Premier Inn will mehr als 6.000 Hotelbetten

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Die Expansion der britischen Hotelgruppe Premier Inn soll in Deutschland stärker als bisher geplant vorangetrieben werden. Das erklärte die Muttergesellschaft von Premier Inn, die an der Londoner Börse notierte Whitbread plc., bei der Vorstellung ihrer Halbjahreszahlen. Premier Inn hat im Berichtszeitraum (2. März bis 30. August 2018) sein Entwicklungsprogramm für die Jahre bis 2021 auf 33 Hotels mit über 6.000 Betten in 15 deutschen Großstädten erweitert.

Die Deutschand-Pipeline besteht aus laufenden und gesicherten Projektentwicklungen sowie Ankäufen und macht nunmehr rund 30 Prozent des Gesamtprogramms der britischen Hotelkette Premier Inn aus, gab Whitbread bekannt. Im Berichtszeitraum seien mehr als 300 Zimmer in Projekten in Mannheim und Eschborn bei Frankfurt zur bestehenden Pipeline hinzugekommen. Im Februar dieses Jahres hatte sich Premier Inn 13 bestehende Hotels und sechs Projekte der Foremost Hospitality Group in Deutschland gesichert, die mit Auslauf der bestehenden Franchise-Verträge umfirmiert bzw. bei Fertigstellung als Premier Inn Hotels eröffnet werden. Premier Inn Investments, der Immobilieninvestitions-Arm der Gruppe, baut außerdem derzeit 13 weitere Hotels in Deutschland. Ein Haus in Frankfurt wurde bereits 2016 eröffnet.

Etablierung im Budget-Segment

Whitbread fokussiert sich nach dem Verkauf von Costa Coffee an Coca Cola für rund 3,9 Mrd. britische Pfund (etwa 4,4 Mrd. Euro) auf den Ausbau der internationalen Aktitvitäten von Premier Inn, insbesondere in Deutschland. Dafür sucht die hiesige Vertretung der Hotelgruppe Grundstücke, Projektentwicklungen, bestehende Hotels, aber auch Konversionsobjekte in zentralen Lagen der 25 größten deutschen Städte.

„Der Hotelmarkt in Deutschland ist 35 Prozent größer als der im Vereinigten Königreich“, sagt Inge van Ooteghem, Chief Operating Officer von Premier Inn für den deutschen Markt. „Außerdem befindet er sich noch mitten im Umbruch, von inhabergeführten Einzelhotels hin zur Kettenhotellerie. Das entspricht dem Stand des britischen Markts vor etwa zehn Jahren. Die Nachfrage im preiswerten Budget-Segment ist dabei besonders hoch.“ Budget-Hotelmarken erreichen aktuell einen Marktanteil von 6 Prozent, gegenüber 24 Prozent im Vereinigten Königreich. „Die Chance, in diesem Segment eine starke Marke signifikanter Größe im attraktiven deutschen Markt zu etablieren ist enorm. Wir wollen den Erfolg von Premier Inn im Heimatmarkt in Deutschland wiederholen.“ Mit 74.000Zimmern und 13.000 weiteren Zimmern in der Pipeline ist Premier Inn die größte Hotelkette im Vereinigten Königreich.


 

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