Ruby eröffnet erstes Hotel in Amsterdam

| Hotellerie Hotellerie

Für die Ruby Gruppe unter der Leitung von Gründer und CEO Michael Struck ist der Markteintritt in den Niederlanden ein Meilenstein. Das Ruby Emma Hotel umfasst 288 Zimmer auf 21 Etagen sowie eine Bar, die rund um die Uhr geöffnet ist.

Es handelt sich bei dem Gebäude um ein Bestandshotel, das erste Rebranding-Projekt der Gruppe. Die öffentlichen Bereiche erhalten ein neues Design. Dabei wiwerde laut Unternehmen vor allem auf qualitativ hochwertige und nachhaltige Materialien gesetzt. Zudem wird es, wie bereits in der Ruby Leni in Düsseldorf, sogenannte "Resident Rooms" geben, die zusätzlich mit einer freistehenden Badewanne ausgestattet sind und Platz für einen längeren Aufenthalt bieten. Die Eröffnung des Hotels ist in zwei Schritten geplant: Die Hotelzimmer im Mai 2022, die Gastronomie im September 2022.

Zu finden ist das neue Hotel im Stadtteil Amstelkwartier, als Teil einer urbanen Nachhaltigkeitsinitiative der Stadt Amsterdam. Mit seiner nachhaltigen Bauweise und Energieeffizienz-Systemen fügt sich das Gebäude, das 2018 als erstes in Europa LEED Platinum zertifiziert wurde, in die Umgebung ein. Das Hotel liegt fünf Minuten entfernt vom Szene-Viertel De Pijp mit seinen zahlreichen Bars und Restaurants.

„Ruby's Lean Luxury Philosophie adressiert eine wachsende Nische in Amsterdams hochkompetitivem Hotelmarkt. Zudem differenziert sich Ruby Emma im Markt durch seine außerordentliche Nachhaltigkeit, nicht zuletzt dank seiner einzigartigen Gebäudetechnik“, so Julian Mörs, Group Director Development bei Ruby.  


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.