Ritz-Carlton Vienna eröffnet Signature Suite in Kooperation mit Kunstmuseum Albertina

| Hotellerie Hotellerie

Das The Ritz-Carlton Vienna hat in einer exklusiven Kooperation mit dem Kunstmuseum Albertina eine „The Ritz-Carlton Albertina Suite“ kreiert. Fünf klassische Meisterwerke aus der Sammlung Batliner, elegantes Interieur und Stadtgeschichte sollen darin zu einem Hotelerlebnis der besonderen Art verschmelzen.

Auf 149 Quadratmetern wurde die neue Suite eröffnet. Zwei Schlafzimmer, ein Balkon mit Blick auf den Schwarzenbergplatz, Marmor-Bäder, ein begehbarer Kleiderschrank und ein privates Esszimmer für ein Dinner mit bis zu acht Personen mit angeschlossener Kitchenette warten auf die Gäste. Mit der „The Ritz-Carlton Albertina Suite“ wurde ein Gesamtkonzept realisiert, welches das Interieur und Design der früheren Ringstraßenpalais in die heutige Zeit übersetzt. 


Anzeige

Gegen Corona-Viren: Professionelle Luftreinigung für Restaurants und Tagungsräume

Die High-Tech-Plasma-Technologie des Aircleaners beseitigt neben infektiösen Aerosolen auch Pollen, Allergene und Gerüche. Geeignet für bis zu 150m² Fläche. Leiser Betrieb dank Plasma-Technologie. Schon ab 189 Euro Leasing-Gebühr pro Monat. Tageskarte-Leser werden bevorzugt beliefert.
Jetzt mehr erfahren


Die Geschichte des historischen Palais Ötzelt, in dem sich die neu gestaltete Suite befindet, ist eine stark von der Kunst geprägte. Zu seinen Lebzeiten entwickelte sich Anton Ötzelt, der Eigentümer, Bauherr und Architekt des gleichnamigen Palais, zu einem eifrigen Kunstsammler und nutzte dieses auch um seine umfangreiche wie bedeutende Gemäldesammlung zu beherbergen. Durch die Integration von fünf Meisterwerken aus einer weiteren bedeutenden Privatsammlung, der Sammlung Batliner, wird die Suite erneut zu einer privaten Kunstgalerie.

Der als Pionier des Wiener Wohnungsbaus geltende Anton Ötzelt strebte in seiner Arbeit bewusst eine ästhetische Einheit an, die auch in der Gesamtkonzeption der Suite berücksichtig wurde. Hochwertige Materialien wie Parkett aus geräucherter Eiche, Wandverkleidungen aus ölgetränktem Nussbaumholz, gealtertes Messing und schwarzes Glas ergeben zusammen mit den Möbeln, Vorhängen und Teppichen ein harmonisches Gesamtbild.

Die in Zusammenarbeit mit der Albertina kuratierten Bilder führen als Querschnitt durch die Sammlung und die verschiedenen Strömungen des Impressionismus und Postimpressionismus. Dabei wurde wie auch beim Interieur auf die von Ötzelt angestrebte Schaffung einer ästhetischen Einheit geachtet. Für die Schlafzimmer wurden Motive von Marc Chagall und Emil Nolde gewählt. Im Essbereich befindet sich eine Tanzszene von Edgar Degas und dazu das Hauptwerk von Monet, welches in das Holzdekor der Wand eingearbeitet wurde und einem Blick aus dem Fenster in Monets Garten in Giverny gleicht. 

„Ich bin immer wieder begeistert, wie sehr Kunstwerke die Atmosphäre eines Raumes mit Leben erfüllen“, sagt Jürgen Ammerstorfer, der seit 1. Juli 2020 neuer Generaldirektor des The Ritz-Carlton, Vienna ist und freut sich über die gelungene Zusammenarbeit: „Durch die zeitlose Kooperation mit der Albertina ist ein ausdrucksstarker Impuls gelungen, der unsere anspruchsvollen Gäste nachhaltig berührt und inspiriert. Die geschaffenen „Touch-Points“ mit den Meisterwerken der Klassischen Moderne definieren für mich das Hotelerlebnis des 21. Jahrhundert, welches über die einfache Übernachtung hinaus geht und den Reisenden viel mehr eine umfassende Erfahrung bietet.“

„Kunst sollte für mich in der Hotellerie viel mehr eine Hauptrolle übernehmen, denn sie hat die Eigenschaft, die Gestaltung von Räumlichkeiten zu revolutionieren“, sagt Ammerstorfer. Gemäß diesem Leitbild ist es dem Generaldirektor des The Ritz-Carlton, Vienna nach dem gelungenen Auftakt ein Anliegen, das Hotel in den kommenden Jahren noch tiefgreifender für Künstler und Künstlerinnen zu öffnen.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

B&B Hotels führt ein standardisiertes Zertifizierungsprogramm für Führungskräfte ein, um die Servicequalität zu vereinheitlichen. Nach einer erfolgreichen Pilotphase startet der reguläre Schulungsbetrieb im Juli.

Das Landromantik Hotel Oswald feiert sein 75-jähriges Bestehen und blickt auf die Transformation vom Gasthof zum Wellnesshotel zurück. Besonders die kulinarische Entwicklung unter Küchenchef Thomas Gerber prägt das heutige Profil des Familienbetriebs.

Die Lindner Hotel Group nutzt den Deutschen Diversity-Tag, um die Bedeutung internationaler Teams und einer offenen Unternehmenskultur für die Gastfreundschaft hervorzuheben.

Die Motel One Group hat in Frankfurt am Main zeitgleich zwei neue Häuser der Marken Motel One und The Cloud One eröffnet. Vor rund 300 Gästen präsentierte das Unternehmen die unterschiedlichen Konzepte.

Der österreichische Hotelinvestmentmarkt verzeichnet 2025 einen deutlichen Rückgang bei Transaktionen. Laut Austria Real bleibt Tirol führend beim Transaktionsvolumen.

Der Immobilienberater Christie & Co ist nach eigenen Angaben mit der Vermarktung der Hotels Wilder Mann und Sächsischer Hof im Erzgebirge beauftragt worden. Wie das Unternehmen mitteilt, stehen beide Häuser zum Verkauf und werden einzeln oder im Paket angeboten. Auftraggeber sind die jeweiligen Eigentümer der Immobilien.

Laut Savills erreichten Investitionen in Serviced Apartments in Europa 2025 rund 1,2 Milliarden Euro. Die Analyse zeigt steigende Nachfrage, regulatorische Einflüsse und unterschiedliche Entwicklungen in einzelnen Märkten.

Die Althoff Collection hat mit rund 300 Gästen die offizielle Eröffnung des Hotels The Florentin in Frankfurt am Main gefeiert. Neben Vertretern aus der Politik nahmen zahlreiche prominente Persönlichkeiten an der feierlichen Eröffnung teil.

Die Hotelvereinigung Small Luxury Hotels of the World verzeichnet im ersten Quartal 2026 einen Zuwachs von 29 Mitgliedshäusern. Das globale Netzwerk wächst damit auf insgesamt über 700 Standorte in 100 Ländern an.

Nach der Insolvenz der Revo Hospitality Group übernimmt Proark vier Hotels in Deutschland. Der Betreiber plant laut Mitteilung Modernisierungen und eine Weiterführung der Standorte.