Regiohotel Group übernimmt neuntes Hotel

| Hotellerie Hotellerie

Die in Sachsen-Anhalt beheimatete Regiohotel Group gibt die Übernahme ihres neunten Hotels bekannt – dem achten in Sachsen-Anhalt. Das bisher unter dem Namen "Sleep and Go" bekannte Hotel wird künftig als "Regiohotel Salzland Schönebeck" firmieren. Es befindet sich in Schönebeck, unmittelbar an der Stadtgrenze zu Magdeburg und nur wenige Kilometer vom neuen Intel-Projekt sowie der nahe gelegenen Autobahn A14 entfernt.

Unter dem scherzhaften Motto "Intel kann kommen. Wir machen den Weg frei" setzt die Regiohotel Group damit ein Zeichen für ihre Bereitschaft, den wachsenden Bedarf an Unterkünften in der Region zu decken. Johannes Pfützner, Geschäftsführer der Regiohotel Group, kommentierte die Übernahme des neuen Hotels mit einem Augenzwinkern im Zusammenhang mit dem Motto, unterstrich jedoch gleichzeitig das Engagement seiner Hotelgruppe, der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.

Die Regiohotel Group, die 2013 als Hotelmarke gegründet wurde, hat ihre Wurzeln und Firmenzentrale in Wernigerode im Harz. Mit insgesamt 140 Mitarbeitern an acht Standorten in Sachsen-Anhalt verfügt die Gruppe über 400 Hotelzimmer. Die Standorte Wernigerode, Schierke, Quedlinburg, Bad Harzburg und Ilsenburg sind touristisch ausgerichtet, während die Standorte Burg, Wolmirstedt und Schönebeck auf durchreisende Gäste fokussiert sind.

Mit der Übernahme des Regiohotel Salzland Schönebeck baut die Hotelgruppe ihre Präsenz in der Region weiter aus und zeigt ihr Engagement für den Tourismus- und Geschäftsreisesektor. Das neue Hotel wird von Philipp Voss geleitet, der bereits die Standorte in Wolmirstedt und Burg verantwortet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.

Top International trauert um Hans R. Müller, den Gründer der Kooperation. Das Unternehmen teilte den Tod seines langjährigen Gesellschafters und späteren Beiratsvorsitzenden in einem Nachruf mit.

Novum Hospitality hat ein Statusverfahren zur Zusammensetzung seines Aufsichtsrats eingeleitet. Die Geschäftsführung vertritt die Auffassung, dass keine gesetzliche Pflicht zur Bildung des Gremiums bestehe. Dem Aufsichtsrat gehören mehrere bekannte Namen aus Politik und Hotellerie an.

Gesundheit und Longevity gewinnen aus Sicht vieler Hotels weiter an Bedeutung. Eine Umfrage im deutschsprachigen Raum zeigt Stärken bei Räumen, Naturerleben, Bewegung und Ernährung sowie weitere Entwicklungsmöglichkeiten bei persönlicher Begleitung und Kommunikation.

BWH Hotels Central Europe erweitert ihre Partnerschaft mit Ipartment um drei neue Standorte. Bis Anfang 2027 entstehen so insgesamt 286 zusätzliche Einheiten in Frankfurt, Düsseldorf und Fürth.

Pudu Robotics und Shenzhen CTID planen den Bau eines vollständig robotergestützten Hotels in China. Ein erster Testbetrieb auf der West Artificial Island ist für das Ende des Jahres 2026 vorgesehen.

Das Hotel Kronelamm in Bad Teinach-Zavelstein plant bis Dezember 2026 einen umfangreichen Um- und Neubau. Vorgesehen sind 29 neue Zimmer und Suiten, ein erweiterter Wellnessbereich, Veränderungen am Gourmetrestaurant und neue betriebliche Bereiche.

Scandic will 2027 ein drittes Hotel in Frankfurt am Main eröffnen. Die bestehende Immobilie nahe der Messe, das frühere von Revo geführte Mövenpick-Hotel, soll modernisiert werden und künftig 296 Zimmer sowie rund 500 Quadratmeter Veranstaltungsfläche bieten.

Eine Untersuchung von ABCD Agency und ContentGuard.me kommt zu dem Ergebnis, dass knapp jedes fünfte Hotelfoto auf Buchungsplattformen Hinweise auf KI-Bearbeitung zeigt. Besonders hohe Verdachtsquoten wurden in Hamburg und Berlin festgestellt. Hotels und Restaurants sollten jetzt handeln.