Sattes Plus bei Hotelgruppe Iberostar

| Hotellerie Hotellerie

In Spanien läuft gerade die Messe Fitur und alle spanischen Hotelgruppen berichten über ihre Zahlen. Neben Barceló und NH-Hotels legte auch Iberostar Erbenisse vor und spricht von 2,66 Milliarden Euro Umsatz in 2018, was einem Plus von 9 Prozent entspricht.

Dieses Wachstum spiegelt, nach Angaben des Unternehmens, die gute Entwicklung der Hotelindustrie und einer zweistelligen Steigerung des Tourismusgeschäftes wider.

Nach der Eröffnung von 13 Hotels im vergangenen Jahr wird Iberostar 2019 weitere sieben Hotels und Resorts in Spanien, Italien, Portugal, Tunesien sowie in der Türkei eröffnen. Die Hotelkette nimmt damit drei neue Destinationen in ihr Portfolio, das somit um 1.500 Zimmer erweitert wird. 

2019 will das Unternehmen darüber hinaus in die Verbesserung und Ausweitung ihres Serviceangebots investieren. Dies beinhaltet Konzepte in den Bereichen Gastronomie, Service und Wellness.

Ferner wird Iberostars Angebot namens Star Camp weiterentwickelt. Unterhaltung für Kinder und die Vermittlung von Werten sollen miteinander kombiniert werden. Das Unternehmen will sich zudem weiter digitalisieren und um Tools wie „My Room Online“ ergänzen. Mit diesem Konzept werden den Reisenden im Buchungsprozess 360-Grad-Bilder der Zimmer angezeigt. Auch soll es eine mobile App und ein neues System zum Online-Check-in geben.

Iberostar mach sich schon seit längerem für eine nachhaltige Entwicklung ein und schreibt dieses Engagement mit der Nachhaltigkeitsbewegung Wave of Change fort. So verzichtet das Unternehmen beispielsweise künftig auf die Verwendung von Einwegkunststoffen, fördert den Konsum von nachhaltig gefangenem Fisch auf den Speisekarten und errichtet eine eigene Korallenzuchtanlage.

So macht Iberostar seine Hotelzimmer plastikfrei. In diesem Jahr sollen Produkte wie Toilettenartikel, Taschen für Hausschuhe oder Kleidung und Artikel aus der Minibar in den  Hotels der Gruppe ersetzt werden. Statt Plastik kommen dann Materialien wie Glas, kompostierbarer Karton oder erneuerbare pflanzliche Produkte zum Einsatz.

Auch die Mitarbeiter-Uniformen wurden ausgetauscht. Sie bestehen jetzt anstatt aus Polyester aus zu einhundert Prozent recyceltem Kunststoff.
 

Über Iberostar

Die Iberostar Gruppe ist ein multinationales, spanisches Unternehmen mit Sitz in Palma de Mallorca (Spanien), das sich zu einhundert Prozent in Familienbesitz befindet. Mit Geschäftsbeginn im Jahre 1877 ist die Gruppe seit 1956 in der Fremdenverkehrsbranche tätig und in 35 Ländern vertreten. Die Haupttätigkeit des Unternehmens ist das Hotelgeschäft, zu dem über 120 4- und 5-Sterne-Hotels in 18 Ländern auf drei Kontinenten gehören. Die Gruppe verfügt zusätzlich über drei weitere Geschäftsbereiche: der Bereich Reise und Management, der Urlaubs-Club sowie das Immobiliengeschäft.

Die Iberostar Gruppe ist Eigentum der Familie Fluxá, mit Miguel Fluxá Rosselló als Präsident, der auch der Gründer des heutigen Hotelgeschäfts der Gruppe und der Marke Iberostar Hotels & Resorts ist. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.