focus real estate.“

Neben dem Premier Inn Hotel mit zirka 190 Zimmern entstehen in dem Mixed-Use-Ensemble ein Aldi-Markt, eine Kindertagesstätte und ein Büroturm mit zirka 3.000 m2 Mietfläche. Die oberen Etagen des Büroturms erhalten Dom-Blick. Der Baustart wird voraussichtlich im 3. Quartal 2022 sein, so dass die Eröffnung noch im Jahr 2024 vorgesehen ist. Ferdinand Sperber, Leiter Projektentwicklung focus real estate: „Wir freuen uns mit unserem Projekt am Gothaer Platz in Erfurt, den wichtigsten Baustein zur Belebung des neuen innerstädtischen Quartiers zu entwickeln“. Erst kürzlich wurde das Architekturbüro Rohdecan aus Dresden als Sieger des mit der Stadt Erfurt durchgeführten Architektenwettbewerbs gekürt.

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Expedia Group beendet die Marke ebookers in Deutschland und weiteren europäischen Ländern. Nutzer werden künftig auf Hotels.com weitergeleitet, Bonus+-Guthaben wird in Hotels.com-Gutscheine umgewandelt

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.