Queen Elizabeth 2 & Co: Kreuzfahrtschiffe werden zu Hotels

| Hotellerie Hotellerie

Wenn Kreuzfahrtschiffe ihren Dienst auf hoher See endgültig beenden, wartet auf manchen Dampfer schon der nächste Job als schwimmendes Hotel. So zum Beispiel bei der legendären Queen Elizabeth 2, die im Jahr 2008 nach Dubai verkauft wurde. Drei Jahrzehnte schipperte sie zuvor als Flaggschiff der Reederei Cunard über die Weltmeere. Mittlerweile liegt das stolze Schiff aber fest vertäut im Handels- und Kreuzfahrthafen Port Rashid, wo es im vergangenen Jahr als schwimmendes Luxushotel mit 224 renovierten Zimmer und Suiten, 13 Restaurants und Bars wiedereröffnet wurde. 

„Wir haben mehr als 2,7 Millionen Arbeitsstunden investiert, um den legendären Ozeanliner in die facettenreiche Touristenattraktion zu verwandeln, die sie heute ist“, teilte PCFC Hotels im vergangenen Jahr mit. „Das 13-stöckige Hotel wurde sorgfältig renoviert, um seine frühere Schönheit wiederherzustellen. Dabei wurden die beliebtesten Design-Aspekte der Inneneinrichtung erhalten - einschließlich des Mobiliars, Gemälde und berühmte Andenken.“
 

Doch nicht nur die Queen Elisabeth 2 ist mittlerweile ein Hotel, auch die Queen Mary liegt heutzutage festverankert im Hafen und beherbergt Gäste. Verkauft wurde der ehemalige Transatlantik-Liner bereits im Jahr 1967 ins kalifornische Long Beach, wo das Schiff aufwändig umgebaut wurde. So ist Maschinenraum beispielweise entkernt und die Schornsteine sind lediglich Attrappen. 

Welche Schiffe heutzutage noch alle als schwimmende Hotels fungieren, hat die Welt-Redaktion für einen aktuellen Artikel recherchiert. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Viele Betroffene des Stromausfalls in Berlin im Januar mussten ins Hotel umziehen. Die meisten haben ihre Übernachtungskosten inzwischen zurückbekommen. Die Kosten sind in 2.685 Fällen bereits ausgezahlt worden.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof begeht sein einhundertfünfzigjähriges Bestehen mit speziellen kulinarischen Angeboten und historischen Bezügen. Das Grandhotel blickt dabei auf eine lange Tradition als Treffpunkt internationaler Gäste zurück.

Premier Inn hat in Eschborn bei Frankfurt sein 74. Hotel in Deutschland eröffnet. Das neue Haus ist nach Unternehmensangaben zugleich das erste Premier-Inn-Hotel in Deutschland, das in Modulbauweise errichtet wurde.

AlpenParks hat den Betrieb des Designhotels The Secret Sölden übernommen. Mit dem Standort im Ötztal erweitert die österreichische Hotelgruppe ihr Portfolio auf 20 Hotel- und Apartmentanlagen.

Bei den 44. Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften des Gastgewerbes in Calw haben sich 33 Auszubildende in fünf Ausbildungsberufen gemessen. Der DEHOGA Baden-Württemberg zeichnete die Landessieger aus und verwies zugleich auf stabile Ausbildungszahlen.

Leonardo Hotels startet mit der Eröffnung des Leonardo Smart Vienna Airport eine neue Marke. Das Gebäude in Holzbauweise umfasst 510 Zimmer und zielt auf funktionale Ansprüche von Reisenden am Flughafen Wien.

Ab 33 Grad stehen hitzegeplagten Mainzerinnen und Mainzern wieder klimatisierte Zimmer in einigen Hotels vergünstigt zur Verfügung. Die vor einem Jahr entstanden Aktion geht in die Verlängerung.

Anzeige

Folge 7 des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ beleuchtet das Thema Revenue Management mal abseits von Dynamic Pricing und Co. Gastgeber und CEO Oliver Meyer spricht mit Matthias Knappe, Head of Revenue Management bei den Cocoon Hotels darüber, warum Positionierung und Nachhaltigkeit genauso zum modernen Revenue Management gehören wie Pricing – und noch viel mehr.

Nach den im Februar 2026 bekannt gewordenen Vorwürfen gegen mehrere Küchenmitarbeiter hat das Interalpen-Hotel Tyrol seine Küchenleitung neu aufgestellt und ein umfassendes Präventionsprogramm mit externen Fachleuten eingeführt.

Brown Hotels steigt mit der Übernahme von sechs Hotels erstmals in den deutschen Markt ein. Nach bisherigem Stand berichtet bislang ausschließlich das israelische Branchenportal Passport News über die Transaktion, zu der auch das Berliner Excelsior Hotel gezählt wird. Auch Revo-Hotels sollen zu dem Deal gehören.